ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Wall-Street-Banken steuern auf Rekordhandelsjahr aller Zeiten zu

JPMorgan Chase und Goldman Sachs profitieren massiv vom Anleger-Boom – ein historisches Handelsjahr zeichnet sich ab.

Wall-Street-Banken steuern auf Rekordhandelsjahr aller Zeiten zu

Die großen Wall-Street-Banken erleben ein außergewöhnliches Jahr. JPMorgan Chase, Goldman Sachs und die drei weiteren größten Banken an der Wall Street steuern nach einem starken zweiten Quartal auf ihr bestes Handelsjahr aller Zeiten zu. Treiber dieser Entwicklung ist die ungebrochene Investitionsbereitschaft der Anleger in Aktienspekulationen.

Die Handelsabteilungen der Großbanken verdienen an diesem Boom glänzend. Anleger investieren unaufhörlich in Aktien, was die Handelsvolumina und damit die Erträge der Banken in die Höhe treibt. Für die Institute bedeutet das sprudelnde Einnahmen – und möglicherweise historische Rekorde am Jahresende.

Ein Vergleich mit der Vergangenheit

Historisch betrachtet waren derart gigantische Erträge der Handelsabteilungen stets ein Zeichen für Turbulenzen an den Märkten. Das bisherige Rekordjahr im Handel war für mehrere dieser Banken das Jahr 2009 – eine Zeit, in der die Finanzmärkte nach der globalen Finanzkrise regelrecht verrückt spielten. Extreme Volatilität und Unsicherheit trieben damals die Handelsaktivitäten und damit die Einnahmen der Banken auf Rekordniveau.

Das aktuelle Jahr unterscheidet sich jedoch grundlegend von diesem historischen Vergleich. Dieses Mal notieren die Aktien nahe ihrer Allzeithochs, anstatt in einer tiefen Krise zu stecken. Rekordhandelseinnahmen entstehen also nicht durch Panik und Chaos, sondern durch anhaltende Kauflaune und Spekulationsfreude der Investoren.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist diese Entwicklung aus mehreren Gründen relevant. Zum einen zeigt sie, wie stark das globale Interesse an Aktieninvestments gestiegen ist – ein Trend, der auch hierzulande zu beobachten ist. Zum anderen verdeutlicht sie, dass die großen Finanzinstitute in einem Umfeld steigender Märkte besonders profitieren.

Die Kombination aus hohen Handelsvolumina und freundlichem Marktumfeld ist für Banken wie JPMorgan Chase und Goldman Sachs ein ideales Szenario. Anders als in Krisenzeiten, in denen Handelsgewinne oft mit enormen Risiken erkauft werden, profitieren die Institute diesmal von einer breiten Anlegerbasis, die kontinuierlich in den Markt investiert.

Es bleibt abzuwarten, ob das Jahr tatsächlich als das beste Handelsjahr aller Zeiten in die Geschichte der Wall Street eingehen wird. Die Voraussetzungen dafür scheinen nach dem starken zweiten Quartal jedoch günstig zu sein – sofern die Märkte ihren Kurs halten.

Wall StreetJpmorgan ChaseGoldman SachsRekordhandelsjahrHandelseinnahmenAktienspekulationenBanken Rekord

Disclaimer