ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

US-LNG-Exporte sollen BIP bis 2040 um 1,4 Billionen Dollar steigern

Eine Studie von S&P Global Energy prognostiziert massive wirtschaftliche Gewinne durch US-Flüssigerdgas-Exporte bis 2040.

US-LNG-Exporte sollen BIP bis 2040 um 1,4 Billionen Dollar steigern

Flüssigerdgas (LNG) wird laut einer neuen Studie von S&P Global Energy innerhalb von fünf Jahren zur zweitgrößten Nettoexportbranche der Vereinigten Staaten aufsteigen. Bis zum Jahr 2040 sollen die LNG-Exporte fast 1,4 Billionen Dollar zum amerikanischen Bruttoinlandsprodukt beitragen. Die Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung der USA als globaler Energielieferant.

Bereits im Jahr 2025 hat die USA einen historischen Meilenstein erreicht: Als erstes Land weltweit exportierten die Vereinigten Staaten mehr als 100 Millionen Tonnen LNG in einem einzigen Jahr. Ermöglicht wurde dies durch den Ausbau neuer Produktionsanlagen. Nach der Aufhebung eines im vergangenen Jahr verhängten Exportstopps wird nun ein weiterer Anstieg der Finanzierungsmittel erwartet.

Billionenschwere Investitionen und Steuereinnahmen

Die Studie prognostiziert, dass die Gesamtinvestitionen entlang der gesamten US-LNG-Lieferkette bis 2040 die Marke von einer Billion Dollar überschreiten werden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind dabei vielschichtig:

  • 2,9 Billionen Dollar an Gesamtumsatz
  • 206 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen
  • Knapp 630 Milliarden Dollar an Arbeitseinkommen

Diese Zahlen verdeutlichen, welch enormes wirtschaftliches Potenzial die LNG-Branche für die amerikanische Volkswirtschaft darstellt. Besonders der Anstieg der Steuereinnahmen dürfte für die US-Regierung ein zentrales Argument für den weiteren Ausbau der Exportkapazitäten sein.

Für den heimischen Energiemarkt hat der Exportboom allerdings auch einen Preis: Der Bericht schätzt, dass die durchschnittlichen Gaskosten für inländische Haushalte zwischen 2026 und 2031 um 1,6 Prozent steigen werden. Gleichzeitig wird erwartet, dass der Anstieg der Exporte die Nachfrage nach Einspeisegas bis 2031 auf 36 Milliarden Kubikmeter pro Tag verdoppeln wird.

Globale Marktmacht und Folgen für Europa und Asien

Die geopolitische Dimension der US-LNG-Expansion ist erheblich. Laut der S&P-Studie könnten die USA in fünf Jahren ein Drittel des gesamten Weltmarktes für Flüssigerdgas auf sich vereinen. Das würde die Vereinigten Staaten zum dominierenden Akteur auf dem globalen LNG-Markt machen.

Besonders relevant für deutsche und europäische Leser ist die folgende Warnung der Studie: Sollten die neuen US-Exportkapazitäten nicht wie geplant realisiert werden, könnten die Energiepreise in Europa und Asien um bis zu 50 Prozent steigen. Für Deutschland, das seit dem Wegfall russischer Gaslieferungen stark auf alternative Bezugsquellen angewiesen ist, wäre ein solches Szenario wirtschaftlich besonders belastend.

Die Studie von S&P Global Energy zeichnet damit ein klares Bild: Der Ausbau der amerikanischen LNG-Exportkapazitäten ist nicht nur eine nationale Wirtschaftsfrage, sondern hat weitreichende Konsequenzen für die globale Energieversorgung und Preisstabilität – auch in Europa.

Lng Exporte UsaFlüssigerdgas BipS&P Global Energy StudieUs Lng WeltmarktEnergiepreise EuropaLng InvestitionenGasexporte Usa 2040

Disclaimer