Trump droht Iran: USA nehmen Pickaxe Mountain ins Visier
US-Präsident Trump kündigt Angriff auf stark befestigte iranische Anlage an und warnt Teheran vor weiteren harten Schlägen.

US-Präsident Donald Trump hat am Montag angekündigt, dass die Vereinigten Staaten den sogenannten „Pickaxe Mountain" im Iran ausschalten werden. In einem Interview in der „Hugh Hewitt Show" richtete Trump eine direkte Warnung an Teheran: „Wir werden den Pickaxe Mountain ausschalten. Sagen Sie den Iranern, sie sollen bereit sein."
Trump ließ keinen Zweifel an der Entschlossenheit Washingtons. „Wir beobachten (den Pickaxe Mountain) genau. Wir sehen dort keine Aktivitäten. Es steht nicht gut um ihr Atomprogramm. Jedes Mal, wenn wir davon hören, sprengen wir es in die Luft", so der US-Präsident. Er fügte hinzu, dass die USA Pickaxe Mountain „wahrscheinlich relativ bald" ins Visier nehmen würden.
Was ist der Pickaxe Mountain?
Der Pickaxe Mountain befindet sich in der Nähe der schwer beschädigten iranischen Urananreicherungsanlage Natanz. Es handelt sich um ein stark befestigtes Gelände mit zwei tief vergrabenen Tunnelkomplexen. Experten schätzen, dass diese Anlagen außerhalb der Reichweite der leistungsstärksten bunkerbrechenden Bomben im US-Arsenal liegen – was die militärische Herausforderung eines möglichen Angriffs erheblich erschwert.
Die Anlage gilt damit als eine der am schwersten angreifbaren Einrichtungen des iranischen Atomprogramms. Die Tiefe der Tunnelkomplexe macht sie zu einem zentralen Streitpunkt in der geopolitischen Auseinandersetzung zwischen Washington und Teheran.
Eskalation im Nahen Osten
Trumps Aussagen zur Pickaxe Mountain-Anlage fallen in eine Phase erneuter militärischer Spannungen. Beide Seiten hatten zuletzt erneut Raketen- und Drohnenangriffe ausgetauscht. Trump erklärte in demselben Interview: „Wir werden sie heute Abend sehr hart treffen und wir werden sie morgen hart treffen. Und es gibt verdammt noch mal nichts, was sie dagegen tun können."
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Zur AktienanalyseDarüber hinaus kündigte Trump an, dass die USA ihre Blockade der iranischen Schifffahrt im Golf wieder aufnehmen würden. Washington wolle sicherstellen, dass die strategisch bedeutsame Straße von Hormus offen bleibt – allerdings gegen eine Gebühr. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt und für den globalen Ölhandel von entscheidender Bedeutung.
Für deutsche und europäische Anleger sind die Entwicklungen im Nahen Osten von besonderer Relevanz. Eine weitere Eskalation des Konflikts könnte die Energiemärkte belasten und die Ölpreise deutlich in die Höhe treiben. Die Straße von Hormus ist ein zentraler Engpass für Rohöltransporte aus dem Persischen Golf – Störungen dort hätten unmittelbare Auswirkungen auf die globale Energieversorgung und damit auch auf die europäische Wirtschaft.


