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Kazera Global: Tochter WHM sichert langfristigen Bergbaupartner für HMS-Projekt

Whale Head Minerals schließt transformative Kooperationsvereinbarung mit SAI – ohne Kapitalkosten und Verwässerung für Kazera-Aktionäre.

Kazera Global: Tochter WHM sichert langfristigen Bergbaupartner für HMS-Projekt

Whale Head Minerals (WHM), eine Tochtergesellschaft des an der Londoner AIM-Börse notierten Unternehmens Kazera Global, hat eine langfristige Bergbaukooperations- und Produktionsaufteilungsvereinbarung mit South Africa AT Investments (SAI) abgeschlossen. Die Vereinbarung etabliert eine vollständig finanzierte strategische Partnerschaft zur Erschließung des Vorzeige-Schwermineralsandprojekts (HMS) von WHM in Südafrika. Richard Jennings, Interims-CEO von Kazera, bezeichnet den Abschluss als die bedeutendste Vereinbarung in der Geschichte des Unternehmens.

„Die Zirkonium- und Titanverarbeitungsbetriebe in ihrer schieren Größe persönlich zu sehen, gab uns erhebliches Vertrauen in die Fähigkeit des Partners, unsere HMS-Vermögenswerte im industriellen Maßstab zu erschließen", erklärt Jennings. Er hebt hervor, dass die tiefe HMS-Expertise innerhalb des SAI-Teams genau jene betrieblichen Einschränkungen adressiert, die WHM in den vergangenen Jahren zurückgehalten haben. Die wirtschaftlichen Aspekte der Vereinbarung bezeichnet er als transformativ und grundlegend verschieden von einer herkömmlichen Produktionsaufteilungsvereinbarung.

Vollfinanzierung durch SAI – WHM behält 20 Prozent der Produktion

Das Kernstück der Vereinbarung ist eine klare Aufgabenteilung: SAI übernimmt 100 Prozent aller Kapitalinvestitionen, Bergbau- und Verarbeitungskosten, Infrastrukturausgaben sowie das Betriebskapital, das für die großmaßstäbliche Erschließung des Projekts erforderlich ist. Im Gegenzug behält WHM 20 Prozent aller während der gesamten Minenlebensdauer (Life-of-Mine, LoM) produzierten HMS-Produkte – und das ohne jegliche Kapital- oder Betriebskosten für Kazera und ohne Verwässerung für die bestehenden Kazera-Aktionäre.

Für Kazera bedeutet dies den Zugang zu einer potenziell deutlich größeren und langlebigeren Produktionsbasis, ohne die damit verbundenen Finanzierungslasten tragen zu müssen. Jennings beschreibt diesen Tausch treffend: „Kazera hat effektiv eine Finanzierungslast gegen eine lizenzgebührenähnliche Wirtschaftlichkeit bei einem um ein Vielfaches größeren Betrieb eingetauscht, während das Finanzierungs- und Ausführungsrisiko weitgehend auf einen finanzstarken strategischen Partner übertragen wurde."

Detaillierte Produktionsziele sollen laut Jennings innerhalb von 30 Tagen gemeinsam mit SAI vereinbart werden. Vorbehaltlich der Sicherung des sogenannten 2A-Bergbaurechts sei der beabsichtigte Umfang jedoch von einer völlig anderen Größenordnung als alles, was bisher für WHM in Betracht gezogen wurde. „Wenn SAI den geplanten Betriebsumfang liefert, könnte unser gesamtes bisheriges Produktionsziel im Vergleich dazu letztlich kaum mehr als ein Rundungsfehler sein", so Jennings.

Diamanten als wertvolles Nebenprodukt für Deep Blue Minerals

Ein weiterer strategischer Vorteil der Vereinbarung betrifft die Diamantensparte von Kazera. Die von SAI finanzierten HMS-Bergbauaktivitäten werden voraussichtlich diamanthaltigen Kies als Nebenprodukt der Produktion erzeugen. Dieser Kies und alle daraus gewonnenen Diamanten fallen nicht unter die SAI-Produktionsaufteilungsvereinbarung, sondern gehen vollständig auf Rechnung der Diamantenminen-Tochtergesellschaft Deep Blue Minerals (DBM).

Das bedeutet konkret: DBM erhält voraussichtlich diamanthaltiges Ausgangsmaterial, ohne die zugrunde liegenden Abbaukosten selbst tragen zu müssen. Der Kazera-Vorstand ist überzeugt, dass dies das Potenzial hat, die Wirtschaftlichkeit der DBM-Betriebe erheblich zu verbessern und einen Weg zu nachhaltiger Rentabilität bei steigenden Produktionsmengen zu ebnen.

Die Vereinbarung gilt für die gesamte Minenlebensdauer sowohl des bestehenden Walviskop-Projekts als auch des künftigen großflächigen 2A-HMS-Projekts, einschließlich etwaiger Erneuerungen und Verlängerungen. Kazera sieht darin die Grundlage für eine HMS-Produktionsstätte im industriellen Maßstab, die über viele Jahrzehnte hinweg betrieben werden kann.

Generationenprojekt mit langfristiger Perspektive

„Vorbehaltlich der Erteilung des 2A-Bergbaurechts glauben wir, dass wir den Rahmen für ein Bergbauobjekt für Generationen gesichert haben, das in der Lage ist, über viele Jahrzehnte hinweg im industriellen Maßstab zu produzieren", betont Jennings. Der unmittelbare Fokus des Unternehmens liege nun auf der Fertigstellung des Berichts der sachverständigen Person für das 2A-Projekt, von dem man sich erhofft, das tatsächliche Ausmaß der Chance zu quantifizieren.

Auch SAI äußert sich optimistisch: „Wir sind äußerst enthusiastisch, diese Produktionspartnerschaft mit WHM beim Walviskop-Projekt abzuschließen. Durch die Kombination unserer spezialisierten Primärextraktionskapazitäten und der nassmagnetischen Trenntechnologie mit der hochwertigen Ressourcenbasis von WHM haben wir einen hocheffizienten operativen Rahmen geschaffen." Der Partner betont, sich voll und ganz darauf zu konzentrieren, den kommerziellen Volumenoutput zu beschleunigen, um unmittelbare und langfristige Werte für beide Unternehmen freizusetzen.

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