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Imperial Metals: Geringere Q2-Produktion, neue Absetzbecken-Genehmigung erhalten

Imperial Metals meldet deutlich niedrigere Kupfer- und Goldproduktion im zweiten Quartal, erhält aber wichtige Umweltgenehmigung für Mount Polley.

Imperial Metals: Geringere Q2-Produktion, neue Absetzbecken-Genehmigung erhalten

Die an der Toronto Stock Exchange (TSX) notierte Imperial Metals Corporation hat ihre Produktionszahlen für das zweite Quartal veröffentlicht und gleichzeitig eine bedeutende Genehmigung für die Erweiterung des Absetzbeckens ihrer Mine Mount Polley bekanntgegeben. Das Unternehmen produzierte im zweiten Quartal 3,3 Millionen Pfund Kupfer und 6.848 Unzen Gold – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal, in dem noch 9,4 Millionen Pfund Kupfer und 11.061 Unzen Gold gefördert wurden.

Als Hauptursache für den Produktionsrückgang nennt Imperial die Verarbeitung von minderwertigem Haldenmaterial in der Mühle. Dieses Material führte zu niedrigeren Kupfer- und Goldgehalten im Verarbeitungsprozess. Das Unternehmen betont jedoch, dass die Mine weiterhin im Plan liegt, ihre Prognose für das Gesamtjahr zu erfüllen.

Maßnahmen zur Verbesserung der Erzgehalte

Imperial hat bereits drei konkrete Initiativen eingeleitet, um die Erzgehalte im dritten Quartal zu verbessern. Erstens wurde der Abbau in der Grube C2, die relativ hochgradiges Gold enthält, umgeplant: Im ersten Halbjahr lag die Produktion dort um 800.000 Tonnen unter den Erwartungen, was basierend auf dem Blockmodell der Grube rund 6.000 Unzen gewinnbares Gold entspricht. Das Material soll nun in den Sommermonaten an die Mühle geliefert werden, da wärmere und trockenere Bedingungen die Verarbeitung erleichtern – der hohe Tongehalt des Erzes hatte die Verarbeitung im Winter und Frühjahr erheblich erschwert.

Zweitens erschließt Imperial bereits in diesem Quartal eine kleine, hochgradige Grube namens Boundary. Deren Abbau war ursprünglich erst für das Ende der Lebensdauer der Mine Mount Polley geplant, wird nun jedoch vorgezogen, um der Mühle frühzeitig eine geringe Menge an höhergradigem Material zuzuführen. Drittens soll bis zum vierten Quartal dieses Jahres höhergradiges Material aus dem Bereich der Phase 5 der Mine an die Mühle geliefert werden, wodurch die Verarbeitung minderwertiger Vorräte hinfällig wird.

Genehmigung für Absetzbecken bis 987 Meter Höhe

Parallel zur Produktionsmeldung gab Imperial eine wichtige regulatorische Entscheidung bekannt: Das Environmental Assessment Office von British Columbia hat den Bau des Absetzbeckens (Tailings Dam) Mount Polley bis zu einer Höhe von 987 Metern empfohlen – gegenüber der zuvor genehmigten Höhe von 974 Metern. Sowohl der Minister für Bergbau und kritische Mineralien als auch der Minister für Umwelt und Parks von British Columbia haben ihre Zustimmung und die entsprechenden Genehmigungen erteilt.

Absetzbecken, auch Tailings Dams genannt, sind für den Bergbaubetrieb essenziell: Sie dienen der sicheren Lagerung von Rückständen, die bei der Erzverarbeitung anfallen. Die erweiterte Anlage wird die Lagerung jener Rückstände ermöglichen, die durch den bis 2034 geplanten erweiterten Abbau bei Mount Polley entstehen. Imperial hatte im Vorfeld Konsultationen mit den First Nations der Region durchgeführt, wie es das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren in British Columbia vorsieht.

Exploration bei Huckleberry läuft weiter

Neben den Aktivitäten bei Mount Polley setzt Imperial die Exploration in der Mine Huckleberry fort. Ziel ist es, eine Erweiterung der Zone „Main" in Richtung Südwesten sowie einen Molybdän-Trend zu testen, der durch historische Sprenglöcher in der Grube der Zone „Main" definiert wurde. Alle bisher abgeschlossenen Bohrungen – darunter 22 Diamantkernbohrungen zu Beginn des Jahres – stießen auf Kupfer-, Molybdän-, Silber- und Goldmineralisierungen, wie das Unternehmen bestätigte.

Imperial Metals ist ein kanadisches Bergbauunternehmen mit Fokus auf Kupfer- und Goldproduktion in British Columbia. Die Mine Mount Polley ist eines der bekanntesten Projekte des Unternehmens, auch weil sie 2014 durch einen Dammbruch des Absetzbeckens international Schlagzeilen machte. Die nun erteilte Genehmigung für die Erweiterung des Tailings Dams unterstreicht die regulatorische Bedeutung solcher Infrastrukturprojekte im kanadischen Bergbausektor.

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