ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

BofA-Ranking: Prada, Michael Kors und Alaïa führen Luxusmarken 2026

Die Bank of America kürt die stärksten Soft-Luxury-Marken anhand digitaler Kennzahlen – mit überraschenden Aufsteigern und Verlierern.

BofA-Ranking: Prada, Michael Kors und Alaïa führen Luxusmarken 2026

Die Bank of America (BofA) hat ihren jüngsten Brand Leading Indicator für den Luxussektor veröffentlicht. Demnach belegen Prada, Michael Kors und Alaïa im zweiten Quartal 2026 die stärksten kombinierten digitalen Markenrankings unter den Soft-Luxury-Anbietern. Der Indikator analysiert insgesamt 43 Soft-Luxury-Marken auf Basis von Social-Media-Followern, Online-Suchanfragen und Website-Traffic.

Bei der Gewichtung fließt das Momentum mit 60 Prozent in die Bewertung ein, während die digitale Präsenz die verbleibenden 40 Prozent ausmacht. Prada sicherte sich den ersten Platz im Gesamtranking, gefolgt von Michael Kors auf Rang zwei und Alaïa auf Rang drei. Beide letztgenannten Marken wurden zudem als die stärksten Performer im gesamten ersten Halbjahr 2026 identifiziert, da sie in beiden Quartalen konstant hohe Positionen hielten.

Überraschender Aufstieg von Michael Kors

Besonders bemerkenswert ist der Aufstieg von Michael Kors im Dreimonats-Momentum-Ranking. Die Marke führte dieses Segment an, nachdem die Google-Suchanfragen im April und Mai von einer niedrigen Basis aus sprunghaft anstiegen – und die Marke damit von Platz 33 im ersten Quartal nach oben katapultierten. Dies zeigt, wie stark kurzfristige Suchimpulse das digitale Ranking beeinflussen können.

Chanel zeigte gegen Ende des Beobachtungszeitraums die deutlichste Verbesserung aller Marken. Die Traditionsmarke kletterte von Platz 10 im April auf den ersten Platz im Juni, was auf das wachsende Interesse an der Kollektion des neuen Kreativdirektors Matthieu Blazy zurückzuführen ist. Im Juni-Ranking belegten Alaïa und Coach die Plätze zwei und drei.

Gucci erholt sich, Balenciaga verliert deutlich

Im Kering-Konzern zeigt sich ein gemischtes Bild. Guccis vierteljährliches Momentum-Ranking verbesserte sich um 20 Plätze auf Rang sechs, gestützt durch stärkeren Website-Traffic in den USA, höhere Online-Suchanfragen und Werbeveranstaltungen. Saint Laurent legte ebenfalls zu und stieg um fünf Positionen auf Platz 16.

Dagegen erlebte die Kering-Schwestermarke Balenciaga einen deutlichen Rückschlag: Sie rutschte von Platz 13 auf Rang 35 ab – ein Einbruch von 22 Plätzen. Unter den LVMH-Marken kehrte Loro Piana auf Platz sieben in die Top 10 zurück, und Louis Vuitton kletterte von Platz 28 auf Rang 10. Dior hingegen landete auf Platz 31, nachdem die chinesischen Suchaktivitäten im Laufe des Quartals nachließen.

Hard-Luxury: Swatch profitiert von Audemars-Piguet-Kollaboration

Im Bereich Hard-Luxury führte Swatch das Ranking an. Begünstigt wurde dies durch das starke Online-Interesse an der Taschenuhr-Kollaboration „Royal Pop" mit Audemars Piguet. Jaeger-LeCoultre und Tissot belegten im kombinierten Ranking die Plätze zwei und drei.

Das digitale Engagement im gesamten Soft-Luxury-Sektor stieg im Jahresvergleich um 18 Prozent – und markiert damit das fünfte Quartal in Folge mit einer Beschleunigung. Die Google-Suchanfragen legten um 47 Prozent zu, der Website-Traffic wuchs um 39 Prozent. Einzig die Aktivitäten auf dem chinesischen Portal Baidu blieben mit einem Rückgang von 18 Prozent im negativen Bereich.

Bereinigt um die ungewöhnlich starken Google-Suchzahlen verbesserte sich die gesamte Online-Aktivität im Vergleich zum ersten Quartal dennoch um 7 Prozentpunkte. Dies stützt laut BofA die Erwartungen einer anhaltenden Erholung der Luxusnachfrage, angeführt von den USA und Südkorea – zwei Märkten, die zuletzt als wichtige Wachstumstreiber im globalen Luxussegment hervorgetreten sind.

Luxusmarken Ranking 2026Bank Of America Brand IndicatorPrada Michael Kors AlaïaSoft Luxury Digital RankingGucci Balenciaga KeringLvmh Louis Vuitton DiorLuxusnachfrage Erholung

Disclaimer