Arkle Resources erweitert Uranbohrprogramm in Namibia planmäßig
Das Londoner Bergbauunternehmen Arkle Resources meldet Fortschritte beim Uranprojekt Erongo und zieht geplante Bohrungen vor.

Das an der Londoner Börse notierte Unternehmen Arkle Resources hat positive Zwischenmeldungen zu seinem Uranprojekt Erongo in Namibia veröffentlicht. Das initiale Reverse-Circulation-Bohrprogramm (RC) mit einem Umfang von 1.500 Metern verläuft planmäßig. Aufgrund der hohen Effizienz des laufenden Programms hat das Unternehmen entschieden, das Bohrprogramm zu erweitern und dabei einige der ursprünglich für das dritte Quartal 2026 geplanten Bohrungen vorzuziehen.
Ein besonders vielversprechendes Zeichen: Das sekundäre Uranmineral Carnotit wurde visuell in RC-Bohrspänen aus drei Bohrlöchern über zwei Profillinien hinweg nachgewiesen. Die Mineralisierung trat in Tiefen zwischen 4 und 15 Metern auf. Das Unternehmen betont jedoch ausdrücklich, dass Laboranalysen erforderlich sind, um den tatsächlichen Urangehalt zu bestimmen – konkrete Rückschlüsse auf Gehalt oder Kontinuität der Mineralisierung sind derzeit noch nicht möglich.
Bohrungen auf zwei Zielgebieten
Das gesamte Bohrprogramm findet innerhalb der exklusiven Explorationslizenz EPL8995 statt. Eine erste Reihe von Bohrlöchern wurde über dem westlichen Paläokanal-Ziel abgeschlossen, das zuvor mittels horizontaler elektromagnetischer Schleifenmessungen (HLEM) kartiert worden war. Damit wurden nun sowohl die östlichen als auch die westlichen Kanalbereiche durch Bohrungen getestet. Erweiterungsbohrungen (Step-out-Bohrungen) auf dem östlichen Paläokanal-Ziel sind bereits in Planung.
Zusätzlich wurden Bohrungen auf dem primären uranhaltigen Leukogranit-Ziel (ULG) aus dem für das dritte Quartal geplanten Folgeprogramm vorgezogen. Jüngste Schürfgrabungen hatten das Ziel an der Oberfläche bestätigt und freigelegt. Ein frühzeitiger Test der Abfolge in der Tiefe soll eine vertikale Kontrolle ermöglichen, die direkt in die Planung des größeren, auf ULG fokussierten Folgebohrprogramms einfließt.
Analyseergebnisse für Anfang September erwartet
CEO Rory Harding erklärte, dass die Gammastrahlenspektrometrie im Bohrloch (GRS) der abgeschlossenen Bohrungen in dieser Woche begonnen hat. Zusammen mit der geologischen Protokollierung werde dies bestimmen, welche Bohrintervalle zur Analyse eingereicht werden, um die Ausgaben gezielt dort einzusetzen, wo sie am wichtigsten sind. Harding fügte hinzu, dass Aktionäre in der zweiten Jahreshälfte mit einem stetigen Nachrichtenfluss rechnen können, sobald die Ergebnisse vorliegen.
Bisher wurden 1.016 Ein-Meter-Proben entnommen und gemäß den Qualitätssicherungs- und Qualitätskontrollprotokollen des Unternehmens gesichert. Ausgewählte Intervalle werden zur Laboranalyse an Actlabs in Windhoek versandt. Die Anzahl der zu analysierenden Proben wird nach Prüfung der GRS-Ergebnisse und der geologischen Protokollierung festgelegt. Erste Analyseergebnisse werden für Anfang September erwartet.
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Zur AktienanalyseFür die zweite Jahreshälfte kündigt Arkle Resources einen vielfältigen Nachrichtenfluss an. Dazu zählen:
- Abschluss der Paläokanal-Bohrungen einschließlich der östlichen Erweiterungsbohrungen
- Abschluss der GRS-Vermessungen im Bohrloch und Auswahl der Analyseintervalle
- Analyseergebnisse der Schürfgräben und Oberflächenproben
- ULG-Erkundungsbohrungen und weitere Analyseergebnisse von Bohrproben
- Kontinuierliche Fortschritte im gesamten Portfolio der Paläokanal- und ULG-Ziele auf den Lizenzen EPL 8995, 8290 und 8298
Namibia gilt als einer der bedeutendsten Uranproduzenten weltweit und beherbergt unter anderem die Rossing- und Husab-Minen. Das Erongo-Gebiet, in dem Arkle Resources aktiv ist, liegt in einer geologisch etablierten Uranregion, was dem Explorationsprojekt einen strategisch günstigen Rahmen verleiht. Das Unternehmen stellt jedoch klar, dass bisher keine Analyseergebnisse aus dem Bohrprogramm vorliegen und keine Rückschlüsse auf Gehalt oder Kontinuität der Uranmineralisierung gezogen werden können, bis die Laborergebnisse eingegangen, validiert und gemeldet wurden.


