ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Risikolebensversicherung: Die besten Policen für Hinterbliebene im Überblick

Stirbt der Hauptverdiener, droht der Familie nicht nur persönliches Leid – sondern auch finanzieller Ruin. Eine Police kann schützen.

Risikolebensversicherung: Die besten Policen für Hinterbliebene im Überblick

Für die meisten Menschen ist die eigene Immobilie das größte Investment ihres Lebens. Hunderttausende Euro – oft zu einem großen Teil fremdfinanziert – stecken in Eigentumswohnung oder Haus. Doch was passiert, wenn der Hauptverdiener der Familie stirbt? In den wenigsten Fällen lässt sich der laufende Kredit dann noch aus den verbleibenden Einnahmen des Partners oder der Familie bedienen.

„Wenn ein Einkommen für die Immobilienfinanzierung wichtig ist, sollte auch der eigene Todesfall finanziell mitgedacht werden", sagt Marco Dehner, Analyst und Ratingexperte bei Morgen & Morgen (M&M). Das Instrument dafür ist die Risikolebensversicherung: Sie zahlt eine vorab vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen, wenn die versicherte Person während der Vertragslaufzeit stirbt.

Doch es geht oft um weit mehr als nur den Immobilienkredit. Zum persönlichen Verlust kommt häufig ein finanzielles Drama: Wovon soll die Familie leben? Wie lässt sich die Ausbildung der Kinder finanzieren? „Risikolebensversicherungen sind immer dann sinnvoll, wenn Personen von einem wirtschaftlich abhängig sind", erklärt Sandra Klug von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Das sind vor allem Kinder, aber auch wenn zwei Erwachsene gemeinsam eine Immobilie finanzieren, ist eine Absicherung sinnvoll, wenn eine Person alleine die Finanzierung nicht stemmen könnte."

Das Ziel im Todesfall: Die Hinterbliebenen sollen die Wohnung behalten können, nicht gezwungen sein, Vollzeit zu arbeiten, und die Kinder sollen finanziell sorglos durch die Ausbildung kommen.

Die besten deutschen Tarife im Vergleich

Doch was kostet dieser Schutz – und welche Anbieter überzeugen? Das Analysehaus Morgen & Morgen hat exklusiv die besten Policen bewertet. Als Musterfall dient eine 40-jährige, angestellte Juristin mit einem Jahreseinkommen von 120.000 Euro. Sie lebt mit ihrem Partner zusammen, ist Raucherin und fährt Motorrad. Gewählt wurde eine Versicherungssumme von 100.000 Euro mit einer Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr.

Insgesamt 14 Tarife erhielten von M&M die Bestnote „exzellent". Ausgezeichnet wurden Policen von folgenden Anbietern:

  • InterRisk
  • Ideal
  • VPV
  • Dialog
  • Huk24
  • WGV
  • Cosmos Direkt
  • Hannoversche
  • Dela
  • Baloise
  • Ergo Vorsorge
  • Huk-Coburg
  • Die Dortmunder
  • LV 1871

Den ersten Platz belegt InterRisk: Für den beschriebenen Musterfall zahlt die Versicherte dort einen Jahresbeitrag von 347,33 Euro. Dabei handelt es sich um den sogenannten Nettobeitrag oder Zahlbeitrag. Daneben weist die Tabelle auch den Bruttobeitrag aus – also den kalkulierten Höchstbetrag, auf den der Versicherer den Beitrag anheben darf, wenn er schlechter wirtschaftet als erwartet.

Für Versicherte sind bei Vertragsabschluss jedoch andere Parameter entscheidend. „Entscheidend ist, dass Versicherungssumme und Laufzeit zum tatsächlichen Bedarf passen", betont Dehner. Gute Tarife bieten zudem Spielraum für spätere Veränderungen – etwa durch Nachversicherungsmöglichkeiten bei Geburt, Heirat, Immobilienerwerb oder steigendem Einkommen. „Denn eine Absicherung, die heute richtig bemessen ist, kann in einigen Jahren zu niedrig oder zu kurz angelegt sein", so der M&M-Experte.

Österreich: 13 Tarife mit Bestnote

In Österreich heißt das Pendant zur Risikolebensversicherung Ablebensversicherung. Das Prinzip ist identisch: Eine vorab festgelegte Summe wird ausgezahlt, wenn die versicherte Person während der Laufzeit stirbt. Auch hier wird kein Kapital angespart, am Vertragsende erfolgt keine Auszahlung. „Die Tariflandschaft ist in Österreich überschaubarer als in Deutschland", sagt M&M-Experte Dehner. „Nicht jeder Tarif bietet zudem die Option, die Absicherung später bei Ereignissen wie Heirat, Geburt eines Kindes oder Immobilienerwerb ohne neue Gesundheitsprüfung zu erhöhen."

Morgen & Morgen hat in Österreich 13 Tarife mit „exzellent" ausgezeichnet – darunter teilweise mehrere Policen eines Anbieters. Zu den ausgezeichneten Anbietern zählen die Dialog Lebensversicherung, die Europa Lebensversicherung, InterRisk, die Hannoversche Lebensversicherung sowie die Oberösterreichische Versicherung.

Kein Sparprodukt – reine Absicherung

Ob Risikolebensversicherung in Deutschland oder Ablebensversicherung in Österreich: Sind Familienangehörige oder Geschäftspartner finanziell von einer Person abhängig, ist eine solche Police eine sinnvolle Wahl. Verbraucherschützerin Klug gibt dabei eine klare Warnung mit: „Wichtig ist, dass es nur um die Absicherung des Todesfalls geht, nicht um das Ansparen. Finger weg also von kapitalbildenden Lebensversicherungen."

Wer das Laufzeitende erlebt, erhält keine Auszahlung. „Die Police ist kein Sparprodukt, sondern reine Absicherung", betont auch Dehner. Für Privatanleger, die ihre Familie oder Kreditverpflichtungen absichern wollen, bleibt die Risikolebensversicherung damit eines der effizientesten und vergleichsweise günstigen Instrumente der persönlichen Finanzplanung.

RisikolebensversicherungHinterbliebenenabsicherungLebensversicherung VergleichMorgen Und Morgen RatingAblebensversicherung ÖsterreichTodesfallschutzImmobilienfinanzierung Absichern

Disclaimer