F3 Uranium startet Sommerbohrprogramm auf PLN-Uranprojekt in Kanada
Das kanadische Unternehmen F3 Uranium Corp. hat Bohrungen auf seinem Patterson Lake North Projekt im westlichen Athabasca-Becken aufgenommen.

F3 Uranium Corp. (TSXV: FUU, OTCQB: FUUFF, FSE: GL7) hat den Start seines Sommer-Explorationsprogramms 2026 auf dem Projekt Patterson Lake North (PLN) bekanntgegeben. Die Bohrungen haben begonnen und richten sich auf neue Zielgebiete des zu 100 Prozent unternehmenseigenen Projekts im westlichen Athabasca-Becken in Kanada. Dies teilte das Unternehmen am 21. Juli 2026 aus seinem Hauptsitz in Kelowna, British Columbia, mit.
Das Athabasca-Becken in der kanadischen Provinz Saskatchewan gilt als eine der bedeutendsten Uranregionen der Welt. Zahlreiche Explorations- und Bergbauunternehmen sind dort aktiv, da die Region für ihre hochgradigen Uranvorkommen bekannt ist. F3 Uranium fokussiert sich mit dem PLN-Projekt auf einen vielversprechenden Bereich im westlichen Teil dieses Beckens.
Vorbereitung durch geophysikalische Messungen
Dem aktuellen Bohrprogramm gingen umfangreiche geophysikalische Untersuchungen voraus. Das Unternehmen schloss 3D-DCIP- sowie Widerstandsmessungen über der sogenannten Tetra-Zone ab. Diese Methoden der induzierten Polarisation (IP) und des elektrischen Widerstands liefern wichtige Hinweise auf mögliche Erzstrukturen im Untergrund und helfen dabei, präzise Bohrziele zu definieren.
Solche geophysikalischen Voruntersuchungen sind in der modernen Uranexploration ein entscheidender Schritt, um Bohrressourcen effizient einzusetzen und die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Die gewonnenen Daten aus den 3D-Messungen ermöglichen ein dreidimensionales Bild des Untergrunds und erlauben eine gezieltere Platzierung der Bohransätze.
Neue Zielgebiete im Fokus
Das aktuelle Programm richtet sich auf neue Zielgebiete innerhalb des PLN-Projekts. Zuvor hatte das Unternehmen bereits die Zonen JR und weitere Bereiche des Projekts erkundet. Mit dem Sommerbohrprogramm 2026 weitet F3 Uranium seine Explorationsaktivitäten nun auf bislang weniger untersuchte Abschnitte des Lizenzgebiets aus.
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Zur AktienanalyseDev Randhawa, der das Unternehmen leitet, berichtete über den Beginn der Bohrungen in den neuen Zielgebieten. F3 Uranium hält das PLN-Projekt zu 100 Prozent und verfügt damit über die vollständige Kontrolle über die Explorationsentscheidungen und künftige Entwicklungsschritte.
Das PLN-Projekt liegt im westlichen Athabasca-Becken, einer Region, die in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus von Uranexplorateuren gerückt ist. Der globale Bedarf an Uran als Brennstoff für Kernkraftwerke hat zuletzt wieder zugenommen, was das Interesse an neuen Uranvorkommen weltweit befeuert. Für deutsche Anleger, die den Uransektor beobachten, ist F3 Uranium auch über die Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel GL7 handelbar.


