DAX trotzt Iran-Krise: Leitindex schließt im Plus bei 25.114 Punkten

Brenntag, Deutsche Börse und Siemens Healthineers stützten den deutschen Leitindex am Montag und sorgten dafür, dass der DAX trotz eines turbulenten Handelstages mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent bei 25.114 Punkten aus dem Handel ging. Zeitweise hatte es noch so ausgesehen, als würde die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten fallen – doch die Erholung kam schneller als erwartet.
Im Hintergrund schwelt die Krise am Persischen Golf weiter. US-Präsident Donald Trump kündigte eine neue Blockade der Straße von Hormus gegen den Iran an – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Die meisten Marktteilnehmer interpretierten diesen Schritt jedoch als taktisches Druckmittel, nicht als Vorbote eines ausgewachsenen Konflikts. Die Hoffnung auf eine baldige diplomatische Lösung überwiegt derzeit an den Märkten.
Die Entspannung blieb allerdings auf Europa begrenzt. An der Wall Street starteten die US-Börsen mit Verlusten in die neue Woche: Der Dow Jones verlor bis zum frühen Abend rund 0,3 Prozent, während die technologielastigen Nasdaq-Werte zunächst mehr als ein Prozent einbüßten. Damit setzte sich der Abgabedruck bei KI-Aktien auch in den USA fort – ein Trend, der sich im DAX bei Infineon widerspiegelte, dem größten Verlierer im Leitindex.
Die geopolitischen Spannungen trieben unterdessen die Ölpreise nach oben. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am frühen Abend wieder knapp 80 Dollar – ein Anstieg von mehr als fünf Prozent gegenüber dem Vortag.
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Zur AktienanalyseRoland Schmack, Geschäftsführer des Vermögensverwalters Meine Werte, mahnt zur Vorsicht: „Wer nach diesem Lauf noch auf der Kaufseite bleibt, sollte die Stoppkurse enger ziehen als sonst.


