ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Dating-Apps ade: Experten-Tipps zum Kennenlernen ohne digitalen Stress

78 Prozent der Nutzer fühlen sich von Dating-Apps erschöpft – Beziehungscoach Amy Chan erklärt, wie echte Verbindungen entstehen.

Dating-Apps ade: Experten-Tipps zum Kennenlernen ohne digitalen Stress

Laut einer Umfrage von Forbes Health aus dem Jahr 2025 fühlen sich 78 Prozent der Befragten zumindest zeitweise emotional, geistig oder körperlich von Dating-Apps erschöpft. „Viele Menschen leiden unter einer App-Müdigkeit", sagt Beziehungscoach Amy Chan. Die Expertin coacht seit Jahren Singles und leitet Dating-Workshops. Ihr neuestes Buch „Unsingle" bietet Strategien für den Aufbau dauerhafter Beziehungen.

Die Zahlen verdeutlichen ein wachsendes Problem: Was als praktisches Werkzeug zur Partnersuche begann, wird für viele Nutzer zur Belastung. Endloses Swipen, oberflächliche Matches und ausbleibende echte Verbindungen zermürben die Nutzer. Chan sieht darin eine Chance, den Blick wieder auf analoge Begegnungen zu richten – besonders in den Sommermonaten, wenn das Leben verstärkt draußen stattfindet.

Interessen als Ausgangspunkt

Chan empfiehlt, sich von den eigenen Interessen leiten zu lassen und an Aktivitäten teilzunehmen, die man bereits liebt. Ob Laufclub oder Töpferkurs – an solchen Orten trifft man zwangsläufig immer wieder dieselben Personen. Genau diese Wiederholung kann laut Chan entscheidend sein.

„Es gibt den sogenannten ‚Mere-Exposure-Effekt'", erklärt sie. „Je öfter man jemanden sieht, desto stärker verstärkt sich das ursprüngliche Gefühl." Die Zeit mit einer Person zu verbringen, einfach weil man am selben Ort ist, kann dabei helfen zu erkennen, ob wirklich etwas da ist – eine Chance, die Dating-Apps schlichtweg nicht bieten. „Manchmal braucht das Gehirn Zeit für die Verarbeitung", fügt Chan hinzu. „Ist es eine romantische Verbindung? Ist es eine freundschaftliche Verbindung?"

Für die Suche nach passenden Veranstaltungen empfiehlt Chan Apps wie Meetup und Luma, mit denen sich lokale Events nach eigenen Interessen filtern lassen. Alternativ helfe eine einfache Google-Suche nach Gruppen oder Kursen rund um die eigenen Hobbys. Auch Retreats seien laut Chan besonders geeignet: „Gehen Sie dorthin, wo sich wachstumsorientierte Menschen aufhalten. Sie wollen lernen und sich verbessern."

Druck rausnehmen, Leben genießen

Ein zentraler Ratschlag der Expertin mag zunächst kontraintuitiv klingen: Wer an solchen Veranstaltungen teilnimmt, sollte nicht mit dem Gedanken hingehen, dort seinen Seelenverwandten zu finden. Stattdessen empfiehlt Chan, den Besuch als Gelegenheit zu betrachten, Kontakte im Allgemeinen zu knüpfen – und offen zu bleiben für das, was sich ergibt.

Diese Haltung „nimmt den Druck heraus und sorgt dafür, dass man das Leben genießt", so Chan. Der Unterschied zur App-Nutzung ist dabei fundamental: Während Dating-Apps auf schnelle Bewertung und Selektion ausgelegt sind, entstehen echte Verbindungen im Alltag oft langsam und ungeplant. Genau darin liegt laut Chan ihr besonderer Wert.

Für viele Deutsche, die den Sommer für Outdoor-Aktivitäten, Vereinssport oder Kulturveranstaltungen nutzen, bietet die Saison ideale Voraussetzungen, um Chans Ansatz auszuprobieren. Die Botschaft der Expertin ist klar: Wer echte Begegnungen sucht, findet sie dort, wo das Leben stattfindet – nicht auf dem Smartphone-Display.

Dating-AppsBeziehungscoachAmy ChanApp-MüdigkeitKennenlernen Ohne AppsMere-Exposure-EffektPartnersuche Offline

Disclaimer