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Cramer zur Lightning Round: First Solar hat katastrophalen Chart

Jim Cramer kommentiert in seiner berühmten Lightning Round Aktien wie First Solar, Lyft und Cheesecake Factory mit klaren Urteilen.

Cramer zur Lightning Round: First Solar hat katastrophalen Chart

Jim Cramer, Moderator der populären US-Börsensendung „Mad Money" auf CNBC, hat in seiner regelmäßigen Lightning Round wieder mehrere Aktien unter die Lupe genommen. Die Lightning Round ist ein festes Format der Sendung, das montags bis freitags zwischen 18 und 19 Uhr ET ausgestrahlt wird. Dabei beantwortet Cramer in rasantem Tempo die Aktienfragen von Anrufern – knapp, direkt und ohne langes Zögern.

Besonders harsche Worte fand Cramer für First Solar. „Das Papier wurde einfach zertrümmert", sagte er über den US-amerikanischen Solarmodulhersteller. „Es hat einen der schlechtesten Charts, die ich je gesehen habe." Damit signalisiert Cramer, dass er aus technischer Sicht derzeit keinen Einstieg in die Aktie empfiehlt – ein deutliches Warnsignal für Anleger, die auf den Solarsektor setzen wollen.

Ebenfalls skeptisch äußerte sich Cramer zu CleanSpark, einem Unternehmen aus dem Bereich des Bitcoin-Minings. Sein Rat war dabei denkbar einfach: „Kaufen Sie einfach Bitcoin. Das ist viel einfacher." Damit deutet er an, dass er den Umweg über Mining-Aktien für unnötig komplex hält, wenn das eigentliche Ziel eine Krypto-Investition ist.

Gemischte Signale bei Lyft und Fiserv

Für den Fahrdienstvermittler Lyft zeigte sich Cramer vorsichtig optimistisch. Er lobte CEO David Risher ausdrücklich: „Ich finde, David Risher macht einen guten Job." Gleichzeitig wies er auf die hohe Volatilität der Aktie hin und nannte 15 US-Dollar als attraktives Einstiegsniveau. Für Anleger, die auf Lyft setzen möchten, liefert Cramer damit eine konkrete Orientierungsmarke.

Bei Fiserv, einem der führenden Anbieter von Finanztechnologie-Dienstleistungen, sieht Cramer strukturellen Handlungsbedarf in der Branche: „Ich denke, sie müssen mit jemandem fusionieren. Wir haben viel zu viele Unternehmen in diesem Bereich." Damit spricht er ein breiteres Thema der Konsolidierung im Fintech-Sektor an, das viele Marktteilnehmer beschäftigt.

Zu ZIM Integrated Shipping Services äußerte sich Cramer mit verhaltener Zustimmung. „Ich glaube schon, dass dort Substanz vorhanden ist, und wenn der Deal nicht zustande kommt, kauft es vielleicht jemand anderes", sagte er. Dennoch schränkte er ein: „Da bin ich bei Ihnen, aber ich bin nicht restlos begeistert." Eine klare Kaufempfehlung klingt anders – Cramer bleibt hier auf der Hut.

Cheesecake Factory überzeugt, AST SpaceMobile enttäuscht

Ungewohnt enthusiastisch zeigte sich Cramer beim Restaurantbetreiber Cheesecake Factory. „Cheesecake Factory hat eine fantastische Speisekarte mit einem breiten Angebot für jeden", lobte er die Kette. Er verwies zudem auf das 52-Wochen-Hoch der Aktie und schloss mit einem klaren Urteil: „Es ist ein Fehler, diesen Wert zu meiden." Für deutsche Anleger, die in den US-Konsumsektor investieren möchten, ist das eine bemerkenswerte Einschätzung.

Wenig Gutes hatte Cramer hingegen für AST SpaceMobile übrig, ein Unternehmen, das satellitengestützte Mobilfunkdienste entwickelt. „Ich meine, das Unternehmen verliert ein Vermögen. Wir wissen, dass diese Art von Aktien derzeit in Ungnade gefallen ist", so Cramer. Damit ordnet er AST SpaceMobile in die Kategorie hochspekulativer Wachstumswerte ein, die im aktuellen Marktumfeld unter Druck stehen.

Die Lightning Round von „Mad Money" gilt in den USA als eine der meistbeachteten Börsensendungen für Privatanleger. Cramers schnelle Urteile bewegen mitunter Kurse und werden von Millionen Zuschauern als Orientierungshilfe genutzt – auch wenn sie naturgemäß keine tiefgehende Fundamentalanalyse ersetzen können.

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