ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Bank of America warnt: EUR/USD und USD/JPY vor US-Inflationsdaten anfällig

Die Bank of America identifiziert zwei Währungspaare, die besonders sensibel auf die US-Verbraucherpreisdaten reagieren könnten.

Die Bank of America hat zwei Währungspaare identifiziert, die besonders anfällig für die bevorstehende Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten (CPI) sind. Konkret sieht das Institut EUR/USD bei einem über den Erwartungen liegenden Inflationswert unter Druck, während USD/JPY im Falle schwächer als erwarteter Inflationsdaten ins Visier geraten könnte. Die Analysten betonten, dass der US-Dollar derzeit einen neuen Katalysator benötige, um seine nächste Richtungsbewegung zu bestimmen.

Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) gilt als einer der wichtigsten Indikatoren für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve. Fällt die Inflation höher als erwartet aus, steigen in der Regel die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen – was den Dollar stärkt und Druck auf andere Währungen ausübt. Ein schwächerer CPI-Wert hingegen kann den Dollar belasten und Kapitalflüsse in andere Währungsräume begünstigen.

EUR/USD: Momentum dreht sich gegen den Euro

Für das Währungspaar EUR/USD sieht die Bank of America bei einem überraschend starken Inflationswert erhebliches Abwärtspotenzial. Die Optionsflüsse und der sogenannte Skew – also die Schieflage der Optionspreise – haben sich in der vergangenen Woche zugunsten von Puts verschoben. Das bedeutet, dass Marktteilnehmer verstärkt auf fallende EUR/USD-Kurse setzen.

Zusätzlich deutet die technische Matrix der Bank of America darauf hin, dass sich das Momentum gegen den Euro wendet. Angesichts der gleichzeitigen Verschlechterung von Sentiment und Momentum könnte ein über den Erwartungen liegender CPI-Wert die Tür für eine Fortsetzung des EUR/USD-Abwärtstrends öffnen. Für Anleger und Unternehmen mit Währungsexposure im Euro-Dollar-Bereich ist dies ein wichtiges Signal.

USD/JPY: Bärische Umkehr als attraktive Positionierung

Auf der anderen Seite erachtet die Bank of America eine bärische Positionierung bei USD/JPY als attraktiv – allerdings nur im Falle schwach ausfallender Inflationsdaten. Ein bärisches Umkehrsignal in der technischen Matrix des Instituts deutet darauf hin, dass der bisherige USD/JPY-Aufwärtstrend zunehmend anfällig wird.

Darüber hinaus signalisieren die Bewertungsmodelle der Bank of America, dass bei dem Paar eine sogenannte Mean Reversion – also eine Rückkehr zum langfristigen Mittelwert – bevorstehen könnte. Mean Reversion beschreibt das Phänomen, dass Kurse nach extremen Ausschlägen dazu neigen, sich wieder ihrem historischen Durchschnitt anzunähern. Für USD/JPY würde dies eine Korrektur des zuletzt starken Aufwärtstrends bedeuten.

Die Analyse der Bank of America verdeutlicht, wie stark die bevorstehenden US-Inflationsdaten die Devisenmärkte bewegen können. Für deutsche Privatanleger mit internationalen Portfolios oder Währungsengagements lohnt es sich, die CPI-Veröffentlichung genau im Blick zu behalten – denn je nach Ergebnis könnten sowohl EUR/USD als auch USD/JPY deutliche Bewegungen verzeichnen.

Eur/UsdUsd/JpyUs-InflationCPIBank Of AmericaDevisenmarktWährungspaare

Disclaimer