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Die Plattformen hatten gezielt Verbraucher angesprochen, um sie mit vermeintlich lukrativen Anlageangeboten zu täuschen und zu Einzahlungen auf manipulierten Handelsplattformen zu verleiten. Nach Angaben der Behörden handelte es sich um Domains, die nun auf eine sogenannte Beschlagnahme-Seite umgeleitet wurden. Wer die Internetadressen aufruft, erhält dort den Hinweis, dass die Seiten von den Ermittlungsbehörden gesperrt wurden.\n\nDie Maßnahme ist Teil der Ermittlungsoperation „Herakles“, die gegen bislang unbekannte Täter geführt wird, die im Verdacht stehen, umfangreichen Cybertrading-Betrug betrieben zu haben. Beteiligt an den Ermittlungen waren das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe, das Landeskriminalamt Baden-Württemberg sowie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Behörden sprechen von einer weiteren erfolgreichen Aktion gegen betrügerische Online-Angebote, die sich gezielt an den deutschen Markt richten.\n\nLaut Mitteilung wurden die betroffenen Domains bereits am 3. Oktober umgeleitet. Seitdem registrierten die Ermittler rund 900.000 Aufrufe der beschlagnahmten Seiten – ein Hinweis auf das enorme Ausmaß des Betrugsversuchs. Die Täuschungsangebote hatten offenbar eine große Reichweite im Netz. Bürger, die sich von den professionell gestalteten Seiten zu Einzahlungen verleiten ließen, sahen ihr Geld in der Regel nie wieder.\n\nDas Vorgehen der Täter folgt einem bekannten Muster. Sie werben im Internet für angeblich seriöse Plattformen, die den Handel mit Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen ermöglichen sollen. Nach der Registrierung werden die Opfer von sogenannten Brokern aus ausländischen Callcentern kontaktiert, die sie mit geschickten Gesprächsstrategien zu weiteren Einzahlungen drängen. Tatsächlich fließen die Gelder jedoch nie in eine echte Kapitalanlage. Die Ermittler warnen eindringlich vor solchen Angeboten, die gezielt Vertrauen erwecken sollen.\n\nBaden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl bezeichnete den Ermittlungserfolg als Beleg dafür, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sei. Cyberkriminalität bedrohe Wirtschaft, Daten und das Vertrauen in den Rechtsstaat, erklärte Strobl. Der Zugriff zeige, dass Gesetze auch im digitalen Raum durchgesetzt würden. Justizministerin Marion Gentges betonte die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Justiz, Polizei und Aufsichtsbehörden. Der koordinierte Einsatz verschiedener Institutionen habe erneut gezeigt, dass Baden-Württemberg bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität bundesweit Maßstäbe setze.",null,"2025-10-14T16:58:47.635Z","Über 1.400 manipulierte Investment-Seiten abgeschaltet – Millionen Klicks auf falsche Anlageangebote","german",{"data":19},[20],{"id":21,"attributes":22},10451,{"name":23,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":26,"hash":57,"ext":28,"mime":31,"size":58,"url":59,"previewUrl":14,"provider":60,"provider_metadata":14,"createdAt":61,"updatedAt":61},"shutterstock_1095422036 cybersicherheit.jpg",1500,980,{"large":27,"small":36,"medium":43,"thumbnail":50},{"ext":28,"url":29,"hash":30,"mime":31,"name":32,"path":14,"size":33,"width":34,"height":35},".jpg","https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_shutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48.jpg","large_shutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48","image\u002Fjpeg","large_shutterstock_1095422036 cybersicherheit.jpg",82.16,1000,653,{"ext":28,"url":37,"hash":38,"mime":31,"name":39,"path":14,"size":40,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_shutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48.jpg","small_shutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48","small_shutterstock_1095422036 cybersicherheit.jpg",25.7,500,327,{"ext":28,"url":44,"hash":45,"mime":31,"name":46,"path":14,"size":47,"width":48,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_shutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48.jpg","medium_shutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48","medium_shutterstock_1095422036 cybersicherheit.jpg",50.8,750,490,{"ext":28,"url":51,"hash":52,"mime":31,"name":53,"path":14,"size":54,"width":55,"height":56},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_shutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48.jpg","thumbnail_shutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48","thumbnail_shutterstock_1095422036 cybersicherheit.jpg",7.7,239,156,"shutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48",157.75,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fshutterstock_1095422036_cybersicherheit_205b785a48.jpg","aws-s3","2024-01-02T12:49:57.510Z",{"data":63},{"id":64,"attributes":65},21,{"name":66,"bio":67,"slug":68,"createdAt":69,"updatedAt":70,"olduuid":71},"Leonhard Müller","Leonhard kaufte mit 12 Jahren seine erste Aktie und die Leidenschaft der Börse hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen.\n\nMittlerweile ist Leonhard ein aktiver Daytrader, schreibt aber dennoch regelmäßig Artikel und Berichte zu interessanten Unternehmen.\n\nSein Fokus liegt dabei auf deutschen Smallcap-Aktien, auch wenn er sich international in diesem Bereich ebenfalls sehr gut auskennt.\n","leonhard-mueller","2023-06-05T02:56:47.603Z","2023-08-10T15:57:25.718Z","61e0921a61bce3037ea98b2c",{"data":73},[],{"data":75},[76],{"id":77,"attributes":78},5,{"name":79,"shortname":80,"url":81,"createdAt":82,"updatedAt":83,"olduuid":84,"language":85,"siteid":86},"Aktien.news","aktiennews","https:\u002F\u002Fwww.aktien.news","2023-05-24T03:46:16.337Z","2025-01-22T16:57:41.165Z","60704812e17689004beca5da","de","an",{"id":88,"attributes":89},17332,{"newsDate":90,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":91,"slug":92,"body":93,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":94,"updatedAt":94,"Subtitle":95,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":96,"author":127,"categories":137,"sites":139},"2025-09-22","Rekordschäden durch Spionage, Sabotage und Datendiebstahl","rekordschaeden-durch-spionage-sabotage-und-datendiebstahl","Die deutsche Wirtschaft sieht sich einer wachsenden Bedrohung durch Sabotage, Spionage und Datendiebstahl ausgesetzt. Eine aktuelle Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zeigt, dass die Schäden durch solche Angriffe im vergangenen Jahr ein Rekordniveau erreicht haben. Hochgerechnet entstand ein wirtschaftlicher Schaden in Höhe von 289,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von rund acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nahezu neun von zehn Unternehmen in Deutschland berichteten demnach, von Angriffen betroffen gewesen zu sein.\n\nDie erfassten Schäden umfassen nicht nur direkte Kosten wie Ersatzbeschaffungen oder Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, sondern auch Umsatzeinbußen. Besonders häufig wurden Angriffe auf sensible Unternehmensdaten festgestellt. Fast die Hälfte der betroffenen Firmen gab an, mindestens einen Angriff aus Russland registriert zu haben. Ähnlich viele Unternehmen sahen die Urheber in China. Nach Angaben von 28 Prozent der Unternehmen spielten ausländische Geheimdienste bei den Attacken eine Rolle. Noch häufiger wurden jedoch Täter aus der organisierten Kriminalität vermutet, die in 68 Prozent der Fälle als Verantwortliche genannt wurden.\n\nCyberattacken verursachten mit Abstand den größten Teil des Schadens. Rund 202 Milliarden Euro oder 70 Prozent der Gesamtsumme gingen auf ihr Konto. Über die Hälfte der befragten Unternehmen äußerte, sich durch diese Angriffe in ihrer Existenz bedroht zu fühlen. Besonders verbreitet waren sogenannte Ransomware-Attacken, von denen ein Drittel der Firmen betroffen war. Dabei verschlüsseln Täter wichtige Daten und verlangen Lösegeld für deren Freigabe.\n\nNach Einschätzung des künftigen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, gewinnen neue Technologien bei Angriffen zunehmend an Bedeutung. Er erklärte, dass Künstliche Intelligenz bei Cyberattacken „definitiv“ eine größere Rolle spiele. Zugleich kündigte er an, dass das Bundesamt seine Kapazitäten sowohl personell als auch technisch deutlich ausbauen werde, um der anhaltenden Bedrohungslage zu begegnen.\n\nUnternehmen reagierten ihrerseits mit verstärkten Investitionen in die IT-Sicherheit. Im Durchschnitt flossen 18 Prozent des IT-Budgets in Schutzmaßnahmen. Noch vor drei Jahren lag dieser Anteil nur bei der Hälfte. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und Bitkom empfehlen, den Wert künftig auf 20 Prozent zu erhöhen, um ein höheres Schutzniveau zu erreichen.\n\nDie Daten stammen aus einer repräsentativen Befragung, an der 1.002 Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten und einem Jahresumsatz von einer Million Euro oder mehr teilnahmen. Die Ergebnisse verdeutlichen die Dimension des Problems, mit dem sich deutsche Unternehmen konfrontiert sehen.","2025-09-19T15:46:32.337Z","Fast 300 Milliarden Euro Verlust, viele Angriffe führen nach Russland und China",{"data":97},[98],{"id":99,"attributes":100},12277,{"name":101,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":102,"hash":123,"ext":28,"mime":31,"size":124,"url":125,"previewUrl":14,"provider":60,"provider_metadata":14,"createdAt":126,"updatedAt":126},"Shutterstock_2474060341 datenschutz.jpg",{"large":103,"small":108,"medium":113,"thumbnail":118},{"ext":28,"url":104,"hash":105,"mime":31,"name":106,"path":14,"size":107,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Shutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d.jpg","large_Shutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d","large_Shutterstock_2474060341 datenschutz.jpg",103.38,{"ext":28,"url":109,"hash":110,"mime":31,"name":111,"path":14,"size":112,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Shutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d.jpg","small_Shutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d","small_Shutterstock_2474060341 datenschutz.jpg",37.49,{"ext":28,"url":114,"hash":115,"mime":31,"name":116,"path":14,"size":117,"width":48,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Shutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d.jpg","medium_Shutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d","medium_Shutterstock_2474060341 datenschutz.jpg",67.31,{"ext":28,"url":119,"hash":120,"mime":31,"name":121,"path":14,"size":122,"width":55,"height":56},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Shutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d.jpg","thumbnail_Shutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d","thumbnail_Shutterstock_2474060341 datenschutz.jpg",13.05,"Shutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d",195.06,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FShutterstock_2474060341_datenschutz_9a9506ca6d.jpg","2024-10-21T13:47:10.589Z",{"data":128},{"id":129,"attributes":130},13,{"name":131,"bio":132,"slug":133,"createdAt":134,"updatedAt":135,"olduuid":136},"Jörg P. Schulte","Jörg investiert bereits seit 20 Jahren in Minen- und Explorationsunternehmen und gehört damit in Deutschland wahrscheinlich zu mit den ältesten Rohstoffaktien-Tradern überhaupt.\n\nParallel schreibt Jörg regelmäßig für unsere Plattformen, wo er selbstverständlich als einer der wichtigsten Mining-Experten gilt.\n\nJörg schreibt auch für andere Publikationen in Deutschland, wo er mit seinen Artikeln aktuelle Finanztrends und Top-Aktien aufdeckt.\n","joerg-schulte","2023-06-05T02:56:47.549Z","2023-08-10T15:49:04.071Z","607ee97e7706683e87300356",{"data":138},[],{"data":140},[141],{"id":77,"attributes":142},{"name":79,"shortname":80,"url":81,"createdAt":82,"updatedAt":83,"olduuid":84,"language":85,"siteid":86},{"id":144,"attributes":145},17168,{"newsDate":146,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":147,"slug":148,"body":149,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":150,"updatedAt":150,"Subtitle":151,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":152,"author":183,"categories":193,"sites":195},"2025-09-05","US-Gericht stoppt Zerschlagung von Google","us-gericht-stoppt-zerschlagung-von-google","Ein US-Bundesgericht hat entschieden, dass Google künftig bestimmte Daten seiner Suchmaschine mit Konkurrenten teilen muss, die geforderte Zerschlagung des Konzerns jedoch nicht erfolgt. Richter Amit Mehta lehnte den von der US-Regierung verlangten Zwangsverkauf des Browsers Chrome sowie des Betriebssystems Android ab und verwies darauf, dass die Forderungen zu weit gegangen seien. Damit scheiterte die Staatsanwaltschaft mit ihrem Versuch, die Marktmacht des Unternehmens durch die Abspaltung zentraler Produkte entscheidend zu schwächen.\n\nGleichzeitig verhängte das Gericht jedoch strenge Auflagen. Google darf künftig keine Exklusivvereinbarungen mehr treffen, die Hersteller daran hindern würden, Konkurrenzprodukte vorzuinstallieren. Das Unternehmen bleibt aber berechtigt, Partner wie Apple oder Mozilla dafür zu bezahlen, dass seine Dienste auf Geräten vorkonfiguriert sind. Einen verpflichtenden Auswahlbildschirm für Suchmaschinen, wie er in der Europäischen Union existiert, wird es in den Vereinigten Staaten nicht geben. Zusätzlich ordnete das Gericht Auflagen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz an sowie die Herausgabe bestimmter interner Daten, die Wettbewerbern zugänglich gemacht werden sollen.\n\nSundar Pichai, der Chef von Google und der Muttergesellschaft Alphabet, hatte sich im Verfahren gegen diese Maßnahme ausgesprochen. Er bezeichnete die Pflicht zur Datenfreigabe als „faktische Enteignung unseres geistigen Eigentums“. Dem Urteil ging ein jahrelanger Rechtsstreit voraus, in dessen Verlauf Mehta im vergangenen Jahr festgestellt hatte, dass Google ein illegales Monopol bei der Internetsuche und der dazugehörigen Werbung aufgebaut habe. Mit rund 90 Prozent Marktanteil beherrscht Alphabet den globalen Suchmaschinenmarkt und zieht den größten Teil der weltweiten Ausgaben für digitale Anzeigen an sich.\n\nDie Entscheidung könnte lediglich eine Zwischenetappe darstellen. Google kündigte an, in Berufung zu gehen, nachdem nun auch die konkreten Konsequenzen des Monopolverfahrens festgelegt wurden. An den Finanzmärkten reagierten Anleger zunächst positiv: Die Aktie von Alphabet legte nachbörslich zeitweise mehr als sechs Prozent zu. Beobachter sprechen vom „Prozess des Jahrzehnts“, da es sich um das bedeutendste US-Kartellverfahren seit Jahrzehnten handelt. Vergleichbare Auseinandersetzungen gab es zuletzt 1998 im Fall Microsoft, das wegen der Verknüpfung von Windows mit dem Internet Explorer unter Druck geriet, sowie in den 1970er-Jahren gegen den Telekomriesen AT\\&T.\n\nParallel zum Suchmaschinen-Verfahren ist Google in weitere Prozesse verwickelt. Dazu zählt ein Urteil, das den Konzern zu Änderungen an seinem App-Store verpflichtet, gegen das Alphabet ebenfalls vorgehen will. Zudem beginnt im September ein weiteres Verfahren des Justizministeriums wegen mutmaßlicher Monopolpraktiken im Bereich Online-Werbung. 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Heute ist Max Teil unserer Redaktion und veröffentlicht regelmäßig interessante Artikel und Analysen zu den Finanzmärkten.","maximilian-roesler","2023-06-05T02:56:47.609Z","2023-08-10T15:57:00.315Z","6231cc1b176dee5ae16754c2",{"data":194},[],{"data":196},[197,199],{"id":77,"attributes":198},{"name":79,"shortname":80,"url":81,"createdAt":82,"updatedAt":83,"olduuid":84,"language":85,"siteid":86},{"id":200,"attributes":201},7,{"name":202,"shortname":203,"url":204,"createdAt":205,"updatedAt":206,"olduuid":14,"language":207,"siteid":208},"Bovestor.com","bovestor","https:\u002F\u002Fwww.bovestor.com","2024-07-04T16:35:10.169Z","2024-07-04T16:36:05.799Z","en","bov",{"id":210,"attributes":211},17049,{"newsDate":212,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":213,"slug":214,"body":215,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":216,"updatedAt":216,"Subtitle":217,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":218,"author":249,"categories":252,"sites":254},"2025-08-28","Monster.de meldet Insolvenz an","monster-de-meldet-insolvenz-an","Monster.de, einst eine der bekanntesten Online-Stellenbörsen, steht vor dem endgültigen Aus. Seit dem 30. Juli ist die Plattform offline, nachdem sie mehr als drei Jahrzehnte lang im Netz präsent war. Nun befindet sich die deutsche Gesellschaft im vorläufigen Insolvenzverfahren. Am Amtsgericht Frankfurt am Main wurde ein entsprechender Antrag eingereicht, zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Jan Roth von der Kanzlei Lintilia Law bestellt. Damit ist der Weg für die Abwicklung des Unternehmens vorgezeichnet.\n\nDie Besonderheit des Falls liegt darin, dass Monster.de nicht klassisch zahlungsunfähig ist. Nach Angaben von Dennis Geissler, Anwalt der Kanzlei Ferox Legal, die die deutsche Gesellschaft im Verfahren berät, verfügt das Unternehmen noch über finanzielle Mittel in Millionenhöhe. Mit diesen Geldern hätten Gehälter bis Oktober beglichen werden können. Dennoch entschied sich die Geschäftsführung, das Verfahren einzuleiten. Die Gehälter der Mitarbeiter werden nun über das Insolvenzgeld abgesichert, was den Abbau des Unternehmens einleitet.\n\nHintergrund ist die Insolvenz der amerikanischen Muttergesellschaft Monster Worldwide, die Ende Juni ein Verfahren nach Chapter 11 beantragte. CEO Jeff Furman begründete den Schritt mit dem Verlust von Marktanteilen an Konkurrenten wie Indeed und Glassdoor sowie mit der angespannten wirtschaftlichen Lage. In der Folge versuchte die Konzernleitung, die verschiedenen Gesellschaften separat zu veräußern. Ende Juli fand sich ein Käufer für die Marke Monster und das dazugehörige internationale Stellenportal.\n\nDer Erwerber ist das US-Karriereportal Bold, gegründet von zwei ehemaligen Mitarbeitern von Monster. Der Kaufpreis betrug 27 Millionen Dollar. Allerdings waren die europäischen Tochterfirmen nicht Teil des Deals. Da Bold nun die Markenrechte hält, können die einzelnen Ländergesellschaften, darunter die deutsche, nicht mehr eigenständig agieren. Webseiten wie Monster.de verlieren damit ihre Grundlage und ihren Wert.\n\nFür die Mitarbeiter in Deutschland hat dies direkte Konsequenzen. Die 36 Angestellten waren im August zwar noch angestellt, konnten jedoch keine Aufgaben mehr erfüllen. Inzwischen leitet die deutsche Internetseite auf ein Angebot des neuen Eigentümers weiter: einen Lebenslauf-Generator der Firma LiveCareer. Auch Kunden der europäischen Plattformen wurden über die Vorgänge nicht informiert, wie ein früherer Mitarbeiter berichtete. Damit endet nach mehr als dreißig Jahren das Kapitel einer der ersten digitalen Jobbörsen, die in der Dotcom-Ära zu den Vorreitern zählte.","2025-08-27T09:01:28.093Z","Deutsche Plattform trotz vorhandener Mittel vor dem Aus wegen Markenverkaufs",{"data":219},[220],{"id":221,"attributes":222},14533,{"name":223,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":224,"hash":245,"ext":28,"mime":31,"size":246,"url":247,"previewUrl":14,"provider":60,"provider_metadata":14,"createdAt":248,"updatedAt":248},"Shutterstock_2595954033 monster.de.jpg",{"large":225,"small":230,"medium":235,"thumbnail":240},{"ext":28,"url":226,"hash":227,"mime":31,"name":228,"path":14,"size":229,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Shutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e.jpg","large_Shutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e","large_Shutterstock_2595954033 monster.de.jpg",47.02,{"ext":28,"url":231,"hash":232,"mime":31,"name":233,"path":14,"size":234,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Shutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e.jpg","small_Shutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e","small_Shutterstock_2595954033 monster.de.jpg",15.06,{"ext":28,"url":236,"hash":237,"mime":31,"name":238,"path":14,"size":239,"width":48,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Shutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e.jpg","medium_Shutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e","medium_Shutterstock_2595954033 monster.de.jpg",26.11,{"ext":28,"url":241,"hash":242,"mime":31,"name":243,"path":14,"size":244,"width":55,"height":56},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Shutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e.jpg","thumbnail_Shutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e","thumbnail_Shutterstock_2595954033 monster.de.jpg",5.62,"Shutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e",110.09,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FShutterstock_2595954033_monster_de_6abe9a146e.jpg","2025-08-27T09:01:25.379Z",{"data":250},{"id":185,"attributes":251},{"name":187,"bio":188,"slug":189,"createdAt":190,"updatedAt":191,"olduuid":192},{"data":253},[],{"data":255},[256],{"id":77,"attributes":257},{"name":79,"shortname":80,"url":81,"createdAt":82,"updatedAt":83,"olduuid":84,"language":85,"siteid":86},{"id":259,"attributes":260},16867,{"newsDate":261,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":262,"slug":263,"body":264,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":265,"updatedAt":265,"Subtitle":266,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":267,"author":298,"categories":308,"sites":310},"2025-08-15","Hacker stehlen Ausweisdaten in italienischen Hotels","hacker-stehlen-ausweisdaten-in-italienischen-hotels","Hacker haben sich Zugang zu den Buchungssystemen italienischer Hotels verschafft und dabei sensible Daten Zehntausender Gäste entwendet. 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Das Unternehmen teilte mit, man überprüfe regelmäßig seine Produkte und Dienstleistungen und habe beschlossen, das sogenannte Einwahl-Internet zu beenden. Diese Entscheidung markiert das Ende einer Technologie, die in den frühen Jahren des privaten Internets weit verbreitet war und für viele Nutzer der erste Zugang ins Netz bedeutete.\n\nIn den 1990er- und frühen 2000er-Jahren zählte AOL zu den größten Technologieunternehmen der Welt und war der wichtigste Anbieter für Modem-Einwahlen. In Deutschland erlangte der Name besondere Bekanntheit durch eine Werbekampagne mit dem früheren Tennisprofi Boris Becker, der in einem Spot mit dem Satz „Ich bin drin“ den erfolgreichen Internetzugang verkündete. Mit dem Ausbau schnellerer Technologien wie DSL und Glasfaser verloren die Modemverbindungen jedoch zunehmend an Bedeutung.\n\nWie viele Nutzer in den USA heute noch auf diese Form des Internetzugangs angewiesen sind, ist nicht bekannt. 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Die Verbraucherzentralen in Deutschland berichten von einem drastischen Anstieg an Beschwerden im ersten Halbjahr 2025. Mit über 2.900 Meldungen wurden fast dreimal so viele Fälle registriert wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Besonders häufig betroffen sind Angebote, die scheinbar offizielle Dienstleistungen betreffen – etwa Nachsendeaufträge, Führungszeugnisse oder die Kontaktaufnahme zu Behörden.\n\nLaut dem Bundesverband der Verbraucherzentralen sind viele dieser Angebote auf den ersten Blick kaum als unseriös zu erkennen. Sie erscheinen in Werbeanzeigen bei Suchmaschinen und vermitteln damit einen vertrauenswürdigen Eindruck. Nutzer zahlen jedoch oft für Leistungen, die bei offiziellen Stellen günstiger oder sogar kostenlos erhältlich wären. In manchen Fällen erhalten sie trotz Bezahlung überhaupt keine Gegenleistung. Dies führe nicht nur zu Ärger, sondern in einigen Fällen auch zu finanziellen Schäden bei den Betroffenen.\n\nDie Vorsitzende des Bundesverbands, Ramona Pop, betonte, dass Verbraucher auf die Seriosität von Angeboten vertrauen dürften, insbesondere wenn diese über prominente Werbeflächen im Internet präsentiert würden. Die Realität sehe jedoch häufig anders aus: Sogenannte „Fake-Dienstleistungen“ seien mittlerweile ein ernstzunehmendes Risiko. Die Unsicherheit unter den Nutzern wachse, ebenso wie das Misstrauen gegenüber digitalen Angeboten. Gleichzeitig profitieren Werbeplattformen finanziell von der Verbreitung solcher unseriöser Inhalte, ohne ausreichende Kontrollmechanismen zu etablieren.\n\nJuristisch gehen die Verbraucherzentralen inzwischen gegen bestimmte Anbieter vor. Ein konkretes Beispiel ist eine Website, die für die Kontaktaufnahme mit dem Beitragsservice des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine Gebühr von 39,99 Euro verlangt. 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Das geht aus dem aktuellen Lagebild Cybercrime hervor, das Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gemeinsam mit BKA-Präsident Holger Münch in Berlin vorgestellt hat. Demnach ist die Zahl der Internetstraftaten mit Deutschlandbezug im Jahr 2024 erneut gestiegen. Während die Delikte mit Tatverdächtigen im Inland leicht zurückgingen, nahmen die aus dem Ausland verübten Straftaten weiter zu. So sank die Zahl der inländischen Fälle von etwa 134.000 auf rund 131.000, während die aus dem Ausland stammenden Angriffe von etwa 190.000 auf knapp 202.000 anstiegen.\n\nDer finanzielle Schaden durch Cyberattacken belief sich laut dem Branchenverband Bitcom im Jahr 2024 auf 178,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 30 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Innenminister Dobrindt wies in diesem Zusammenhang auf das enorme Schadenspotenzial von Cyberangriffen hin. Die Bedrohung betreffe Wirtschaft, Staat und Gesellschaft gleichermaßen. Eine wachsende Rolle spiele zudem die Ausweitung geopolitischer Konflikte in den digitalen Raum. Dabei würden die Grenzen zwischen finanziell und politisch motivierten Tätern zunehmend verschwimmen. Es sei zudem von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.\n\nBKA-Präsident Münch hob trotz der angespannten Lage auch Erfolge hervor, etwa die Abschaltung illegaler Online-Marktplätze. Gleichzeitig betonte er, dass die Mehrzahl der Täter im Ausland agiere. Die Aufklärungsquote liege mit 32 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt anderer Deliktbereiche, der bei 58 Prozent liegt.\n\nBesonders verbreitet sind weiterhin sogenannte Ransomware-Angriffe. Hierbei werden IT-Systeme verschlüsselt und nur gegen Lösegeld wieder freigegeben. Im Jahr 2024 meldeten 950 Unternehmen entsprechende Vorfälle bei der Polizei. Laut Dobrindt ist die Zahl dieser Angriffe leicht gesunken, was er auf verbesserte Schutzmaßnahmen zurückführt. Auch Ddos-Attacken wurden vielfach registriert, vor allem aus Russland. Dabei werden Netzwerke gezielt überlastet, um etwa Verwaltungen außer Betrieb zu setzen. Anti-israelische Angriffe wurden ebenfalls gemeldet, wenn auch in geringerer Zahl.\n\nZunehmend nutzen Täter Messenger-Dienste, um sogenannte „Cybercrime-as-a-Service“-Angebote zu vertreiben. Dabei handelt es sich um kriminelle Dienstleistungen, die bislang vor allem über das Darknet verbreitet wurden. Nun weichen Anbieter vermehrt auf Plattformen wie Messenger-Apps aus.\n\nUm gegen die zunehmende Bedrohung vorzugehen, kündigte Dobrindt eine umfassende Aufrüstung an. Neben mehr Befugnissen für Sicherheitsbehörden sollen technische und organisatorische Maßnahmen folgen. 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fällt auf tiefsten Stand seit Ende März 2026","goldpreis-fallt-auf-tiefsten-stand-seit-ende-marz-2026","Der Goldpreis steht unter Druck. Am Mittwoch, dem 21. Mai 2026, fiel eine Feinunze zeitweise auf 4.454 US-Dollar – den tiefsten Stand seit Ende März. Am Donnerstag erholte sich der Kurs leicht und notierte wieder knapp über der Marke von 4.500 Dollar. Laut dem Analysehaus Tradingview lag der Preis zuletzt bei rund 4.510 Dollar (Stand: 14:43 Uhr).\n\nDer Abwärtstrend ist dabei kein Tagesphänomen. Bereits in der Vorwoche hatte Gold spürbar nachgegeben – damals notierte das Edelmetall noch bei rund 4.700 Dollar. Händler nennen als Hauptgrund ausbleibende Fortschritte im Iran-Krieg. Zwar verzichtete US-Präsident Donald Trump auf einen geplanten Angriff auf den Iran, doch eine Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus ist weiterhin nicht in Sicht.\n\n**Zinsen und Dollar als Belastungsfaktoren**\n\nSeit Kriegsbeginn Ende Februar wirken veränderte Zinserwartungen als zusätzlicher Gegenwind für Gold. Die gestiegenen Inflationsrisiken – befeuert durch hohe Ölpreise infolge der Hormus-Blockade – haben die Erwartungen an die Geldpolitik verschoben. Viele Marktteilnehmer rechnen damit, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen vorerst nicht senken wird. Für die Europäische Zentralbank (EZB) wird sogar mehrheitlich eine Leitzinsanhebung erwartet. Die Renditen von Staatsanleihen sind bereits deutlich gestiegen.\n\nDas ist für Gold ein strukturelles Problem: Das Edelmetall wirft keine laufenden Zinsen ab. In einem Umfeld steigender Anleiherenditen verliert es gegenüber festverzinslichen Papieren an Attraktivität. Zusätzlich belastet der zuletzt gestiegene Dollarkurs den Goldpreis. Da Edelmetalle in US-Dollar gehandelt werden, verteuert ein stärkerer Greenback den Kauf für Anleger aus anderen Währungsräumen – und dämpft so die globale Nachfrage.\n\n**Rückblick: Wie sich der Goldpreis seit März entwickelt hat**\n\nAm 23. 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Rund 800 Arbeiter sind seit dem 19. März von der Arbeit ausgeschlossen, nachdem monatelange Tarifverhandlungen ohne Ergebnis geblieben waren. Am Montag nahmen BP und Vertreter der Stahlarbeitergewerkschaft USW die Gespräche zwar wieder auf – eine Einigung blieb jedoch erneut aus.\n\nDie Raffinerie in Whiting ist mit einer Verarbeitungskapazität von 440.000 Barrel pro Tag die größte im Mittleren Westen der USA. Während der Aussperrung betreibt BP die Anlage mit Leiharbeitern weiter. Im vergangenen Monat kam es zudem zu einem kurzen Stromausfall, der zur Abschaltung einer der Verarbeitungseinheiten führte.\n\n**Verhärtete Fronten bei den Verhandlungen**\n\nBP erklärte nach dem Treffen vom Montag, die Gewerkschaft USW sei „nicht bereit, substanzielle Gespräche über Punkte wiederaufzunehmen, die für die Zukunft der Raffinerie entscheidend sind\". Der Konzern machte zudem deutlich, dass Gespräche nur unter der Bedingung fortgesetzt werden könnten, dass die Aussperrung bestehen bleibe.\n\nDie USW hingegen wirft BP vor, die wirtschaftliche Not der betroffenen Arbeiter als Druckmittel einzusetzen. „Das Unternehmen versucht, Hypothekenzahlungen, Lebensmittelrechnungen, Sorgen um die Gesundheitsversorgung und familiären Druck als Verhandlungsmittel einzusetzen\", sagte Eric Schultz, Präsident der USW Local 7-1. Er betonte: „Wir sind bereit zu verhandeln, aber British Petroleum sollte aufhören, diese Aussperrung zu nutzen, um Druck auf die Arbeiter und ihre Familien auszuüben, damit diese Zugeständnisse akzeptieren.\"\n\nDie Gewerkschaft hat eine Reihe von strittigen Punkten benannt, die einer Einigung im Wege stehen. 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Der Spot-Goldpreis sank um 0,6 % auf 4.540,77 US-Dollar pro Unze, während Gold-Futures um 0,3 % auf 4.543,62 US-Dollar pro Unze nachgaben. Damit steht das Edelmetall weiterhin unter dem Druck zweier zentraler Belastungsfaktoren: der anhaltenden Unsicherheit über steigende Zinsen und der inflationären Auswirkungen des Iran-Krieges.\n\nAm Montag hatte sich Gold noch von einem über zweieinhalbmonatigen Tief erholt. Schnäppchenkäufe und Hoffnungen auf eine Deeskalation zwischen den USA und dem Iran hatten das Edelmetall zeitweise gestützt. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, er habe einen geplanten Angriff auf den Iran verschoben und die Verhandlungen dauerten an – eine Aussage, die kurzfristig für Erleichterung an den Märkten sorgte.\n\n**Iran-Konflikt hält Märkte in Atem**\n\nDie Unsicherheit darüber, wann eine Deeskalation tatsächlich eintreten könnte, bleibt jedoch hoch. 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verdoppelt Galaxy-AI-Geräte","samsung-verdoppelt-galaxy-ai-geraete","Samsung Electronics plant, die Zahl seiner mobilen Geräte mit integrierten „Galaxy AI“-Funktionen im laufenden Jahr deutlich auszuweiten. Nach Angaben des Co-Vorsitzenden T M Roh soll sich die Menge der entsprechenden Smartphones und Tablets auf rund 800 Millionen Einheiten erhöhen. Damit würde sich der Bestand gegenüber dem Vorjahr verdoppeln, nachdem die KI-Funktionen bis Ende 2025 auf etwa 400 Millionen Geräte ausgerollt worden waren. Die Erweiterung ist Teil einer umfassenden Strategie, Künstliche Intelligenz schneller und breiter in das gesamte Produktportfolio zu integrieren.\n\nGalaxy AI umfasst eine Reihe von KI-gestützten Anwendungen, die sowohl auf Googles Sprachmodell Gemini als auch auf Samsungs eigenem Assistenten Bixby basieren. Die Funktionen reichen von Such- und Übersetzungstools über Zusammenfassungen bis hin zu generativen Bearbeitungs- und Produktivitätsanwendungen für Bilder und Texte. Nach Einschätzung des Managements ist die Nachfrage nach solchen Funktionen in kurzer Zeit stark gestiegen. Interne Umfragen zeigen, dass die Bekanntheit der Marke Galaxy AI innerhalb eines Jahres von etwa 30 auf rund 80 Prozent zugenommen hat.\n\nMit der Ausweitung der KI-Funktionen will Samsung seine Position im globalen Wettbewerb stärken. Das Unternehmen versucht, im Smartphone-Markt wieder stärker an Apple heranzurücken und sich zugleich gegen chinesische Wettbewerber zu behaupten. Darüber hinaus sollen integrierte KI-Dienste auch in anderen Produktkategorien wie Fernsehern und Haushaltsgeräten eingesetzt werden. Für Google bedeutet die enge Zusammenarbeit mit Samsung einen zusätzlichen Schub im Wettbewerb mit anderen Anbietern von KI-Modellen, da der Zugang zu Hunderten Millionen Endgeräten neue Nutzer erschließt.\n\nParallel zu den Chancen durch KI steht Samsung jedoch vor Herausforderungen. Ein weltweit angespannter Markt für Speicherchips belastet die Kostenstruktur, insbesondere im Smartphone-Geschäft. Zwar profitiert die Halbleitersparte von höheren Preisen, doch die Knappheit wirkt sich auf Margen und Lieferketten aus. Das Management schließt Preisanpassungen bei Endprodukten nicht aus und spricht von unvermeidbaren Effekten durch gestiegene Chippreise. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen mit Partnern an langfristigen Strategien, um die Auswirkungen abzufedern.\n\nAuch der Markt für faltbare Smartphones entwickelt sich langsamer als zunächst erwartet. Technische Komplexität und ein noch begrenztes Angebot passender Anwendungen bremsen die Nachfrage. Dennoch rechnet Samsung damit, dass dieses Segment in den kommenden Jahren breiter angenommen wird. 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Die erste Reaktion an den Märkten fiel verhalten aus. Nach anfänglichen Verlusten von etwas mehr als einem Prozent erholten sich die Notierungen kurzzeitig, gaben im weiteren Verlauf jedoch wieder nach. Marktteilnehmer beschäftigen sich derzeit vor allem mit den möglichen kurz- und mittelfristigen Folgen des US-Einsatzes in dem ölreichen südamerikanischen Land.\n\nIn der Nacht auf Samstag hatten die USA mehrere Ziele in Venezuela angegriffen und Maduro festgenommen. Er wurde in die Vereinigten Staaten gebracht, wo ihm in New York wegen mutmaßlicher Drogendelikte der Prozess gemacht werden soll. Trotz der politischen Tragweite dieses Schrittes blieb eine starke und nachhaltige Reaktion an den Ölmärkten bislang aus, da Investoren die tatsächlichen Auswirkungen auf Angebot und Nachfrage abwägen.\n\nAm Montagmorgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 60,45 US-Dollar und lag damit rund 30 Cent unter dem Schlusskurs vom Freitag. 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Stocker","Frank ist Experte für volkswirtschaftliche Fragen, berichtet in seinen Analysen allerdings auch gerne über Industriethemen.\n\nSein Spezialgebiet sind Cannabis- und Mining-Aktien, auch wenn er als freier Journalist auf unseren Portalen oftmals auch gerne über Tech-Werte und Blue Chips berichtet.\n","frank-stocker","2023-06-05T02:56:47.517Z","2023-08-10T15:48:25.396Z","607ee93a7706683e87300351",{"data":1637},[1638,1640],{"id":77,"attributes":1639},{"name":79,"shortname":80,"url":81,"createdAt":82,"updatedAt":83,"olduuid":84,"language":85,"siteid":86},{"id":584,"attributes":1641},{"name":1437,"shortname":1438,"url":1439,"createdAt":1440,"updatedAt":1441,"olduuid":1442,"language":85,"siteid":1443},{"data":1643},[],{"data":1645},[1646,1652,1660,1667],{"id":848,"attributes":1647},{"name":804,"slug":1648,"createdAt":1649,"updatedAt":1650,"Name_EN":1651},"oil","2023-08-10T17:03:47.541Z","2023-09-28T15:07:20.210Z","Oil",{"id":1653,"attributes":1654},472,{"name":1655,"slug":1656,"createdAt":1657,"updatedAt":1658,"Name_EN":1659},"Ölpreis","oil-price","2023-08-27T09:10:48.630Z","2023-09-28T15:07:52.198Z","Oil Price",{"id":1661,"attributes":1662},31,{"name":1663,"slug":1664,"createdAt":1665,"updatedAt":1666,"Name_EN":1663},"USA","usa","2023-08-10T16:56:32.686Z","2023-09-28T15:51:16.985Z",{"id":1668,"attributes":1669},1354,{"name":1670,"slug":1671,"createdAt":1672,"updatedAt":1672,"Name_EN":1670},"Venezuela","venezuela","2023-11-04T06:43:46.850Z",[],[],{"data":1676},[],{"data":1678},[],{"data":1680},[1681],{"id":1449,"attributes":1682},{"name":1683,"createdAt":1684,"updatedAt":1684,"slug":1685},"Rohstoffe & Politik","2023-09-26T20:59:15.822Z","rohstoffe-und-politik",{"data":1687},[1688],{"id":300,"attributes":1689},{"name":804,"createdAt":1184,"updatedAt":1185,"slug":806},{"data":1691},[],{"data":1693},{"id":1694,"attributes":1695},18122,{"newsDate":1696,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":1697,"slug":1698,"body":1699,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":1700,"updatedAt":1700,"Subtitle":1701,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":1702,"company":1732,"author":1733,"sites":1736,"categories":1742,"tags":1744,"Content":1761,"popUp":14,"sidebarInfoBox":1762,"menu_can_categories":1763,"menu_js_categories":1765,"menu_ran_categories":1767,"menu_an_categories":1775,"menu_bov_categories":1781},"2025-11-18","Barrick prüft Aufspaltung des Konzerns","barrick-prueft-aufspaltung-des-konzerns","Der Vorstand von Barrick Mining hat die Möglichkeit erörtert, den Konzern in zwei eigenständige Unternehmen aufzuteilen, die sich auf unterschiedliche Regionen konzentrieren sollen. 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Bei einem gemeinsamen Auftritt in Trumps Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida erklärte Son, dass Softbank in den nächsten vier Jahren insgesamt 100 Milliarden US-Dollar in verschiedene Projekte investieren werde. Die Summe entspricht rund 95 Milliarden Euro. Ziel der Investition ist es, in den USA 100.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen, vor allem im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und anderer zukunftsorientierter Technologien.\n\nTrump bezeichnete die Investition als „historisch“ und betonte, dass sie ein starkes Zeichen des Vertrauens in die wirtschaftliche Zukunft Amerikas sei. Er führte aus, dass die Gelder dazu beitragen würden, Schlüsselindustrien der Zukunft aufzubauen, zu denen neben der Künstlichen Intelligenz auch neue Technologien zählen. Dies passe zu Trumps Ziel, die Vereinigten Staaten als führende Wirtschaftsmacht weiter zu stärken und das Wachstum in zentralen Zukunftsbranchen zu fördern.\n\nWährend der Veranstaltung versuchte Trump zudem, den Softbank-Chef dazu zu bewegen, die geplante Investitionssumme noch einmal zu verdoppeln. Er forderte Son auf, anstatt 100 Milliarden US-Dollar bis zu 200 Milliarden US-Dollar in die amerikanische Wirtschaft zu investieren. Masayoshi Son antwortete darauf, dass er diesen Vorschlag prüfen und sich bemühen werde, Trumps Wunsch zu entsprechen.\n\nSoftbank hat bereits in der Vergangenheit bedeutende Investitionen in die Vereinigten Staaten angekündigt. Nach Trumps erstem Wahlsieg im Jahr 2016 hatte der japanische Konzern zugesagt, insgesamt 50 Milliarden US-Dollar in US-Projekte zu investieren. Die jetzt angekündigten 100 Milliarden US-Dollar stellen somit eine Verdoppelung des damaligen Engagements dar. Damit bekräftigt Softbank erneut seine Absicht, langfristig auf dem US-Markt zu expandieren und die Innovationskraft der dortigen Wirtschaft zu unterstützen.\n\nTrump nutzte die Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit internationalen Investoren wie Softbank als Erfolg seiner wirtschaftspolitischen Agenda darzustellen. Er betonte, dass seine Politik der Deregulierung und Förderung von Wirtschaftswachstum ein attraktives Umfeld für Unternehmen geschaffen habe. 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Investmentfonds streben an, steuerlich neutral zu agieren und ihre Kapitalanlagen weitgehend wie Direktanlagen zu behandeln. In Deutschland wurde durch das Investmentsteuerreformgesetz eine Steuerpflicht auf bestimmte inländische Erträge auf Fondsebene eingeführt, wobei verschiedene Freistellungen auf Anlegerebene die Steuerneutralität sicherstellen sollen. Dennoch können diese Strukturen, je nach steuerlicher Behandlung auf Anlegerebene, auch zur Steuervermeidung führen.\n\nDie globalen Anti-Base Erosion (GloBE) Regeln, die durch das Mindeststeuergesetz vom 21. Dezember 2023 in Deutschland umgesetzt wurden, sollen diesen Herausforderungen begegnen. Für Investmenteinheiten wurden besondere Regelungen geschaffen, um die Steuerneutralität der Fonds innerhalb der globalen Mindestbesteuerung zu gewährleisten. Diese Regelungen sind jedoch mit strengen Voraussetzungen und erheblicher Komplexität verbunden.\n\nInvestmentfonds sind von den GloBE Regeln ausgenommen, wenn sie als oberste Muttergesellschaft fungieren. Falls sie jedoch in den Konzernabschluss einer Muttergesellschaft konsolidiert werden, unterliegen sie besonderen Regelungen. Der effektive Steuersatz der Investmenteinheit wird getrennt von den anderen Einheiten der Unternehmensgruppe berechnet, um eine Vermischung niedrigbesteuerter Gewinne mit hochbesteuerten Gewinnen zu verhindern. Dies kann zu einer Ergänzungssteuer führen, wenn die Gewinne der Investmenteinheit unter einem effektiven Steuersatz von 15 Prozent liegen.\n\nUm die Steuerneutralität zu wahren, stehen zwei Wahlrechte zur Verfügung. Das Transparenzwahlrecht ermöglicht die Behandlung der Investmenteinheit als transparente Einheit, bei der Erträge und Steuern unmittelbar auf Anlegerebene berücksichtigt werden. Dies setzt jedoch voraus, dass der Anleger der Marktwertbesteuerung unterliegt. Alternativ kann das Wahlrecht für steuerpflichtige Ausschüttungen genutzt werden, um eine Ergänzungssteuer zu vermeiden, sofern die Investmenteinheit innerhalb von vier Jahren Ausschüttungen vornimmt, die auf Anlegerebene dem Mindeststeuersatz entsprechen.\n\nDie Wirksamkeit dieser Regelungen zur Wahrung der Steuerneutralität von Investmentfonds ist fraglich. Das Transparenzwahlrecht könnte aufgrund der Marktwertbesteuerung für in Deutschland ansässige Anleger problematisch sein, und die Vierjahresfrist für steuerpflichtige Ausschüttungen ist relativ kurz. Das deutsche Investmentsteuergesetz erlaubt eine fünfzehnjährige steuerfreie Thesaurierung bestimmter Kapitalerträge, was insbesondere für die Versicherungswirtschaft herausfordernd ist.\n\nViele Länder haben bereits nationale Ergänzungssteuern eingeführt, doch nicht alle haben die Möglichkeit genutzt, Investmenteinheiten von diesen Maßnahmen auszunehmen. Insgesamt wird erwartet, dass die globale Mindestbesteuerung Auswirkungen auf die Kapitalanlagerendite haben wird. 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Gleich zwei der begehrtesten Technologieunternehmen der Welt bereiten sich auf ihren Börsengang vor: SpaceX hat bereits seinen Börsenprospekt eingereicht, und OpenAI arbeitet laut einem Bericht des Wall Street Journal vom Mittwoch mit Banken zusammen, um in den kommenden Tagen oder Wochen einen eigenen IPO-Antrag vorzubereiten.\n\nFür Anleger weltweit sind diese Entwicklungen ein bedeutendes Signal. Sowohl SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, als auch OpenAI, der Entwickler hinter dem KI-Chatbot ChatGPT, gelten als zwei der wertvollsten privaten Technologieunternehmen der Welt. Ihr möglicher Börsengang würde die IPO-Landschaft grundlegend verändern und dürfte enormes Kapital anziehen.\n\n**Märkte legen deutlich zu**\n\nDie Aktienmärkte reagierten am Mittwoch mit breiten Kursgewinnen auf positive Signale aus mehreren Richtungen. 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Mit einer Marktkapitalisierung von 5,4 Billionen US-Dollar zum Börsenschluss vor dem jüngsten Quartalsbericht überragt der KI-Chiphersteller selbst die Google-Mutter Alphabet um mehr als 700 Milliarden Dollar. Dennoch fiel die Aktie nach Veröffentlichung der Ergebnisse im nachbörslichen Handel um etwas mehr als ein Prozent.\n\nDabei waren die Zahlen erneut beeindruckend: Laut Daten von FactSet war dies das 14. Quartal in Folge, in dem Nvidia sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebsergebnis die Erwartungen der Wall Street übertraf. Für das laufende, im Juli endende Geschäftsquartal prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von 91 Milliarden US-Dollar – was nahezu einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.\n\n**Wachstum weit über dem Branchendurchschnitt**\n\nZum Vergleich: Die durchschnittliche Wachstumsrate im Jahresvergleich für börsennotierte Unternehmen mit einem Quartalsumsatz von mindestens 50 Milliarden US-Dollar liegt laut Daten von S&P Global Market Intelligence bei lediglich 14 Prozent. Kein anderes Unternehmen in der Größenordnung von Nvidia wächst annähernd so schnell – und dieses Wachstum beschleunigt sich weiter. Das macht die anhaltende Zurückhaltung der Anleger aus fundamentaler Sicht schwer nachvollziehbar.\n\nUBS-Analyst Tim Arcuri beschreibt die Stimmung treffend als eine „ausgeprägte Apathie\" der Investoren gegenüber dem KI-Kraftzentrum. Mehrere Faktoren erklären dieses Phänomen. Zum einen ist Nvidia nicht mehr die glänzende Neuheit: Es sind nun drei volle Jahre vergangen, seit sich die explodierende Nachfrage nach KI-Infrastruktur erstmals deutlich in den Finanzberichten des Unternehmens niedergeschlagen hat. Die anfängliche Begeisterung ist einer gewissen Gewöhnung gewichen.\n\nZum anderen haben sich Anleger zunehmend anderen Titeln zugewandt. Morgan Stanley-Analyst Joe Moore spricht von „sekundären und tertiären KI-Profiteuren\", die ebenfalls vom boomenden Investitionszyklus in künstliche Intelligenz profitieren. So sind die Aktien von Intel in diesem Jahr um mehr als 200 Prozent gestiegen, während der Speicherchiphersteller Micron um mehr als 150 Prozent zulegte und sich der Billionen-Dollar-Marke nähert.\n\n**Nvidia bleibt der dominierende Akteur im KI-Chip-Markt**\n\nTrotz wachsender Konkurrenz ist Nvidia nach wie vor mit großem Abstand der führende Anbieter im Bereich KI-Chips. Zwar ist das Unternehmen nicht mehr der einzige Akteur in diesem Segment, doch der Vorsprung gegenüber allen Wettbewerbern bleibt enorm. Die massiven Ausgabenprognosen der größten Nvidia-Kunden – also der großen Cloud-Konzerne und Technologieunternehmen – unterstreichen, dass die Nachfrage nach Nvidias Produkten ungebrochen hoch ist.\n\nFür deutsche Privatanleger ist die Situation besonders interessant: Nvidia wird trotz seines enormen Wachstums im Verhältnis zu seinen Fundamentaldaten mit einem vergleichsweise niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis bewertet. Analysten wie Arcuri sehen darin ein Argument dafür, die Aktie genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Kombination aus marktführender Stellung, beschleunigendem Umsatzwachstum und einem im Verhältnis moderaten Bewertungsmultiple ist bei Unternehmen dieser Größenordnung eine Seltenheit.\n\nDie zentrale Frage für Investoren bleibt, ob die aktuelle Marktkapitalisierung von 5,4 Billionen US-Dollar die langfristigen Wachstumsperspektiven bereits vollständig widerspiegelt – oder ob der Markt Nvidia trotz seiner schieren Größe noch immer unterschätzt.","Trotz Rekordwachstum und 14 Quartalen in Folge mit übertroffenen Erwartungen zeigen Investoren gegenüber Nvidia auffällige Apathie.",{"data":2014},[2015],{"id":2016,"attributes":2017},30294,{"name":2018,"alternativeText":14,"caption":14,"width":1012,"height":1013,"formats":2019,"hash":2040,"ext":1016,"mime":1019,"size":2041,"url":2042,"previewUrl":14,"provider":60,"provider_metadata":14,"createdAt":2043,"updatedAt":2043},"57a57afc-b30b-48e1-a3ca-ad02fd21fbc0.png",{"large":2020,"small":2025,"medium":2030,"thumbnail":2035},{"ext":1016,"url":2021,"hash":2022,"mime":1019,"name":2023,"path":14,"size":2024,"width":34,"height":1022},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9.png","large_57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9","large_57a57afc-b30b-48e1-a3ca-ad02fd21fbc0.png",1310.2,{"ext":1016,"url":2026,"hash":2027,"mime":1019,"name":2028,"path":14,"size":2029,"width":41,"height":1028},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9.png","small_57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9","small_57a57afc-b30b-48e1-a3ca-ad02fd21fbc0.png",355.58,{"ext":1016,"url":2031,"hash":2032,"mime":1019,"name":2033,"path":14,"size":2034,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9.png","medium_57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9","medium_57a57afc-b30b-48e1-a3ca-ad02fd21fbc0.png",765.58,{"ext":1016,"url":2036,"hash":2037,"mime":1019,"name":2038,"path":14,"size":2039,"width":1039,"height":56},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9.png","thumbnail_57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9","thumbnail_57a57afc-b30b-48e1-a3ca-ad02fd21fbc0.png",87.28,"57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9",487.15,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F57a57afc_b30b_48e1_a3ca_ad02fd21fbc0_fdc5149af9.png","2026-05-21T14:24:05.321Z",{"data":2045},{"id":2046,"attributes":2047},9,{"name":2048,"bio":2049,"slug":2050,"createdAt":2051,"updatedAt":2052,"olduuid":2053},"Frank Meyer","Frank betrieb früher einmal einen eigenen Finanzblog, schreibt aber mittlerweile für zahlreiche Finanz-Publikationen im In- und Ausland.\n\nFür unsere Plattform kommentiert Frank regelmäßig spannende Aktienthemen, wobei sein Fokus auf der Medizin- und Pharmabranche liegt.\n\nDaher gehören auch Cannabisaktien zu seinen bevorzugten Themengebieten.\n","frank-meyer","2023-06-05T02:56:47.524Z","2023-07-09T22:04:47.232Z","607ee94a7706683e87300352",{"data":2055},[],{"data":2057},[2058,2063,2068,2073,2078,2083,2088],{"id":2059,"attributes":2060},4122,{"name":2061,"slug":14,"createdAt":2062,"updatedAt":2062,"Name_EN":2061},"Nvidia Aktie","2026-01-13T14:36:07.092Z",{"id":2064,"attributes":2065},2773,{"name":2066,"slug":14,"createdAt":2067,"updatedAt":2067,"Name_EN":2066},"Ki-Chips","2026-01-08T07:30:04.617Z",{"id":2069,"attributes":2070},29986,{"name":2071,"slug":14,"createdAt":2072,"updatedAt":2072,"Name_EN":2071},"Nvidia Marktkapitalisierung","2026-04-25T07:32:14.335Z",{"id":2074,"attributes":2075},15233,{"name":2076,"slug":14,"createdAt":2077,"updatedAt":2077,"Name_EN":2076},"Nvidia Quartalsergebnisse","2026-02-26T14:52:02.502Z",{"id":2079,"attributes":2080},2670,{"name":2081,"slug":14,"createdAt":2082,"updatedAt":2082,"Name_EN":2081},"Ki-Investitionen","2026-01-08T07:20:05.136Z",{"id":2084,"attributes":2085},41301,{"name":2086,"slug":14,"createdAt":2087,"updatedAt":2087,"Name_EN":2086},"Nvidia Umsatz","2026-05-20T14:28:13.191Z",{"id":2089,"attributes":2090},2863,{"name":2091,"slug":14,"createdAt":2092,"updatedAt":2092,"Name_EN":2091},"Halbleiteraktien","2026-01-08T07:40:07.538Z",{"data":2094},[2095],{"id":64,"attributes":2096},{"name":583,"createdAt":589,"updatedAt":590,"slug":586},{"id":2098,"attributes":2099},34204,{"newsDate":1000,"createdAt":2100,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":2101,"slug":2102,"body":2103,"compensationDisclaimer":14,"updatedAt":2100,"Subtitle":2104,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":2105,"author":2136,"categories":2139,"tags":2141,"menu_an_categories":2175},"2026-05-21T08:10:15.273Z","Nvidia Q1 2027: Rechenzentrum-Umsatz verdoppelt sich, Aktie fällt","nvidia-q1-2027-rechenzentrum-umsatz-verdoppelt-sich-aktie-fallt","Nvidia hat nach Börsenschluss die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vorgelegt. 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Laut einem gemeinsamen Bericht der Solar Energy Industries Association (SEIA) und Benchmark Mineral Intelligence wurden in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt 9,7 Gigawattstunden (GWh) an neuer Speicherkapazität installiert – so viel wie nie zuvor in einem Auftaktquartal.\n\nDas entspricht einem Wachstum von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bemerkenswert ist dieser Anstieg vor allem deshalb, weil er trotz eines schwierigen politischen Umfelds unter der Trump-Administration erzielt wurde, die ihren energiepolitischen Fokus klar auf Öl, Gas, Kohle und Kernenergie gelegt hat.\n\n**Treiber: Rechenzentren, KI und volatile Strompreise**\n\nAls zentrale Nachfragetreiber nennt die SEIA den rasant wachsenden Bedarf an Rechenzentren, volatile Strompreise sowie Störungen bei der weltweiten Versorgung mit Gas und Gasturbinen. Besonders der Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine entscheidende Rolle: Große Technologiekonzerne wie Google und Meta haben in diesem Jahr Verträge über den Bezug von zehntausenden Megawattstunden an Speicherkapazität angekündigt, um ihre energiehungrigen KI-Rechenzentren zu versorgen.\n\nFür deutsche Anleger und Beobachter ist dieser Trend bedeutsam: Die Nachfrage nach Energiespeichern wird zunehmend nicht mehr allein durch die Energiewende, sondern durch die Digitalisierung und den KI-Sektor angetrieben – ein struktureller Wandel mit langfristiger Wirkung.\n\nDie regionalen Spitzenreiter beim Ausbau im Versorgungsmaßstab waren Texas, Arizona und Kalifornien. Auffällig ist dabei, dass über 70 Prozent der im Quartal installierten Großkapazitäten auf Bundesstaaten entfielen, in denen US-Präsident Donald Trump die Wahl gewonnen hatte – ein Hinweis darauf, dass der Speicherausbau längst keine rein politische Frage mehr ist.\n\n**Politischer Gegenwind und drohende Projektverzögerungen**\n\nTrotz der Rekordinstallationen warnt die Branche vor erheblichen Risiken. Der Bericht listet 467 Solar- und Speicherprojekte, denen aufgrund ausstehender Bundesgenehmigungen Verzögerungen oder Streichungen drohen könnten. Die Solarbranche sieht sich unter der Trump-Administration mit Zolldruck und einem Genehmigungsstopp für Großprojekte konfrontiert.\n\n„Sollten die bürokratischen Hürden bei den Bundesgenehmigungen bestehen bleiben, werden die Stromrechnungen der Haushalte weiter steigen und China wird seinen Vorsprung im Rennen um die KI-Führerschaft weiter ausbauen\", heißt es im Bericht. Diese Warnung richtet sich direkt an die politischen Entscheidungsträger in Washington.\n\nDarren Van't Hof, Interimspräsident und CEO der SEIA, kommentierte die Zahlen mit den Worten: „Das bemerkenswerte erste Quartal für Energiespeicher unterstreicht lediglich die fundamentale Bedeutung dieser Technologie.\" Er betonte zudem, dass ausreichende Energiespeicherkapazitäten Verbraucher vor Brennstoffpreisschocks schützen, zur Senkung der Stromkosten beitragen und die Netzzuverlässigkeit stärken könnten.\n\n**Ausblick: Über 610 GWh bis 2030 erwartet**\n\nAufgeschlüsselt nach Segmenten zeigt der Bericht, dass Großprojekte im Versorgungsmaßstab mit 7,8 GWh den Löwenanteil der Installationen im ersten Quartal ausmachten. 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Ob dieses Ziel erreichbar ist, hängt maßgeblich davon ab, ob die Genehmigungsprozesse auf Bundesebene beschleunigt werden können.","Mit 9,7 Gigawattstunden neu installierter Kapazität verzeichnet der US-Energiespeichermarkt das stärkste Auftaktquartal aller Zeiten.",{"data":2193},[2194],{"id":2195,"attributes":2196},30234,{"name":2197,"alternativeText":14,"caption":14,"width":1012,"height":1013,"formats":2198,"hash":2218,"ext":1016,"mime":1019,"size":2219,"url":2220,"previewUrl":14,"provider":60,"provider_metadata":14,"createdAt":2221,"updatedAt":2221},"a75535e8-b647-4666-976e-2c6e3713d4c2.png",{"large":2199,"small":2204,"medium":2209,"thumbnail":2214},{"ext":1016,"url":2200,"hash":2201,"mime":1019,"name":2202,"path":14,"size":2203,"width":34,"height":1022},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_a75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a.png","large_a75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a","large_a75535e8-b647-4666-976e-2c6e3713d4c2.png",1300.56,{"ext":1016,"url":2205,"hash":2206,"mime":1019,"name":2207,"path":14,"size":2208,"width":41,"height":1028},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_a75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a.png","small_a75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a","small_a75535e8-b647-4666-976e-2c6e3713d4c2.png",326.07,{"ext":1016,"url":2210,"hash":2211,"mime":1019,"name":2212,"path":14,"size":2213,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_a75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a.png","medium_a75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a","medium_a75535e8-b647-4666-976e-2c6e3713d4c2.png",736.23,{"ext":1016,"url":2215,"hash":2216,"mime":1019,"name":2217,"path":14,"size":730,"width":1039,"height":56},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_a75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a.png","thumbnail_a75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a","thumbnail_a75535e8-b647-4666-976e-2c6e3713d4c2.png","a75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a",523.42,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fa75535e8_b647_4666_976e_2c6e3713d4c2_68e2b8232a.png","2026-05-21T07:48:17.277Z",{"data":2223},{"id":912,"attributes":2224},{"name":1228,"bio":1229,"slug":1230,"createdAt":1231,"updatedAt":1232,"olduuid":1233},{"data":2226},[],{"data":2228},[2229,2234,2239,2244,2249,2254,2259],{"id":2230,"attributes":2231},25045,{"name":2232,"slug":14,"createdAt":2233,"updatedAt":2233,"Name_EN":2232},"Energiespeicher Usa","2026-04-15T14:38:02.957Z",{"id":2235,"attributes":2236},41645,{"name":2237,"slug":14,"createdAt":2238,"updatedAt":2238,"Name_EN":2237},"Batteriespeicher Rekord","2026-05-21T07:48:14.763Z",{"id":2240,"attributes":2241},41646,{"name":2242,"slug":14,"createdAt":2243,"updatedAt":2243,"Name_EN":2242},"Seia Bericht 2026","2026-05-21T07:48:14.898Z",{"id":2245,"attributes":2246},41647,{"name":2247,"slug":14,"createdAt":2248,"updatedAt":2248,"Name_EN":2247},"Energiespeicher Gigawattstunden","2026-05-21T07:48:15.027Z",{"id":2250,"attributes":2251},41648,{"name":2252,"slug":14,"createdAt":2253,"updatedAt":2253,"Name_EN":2252},"Ki Rechenzentren Energiebedarf","2026-05-21T07:48:15.171Z",{"id":2255,"attributes":2256},41649,{"name":2257,"slug":14,"createdAt":2258,"updatedAt":2258,"Name_EN":2257},"Solar Energy Industries Association","2026-05-21T07:48:15.290Z",{"id":2260,"attributes":2261},41650,{"name":2262,"slug":14,"createdAt":2263,"updatedAt":2263,"Name_EN":2262},"Energiespeicher Wachstum","2026-05-21T07:48:15.412Z",{"data":2265},[2266],{"id":1795,"attributes":2267},{"name":726,"createdAt":2268,"updatedAt":2269,"slug":728},"2023-07-17T10:42:57.755Z","2023-08-25T19:38:08.889Z",{"id":2271,"attributes":2272},33794,{"newsDate":1095,"createdAt":2273,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":2274,"slug":2275,"body":2276,"compensationDisclaimer":14,"updatedAt":2273,"Subtitle":2277,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":2278,"author":2309,"categories":2318,"tags":2320,"menu_an_categories":2363},"2026-05-19T06:04:03.557Z","Globale Energiemärkte 2026: Geopolitik treibt Volatilität und Handelswende","globale-energiemarkte-2026-geopolitik-treibt-volatilitat-und-handelswende","Die globalen Energiemärkte befinden sich Mitte 2026 in einem tiefgreifenden Wandel. 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Mitte März 2026 führte Peking strenge Exportbeschränkungen für Kraftstoffe ein, um den heimischen Markt vor der durch den Iran-Krieg ausgelösten Volatilität zu schützen. Die Restriktionen umfassen konkrete Exportvolumenvorgaben für wichtige Handelspartner wie Vietnam, Indonesien, Malaysia, Australien und die Philippinen.\n\nDie Auswirkungen auf einzelne Kraftstofftypen sind erheblich: Kerosinexporte für den Luftverkehr sanken im April um 47,5 Prozent auf 990.000 Tonnen, während Dieselexporte sogar um 54,8 Prozent auf nur noch 230.000 Tonnen einbrachen. Kumuliert liegen Chinas Exporte raffinierter Ölprodukte in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 um 9 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Ausgenommen von den Beschränkungen bleiben Lieferungen nach Hongkong und Macau sowie Flugkraftstoff für internationale Flüge und Bunkeröl für die internationale Schifffahrt.\n\n**LNG-Importe auf Acht-Jahres-Tief**\n\nBesonders auffällig ist die Entwicklung bei Chinas LNG-Importen. 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Von Januar bis März wurden laut Bundesnetzagentur 17,9 Terawattstunden ins Ausland exportiert, während gleichzeitig 15,3 Terawattstunden importiert wurden. Damit ergibt sich ein positiver Saldo – ein Nettoexport, den Deutschland zuletzt im vierten Quartal 2023 verzeichnen konnte.\n\nDer Kontrast zum Vorjahr ist deutlich: Im ersten Quartal 2025 hatte Deutschland noch einen Importüberschuss von 4,0 Terawattstunden verbucht. Die Trendwende fällt damit klar aus und markiert eine bemerkenswerte Verschiebung in der europäischen Stromhandelsbilanz.\n\n**Günstigere Großhandelspreise als Schlüsselfaktor**\n\nAls Hauptursache für den Wandel identifiziert die Bundesnetzagentur die Preisentwicklung am deutschen Strommarkt. Die Großhandelspreise hierzulande sanken stärker als in den meisten Nachbarländern. Dadurch war es für ausländische Stromversorger häufiger wirtschaftlich attraktiv, Strom von deutschen Erzeugern zu beziehen. Umgekehrt gab es für deutsche Versorger seltener einen finanziellen Anreiz, Strom im Ausland einzukaufen.\n\nGrößter Abnehmer deutschen Stroms war im ersten Quartal erneut Österreich – wie bereits im Vorjahresquartal. Besonders deutliche Zuwächse verzeichneten die Exporte nach Dänemark und Norwegen. Rückläufig entwickelten sich hingegen die Lieferungen nach Frankreich: Dort gingen die deutschen Stromexporte im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund die Hälfte zurück.\n\nAuf der Importseite war Dänemark der größte Stromlieferant für Deutschland, gefolgt von den Niederlanden und Frankreich. Diese Konstellation zeigt, wie eng die europäischen Strommärkte miteinander verflochten sind und wie stark Preissignale die grenzüberschreitenden Handelsströme lenken.\n\n**Erneuerbare Energien dominieren den Exportmix**\n\nBeim Blick auf die Energieträger zeigt sich die wachsende Bedeutung der Erneuerbaren: 57,1 Prozent der deutschen Stromexporte stammten aus erneuerbaren Quellen, angeführt von an Land erzeugtem Windstrom. Auch bei den Importen stieg der Anteil der Erneuerbaren auf 50,2 Prozent.\n\nBemerkenswert ist dabei ein Detail auf der Importseite: Die Bundesnetzagentur hält fest, dass Kernenergie erneut den größten Anteil unter den einzelnen Energieträgern bei den Stromimporten ausmachte. Dies verdeutlicht, dass Deutschland trotz des eigenen Atomausstiegs indirekt weiterhin von Kernkraft aus dem Ausland profitiert.\n\nFür Anleger, die den Energiesektor im Blick haben, liefert die Entwicklung wichtige Hinweise: Sinkende Großhandelspreise in Deutschland können die Margen heimischer Stromerzeuger unter Druck setzen, gleichzeitig aber die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Exportmarkt stärken. Die Rückkehr zum Nettoexport signalisiert eine veränderte Dynamik im europäischen Energiemarkt, die Investoren in Versorgeraktien und Energiefonds aufmerksam verfolgen sollten.","Im ersten Quartal 2026 lieferte Deutschland erstmals seit Ende 2023 wieder mehr Strom ins Ausland als es einführte.",{"data":2377},[2378],{"id":2379,"attributes":2380},29803,{"name":2381,"alternativeText":14,"caption":14,"width":1012,"height":1013,"formats":2382,"hash":2403,"ext":1016,"mime":1019,"size":2404,"url":2405,"previewUrl":14,"provider":60,"provider_metadata":14,"createdAt":2406,"updatedAt":2406},"fc32236c-ea92-40de-b56d-1577e6e21d00.png",{"large":2383,"small":2388,"medium":2393,"thumbnail":2398},{"ext":1016,"url":2384,"hash":2385,"mime":1019,"name":2386,"path":14,"size":2387,"width":34,"height":1022},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_fc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1.png","large_fc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1","large_fc32236c-ea92-40de-b56d-1577e6e21d00.png",1042.05,{"ext":1016,"url":2389,"hash":2390,"mime":1019,"name":2391,"path":14,"size":2392,"width":41,"height":1028},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_fc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1.png","small_fc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1","small_fc32236c-ea92-40de-b56d-1577e6e21d00.png",258.37,{"ext":1016,"url":2394,"hash":2395,"mime":1019,"name":2396,"path":14,"size":2397,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_fc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1.png","medium_fc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1","medium_fc32236c-ea92-40de-b56d-1577e6e21d00.png",582.86,{"ext":1016,"url":2399,"hash":2400,"mime":1019,"name":2401,"path":14,"size":2402,"width":1039,"height":56},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_fc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1.png","thumbnail_fc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1","thumbnail_fc32236c-ea92-40de-b56d-1577e6e21d00.png",64.87,"fc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1",297.2,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Ffc32236c_ea92_40de_b56d_1577e6e21d00_d804e2f8f1.png","2026-05-18T14:19:15.913Z",{"data":2408},{"id":77,"attributes":2409},{"name":2410,"bio":2411,"slug":2412,"createdAt":2413,"updatedAt":2414,"olduuid":2415},"Daniela Eckert","Daniela hat ursprünglich VWL studiert, widmet sich aber mittlerweile vor allem der Börse und allem was mit dazu gehört.\n\nNach ihrem Studium in Berlin, wo sich Daniela vor allem mit Themen wie EZB, Währungen und Devisen vertraut machen konnte, schreibt sie heute für uns auch gerne als freie Journalistin über rechtliche Themen rund um die Börse.\n\nDaniela bereist in ihrer Freizeit gerne ferne Länder.\n","daniela-eckert","2023-06-05T02:56:47.499Z","2023-07-09T22:03:31.601Z","607ee91d7706683e8730034e",{"data":2417},[],{"data":2419},[2420,2425,2430,2435,2440,2445,2450],{"id":2421,"attributes":2422},40317,{"name":2423,"slug":14,"createdAt":2424,"updatedAt":2424,"Name_EN":2423},"Stromexport Deutschland","2026-05-18T14:19:13.179Z",{"id":2426,"attributes":2427},40318,{"name":2428,"slug":14,"createdAt":2429,"updatedAt":2429,"Name_EN":2428},"Nettoexporteur Strom","2026-05-18T14:19:13.323Z",{"id":2431,"attributes":2432},40319,{"name":2433,"slug":14,"createdAt":2434,"updatedAt":2434,"Name_EN":2433},"Bundesnetzagentur Stromhandel","2026-05-18T14:19:13.501Z",{"id":2436,"attributes":2437},40320,{"name":2438,"slug":14,"createdAt":2439,"updatedAt":2439,"Name_EN":2438},"Großhandelspreise Strom","2026-05-18T14:19:13.806Z",{"id":2441,"attributes":2442},40321,{"name":2443,"slug":14,"createdAt":2444,"updatedAt":2444,"Name_EN":2443},"Erneuerbare Energien Export","2026-05-18T14:19:13.941Z",{"id":2446,"attributes":2447},40322,{"name":2448,"slug":14,"createdAt":2449,"updatedAt":2449,"Name_EN":2448},"Europäischer Strommarkt","2026-05-18T14:19:14.067Z",{"id":2451,"attributes":2452},40323,{"name":2453,"slug":14,"createdAt":2454,"updatedAt":2454,"Name_EN":2453},"Stromhandel 2026","2026-05-18T14:19:14.191Z",{"data":2456},[2457],{"id":1795,"attributes":2458},{"name":726,"createdAt":2268,"updatedAt":2269,"slug":728},{"pagination":2460},{"start":553,"limit":597,"total":2461},813]