[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"$f-SzyiCfXNq53KTMdFw7-mtO5nMK76mvJIzUM9wIDh8g":3},{"data":4,"meta":716,"parent_category":723,"category":816},[5,83,172,228,313,398,444,490,575,631],{"id":6,"attributes":7},42194,{"newsDate":8,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":11,"slug":12,"body":13,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":15,"updatedAt":15,"Subtitle":16,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":18,"author":19,"categories":68,"sites":70},"2026-07-21",false,true,"Deutschland 2026: Digitaler Wandel, Regulierung und globale Wirtschaftsverschiebungen","deutschland-2026-digitaler-wandel-regulierung-und-globale-wirtschaftsverschiebungen","Deutschland und der europäische Markt navigieren Mitte 2026 durch ein komplexes Geflecht aus geopolitischer Instabilität, regulatorischem Druck und industriellem Wandel. Die Wirtschaftslage ist geprägt von struktureller Anpassung auf der einen und kurzfristiger Volatilität auf der anderen Seite. Sowohl der Finanzsektor als auch die Industrie stehen vor tiefgreifenden Veränderungen.\n\nIm Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie etablierte Institutionen auf den digitalen Wandel reagieren – und wie globale Ereignisse von Nahost-Konflikten bis hin zu Handelsregulierungen die heimische Wirtschaft beeinflussen.\n\n**Sparkassen greifen Neobroker mit S-Neo an**\n\nDas deutsche Bankwesen erlebt einen markanten digitalen Schwenk. Die Sparkassen haben mit „S-Neo\" eine neue Funktion innerhalb ihrer bestehenden Banking-App eingeführt, die den Handel mit Aktien und ETFs ermöglichen soll. Der strategische Schritt zielt darauf ab, Marktanteile von Neobrokern wie Trade Republic und Scalable Capital zurückzugewinnen, die den digitalen Raum durch niedrige Einstiegshürden dominiert haben.\n\nDie Sparkassen betonen, dass S-Neo die klassische persönliche Beratung ergänzen, nicht ersetzen soll. Dennoch richtet sich die Initiative klar an jüngere Zielgruppen – unterstützt durch eine Marketingkampagne mit einer fiktiven Webserie. Derzeit steht der Dienst bestehenden Kunden zur Verfügung, eine Öffnung für die breite Öffentlichkeit ist für Anfang 2027 geplant. Die Preisgestaltung soll wettbewerbsfähig mit Neobrokern sein, wobei einzelne Sparkassen-Institute aufgrund ihrer dezentralen Struktur eigene Gebührenmodelle festlegen können.\n\nParallel dazu wächst das Interesse an ausschüttenden Fonds als Instrument der Altersvorsorge. Mit der bevorstehenden Ablösung der Riester-Rente durch das neue Altersvorsorgedepot im Jahr 2027 suchen Anleger zunehmend nach Modellen, die verlässliche monatliche Erträge bieten, ohne das zugrunde liegende Kapital anzutasten. Unternehmen wie Assenagon und Antea unterstützen diesen Trend.\n\n**Elektroautos: Teurer in Zahlen, günstiger in der Realität**\n\nDeutschlands Automobilsektor befindet sich weiterhin im Umbruch. Nominell sind die Preise für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) seit 2020 um 42 Prozent auf einen Median von 53.000 Euro gestiegen. Doch Forschungen des Fraunhofer ISI und des ICCT zeigen: Inflationsbereinigt und unter Berücksichtigung von Modellmerkmalen sind BEVs tatsächlich um 18 Prozent erschwinglicher geworden. Der nominale Preisanstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Hersteller größere Premiummodelle priorisieren.\n\nZudem hat sich die Zahl der verfügbaren BEV-Modelle in Deutschland seit 2020 vervierfacht, während das Angebot an Verbrennern zurückgegangen ist. Chinesische Automobilhersteller stehen derweil unter massivem Druck: Im ersten Halbjahr 2026 brachen ihre Inlandsverkäufe um 20 Prozent ein. Analysten gehen davon aus, dass bis 2030 nur noch wenige große Anbieter übrig bleiben werden.\n\nDie deutsche Chemieindustrie verzeichnet aktuell einen temporären Ertragsschub durch Lieferkettenunterbrechungen infolge der Nahost-Spannungen. Der Branchenverband VCI warnt jedoch, dass es sich dabei um Vorratskäufe handelt und strukturelle Schwächen wie schwache Nachfrage und asiatische Konkurrenz bestehen bleiben. Sobald sich die Lieferketten stabilisieren, droht dem Sektor erneuter Preisdruck.\n\n**EU bestraft AliExpress mit Rekordstrafe von 550 Millionen Euro**\n\nDie Europäische Union verschärft ihren Kurs in der Digital- und Handelsregulierung. Die Europäische Kommission hat AliExpress mit einer Strafe von 550 Millionen Euro belegt – der bislang höchsten Sanktion unter dem Digital Services Act – wegen des Versäumnisses, den Verkauf illegaler Waren zu unterbinden. Ähnliche Maßnahmen wurden bereits gegen Temu ergriffen, weitere Plattformen stehen unter Beobachtung.\n\nGeopolitisch übt der Nahost-Konflikt Aufwärtsdruck auf Ölpreise und Inflationserwartungen aus. Die Europäische Zentralbank reagiert mit einer restriktiveren Haltung, die Märkte preisen potenzielle Zinserhöhungen ein. Die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen ist auf rund 3,14 Prozent gestiegen, was die breiteren Sorgen in der Eurozone widerspiegelt. Auch der Internationale Währungsfonds mahnte Großbritannien, die fiskalische Glaubwürdigkeit zu priorisieren, nachdem die Gilt-Renditen über jene vieler G7-Länder – darunter Deutschland – gestiegen sind.\n\n**Kritische Rohstoffe rücken in den Fokus der Sicherheitspolitik**\n\nAuf globaler Ebene positioniert sich der Bergbausektor als Eckpfeiler nationaler Sicherheit und wirtschaftlicher Resilienz. Ein bevorstehender Regierungsroundtable „Resourcing Tomorrow\" in London soll Minister aus aller Welt – darunter eine bedeutende US-Delegation – zusammenbringen, um Minerallieferketten zu diskutieren. In der kanadischen Provinz Nova Scotia hat EDM Resources die behördliche Genehmigung erhalten, die Scotia-Mine für Zink, Blei und Gips bis 2027 wieder in Betrieb zu nehmen. Das Projekt soll 150 Arbeitsplätze schaffen und die Strategie der Provinz für kritische Mineralien unterstützen.\n\nAnalysten sind sich einig, dass das aktuelle Wirtschaftsumfeld stark von geopolitischen Faktoren geprägt wird – insbesondere Energiesicherheit und Lieferkettenzuverlässigkeit. Die Meinungen gehen jedoch auseinander, was die Nachhaltigkeit jüngster industrieller Gewinne betrifft. Während manche Unternehmen regulatorische Meilensteine und temporäre Preisschübe optimistisch bewerten, bleiben makroökonomische Analysten vorsichtig und warnen, dass diese Gewinne tiefere strukturelle Probleme überdecken könnten.",null,"2026-07-21T06:02:11.172Z","Geopolitische Spannungen, neue Finanzprodukte und Industrietransformation prägen Mitte 2026 die deutsche und europäische Wirtschaftslage.","german",{"data":14},{"data":20},{"id":21,"attributes":22},17,{"name":23,"bio":24,"slug":25,"createdAt":26,"updatedAt":27,"olduuid":28,"image":29},"Markus Koch","Markus Koch ist seit seiner Schulzeit von Aktien, Charts und dem Börsengeschehen begeistert. \n\nNach einer ersten beruflichen Station als Broker in London ist er heute wieder in Deutschland tätig und verfasst Artikel sowie Studien zu unterschiedlichsten Themen rund um die Kapitalmärkte. \n\nEiner seiner Beiträge ist bereits im Handelsblatt erschienen. Neben der Börse gelten seine Interessen dem Sport und der Fotografie.","markus-koch","2023-06-05T02:56:47.577Z","2026-06-16T10:19:22.866Z","607ee9ad7706683e8730035a",{"data":30},{"id":31,"attributes":32},6925,{"name":33,"alternativeText":14,"caption":14,"width":34,"height":34,"formats":35,"hash":62,"ext":37,"mime":40,"size":63,"url":64,"previewUrl":14,"provider":65,"provider_metadata":14,"createdAt":66,"updatedAt":67},"Markus Koch.png",1024,{"large":36,"small":44,"medium":50,"thumbnail":56},{"ext":37,"url":38,"hash":39,"mime":40,"name":41,"path":14,"size":42,"width":43,"height":43},".png","https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Markus_Koch_337896ad7e.png","large_Markus_Koch_337896ad7e","image\u002Fpng","large_Markus Koch.png",1497.35,1000,{"ext":37,"url":45,"hash":46,"mime":40,"name":47,"path":14,"size":48,"width":49,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Markus_Koch_337896ad7e.png","small_Markus_Koch_337896ad7e","small_Markus Koch.png",382.05,500,{"ext":37,"url":51,"hash":52,"mime":40,"name":53,"path":14,"size":54,"width":55,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Markus_Koch_337896ad7e.png","medium_Markus_Koch_337896ad7e","medium_Markus Koch.png",844.26,750,{"ext":37,"url":57,"hash":58,"mime":40,"name":59,"path":14,"size":60,"width":61,"height":61},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Markus_Koch_337896ad7e.png","thumbnail_Markus_Koch_337896ad7e","thumbnail_Markus Koch.png",40.14,156,"Markus_Koch_337896ad7e",367.49,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FMarkus_Koch_337896ad7e.png","aws-s3","2023-07-09T22:01:44.058Z","2023-07-09T22:07:45.575Z",{"data":69},[],{"data":71},[72],{"id":73,"attributes":74},5,{"name":75,"shortname":76,"url":77,"createdAt":78,"updatedAt":79,"olduuid":80,"language":81,"siteid":82},"Aktien.news","aktiennews","https:\u002F\u002Fwww.aktien.news","2023-05-24T03:46:16.337Z","2025-01-22T16:57:41.165Z","60704812e17689004beca5da","de","an",{"id":84,"attributes":85},42202,{"newsDate":8,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":86,"slug":87,"body":88,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":89,"updatedAt":89,"Subtitle":90,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":91,"author":127,"categories":166,"sites":168},"Großbritannien: Kreditaufnahme im Juni sinkt – fiskalische Last bleibt","grossbritannien-kreditaufnahme-im-juni-sinkt-fiskalische-last-bleibt","Die britische Regierung hat im Juni 2025 Kredite in Höhe von 16 Milliarden Pfund (umgerechnet rund 21,51 Milliarden US-Dollar) aufgenommen. 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Betroffen sind unter anderem Wein, Hockeyschläger und Zement. Das Weiße Haus gab die Maßnahme am Montag bekannt.\n\nAls Begründung nannte die US-Regierung die „diskriminierende Behandlung amerikanischer Produkte\" durch Kanada. Die neuen Zölle sollen laut Weißem Haus „die Belastung und Benachteiligung ausgleichen\", die durch diese Diskriminierung entstehe. Konkret kritisieren die USA kanadische Politiken, die Unternehmen zur Investition in die Automobilproduktion in Kanada statt in den USA verpflichten, sowie Verbote einzelner kanadischer Provinzen für US-amerikanische Spirituosen.\n\nDie Zölle betreffen kanadische Waren im Gesamtwert von rund 20 Milliarden US-Dollar. Sie treten 30 Tage nach ihrer Unterzeichnung in Kraft, sodass Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze eine kurze Übergangsfrist erhalten.\n\n**Ausnahmen für Energie, Kali und kritische Mineralien**\n\nNicht alle kanadischen Exporte sind von den neuen Abgaben betroffen. Das Weiße Haus stellte klar, dass bestimmte Sektoren und Güter ausdrücklich ausgenommen werden. Dazu zählen:\n\n- Energie\n- Kali (ein wichtiger Düngemittelrohstoff)\n- Fisch\n- Kritische Mineralien\n\nDiese Ausnahmen dürften strategische Überlegungen widerspiegeln: Kanada ist einer der wichtigsten Energielieferanten der USA, und kritische Mineralien gelten als unverzichtbar für die amerikanische Industrie und Technologiebranche.\n\n**Hintergrund: Handelsspannungen zwischen den USA und Kanada**\n\nDie neuen Zölle reihen sich in eine Serie von Handelsmaßnahmen ein, mit denen die Trump-Administration Druck auf Handelspartner ausübt. Kanada und die USA verbindet eine der größten bilateralen Handelsbeziehungen der Welt. Beide Länder sind durch das Freihandelsabkommen CUSMA (ehemals NAFTA) miteinander verbunden, was die Verhängung einseitiger Zölle politisch und rechtlich brisant macht.\n\nFür deutsche Anleger und Unternehmen mit Nordamerika-Exposure sind solche Entwicklungen relevant, da Handelskonflikte zwischen den USA und Kanada Lieferketten belasten und Preisdruck in verschiedenen Sektoren erzeugen können. Besonders Branchen wie Automobilbau, Bauwirtschaft und Konsumgüter könnten von den neuen Abgaben indirekt betroffen sein.\n\nDie Reaktion Kanadas auf die neuen Zölle blieb zunächst abzuwarten. Angesichts der 30-tägigen Frist bis zum Inkrafttreten verbleibt beiden Seiten noch Zeit für diplomatische Verhandlungen.","2026-07-21T07:30:11.582Z","Das Weiße Haus begründet die neuen Abgaben mit diskriminierender Behandlung amerikanischer Produkte durch Kanada.",{"data":181},[182],{"id":183,"attributes":184},38211,{"name":185,"alternativeText":14,"caption":14,"width":97,"height":98,"formats":186,"hash":207,"ext":37,"mime":40,"size":208,"url":209,"previewUrl":14,"provider":65,"provider_metadata":14,"createdAt":210,"updatedAt":210},"415a132a-f322-4a6e-88c1-12fe76f76a8a.png",{"large":187,"small":192,"medium":197,"thumbnail":202},{"ext":37,"url":188,"hash":189,"mime":40,"name":190,"path":14,"size":191,"width":43,"height":105},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71.png","large_415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71","large_415a132a-f322-4a6e-88c1-12fe76f76a8a.png",862.1,{"ext":37,"url":193,"hash":194,"mime":40,"name":195,"path":14,"size":196,"width":49,"height":111},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71.png","small_415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71","small_415a132a-f322-4a6e-88c1-12fe76f76a8a.png",235.27,{"ext":37,"url":198,"hash":199,"mime":40,"name":200,"path":14,"size":201,"width":55,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71.png","medium_415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71","medium_415a132a-f322-4a6e-88c1-12fe76f76a8a.png",504.86,{"ext":37,"url":203,"hash":204,"mime":40,"name":205,"path":14,"size":206,"width":122,"height":61},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71.png","thumbnail_415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71","thumbnail_415a132a-f322-4a6e-88c1-12fe76f76a8a.png",59.33,"415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71",318.49,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F415a132a_f322_4a6e_88c1_12fe76f76a8a_3f1df33d71.png","2026-07-21T07:30:12.581Z",{"data":212},{"id":21,"attributes":213},{"name":23,"bio":24,"slug":25,"createdAt":26,"updatedAt":27,"olduuid":28,"image":214},{"data":215},{"id":31,"attributes":216},{"name":33,"alternativeText":14,"caption":14,"width":34,"height":34,"formats":217,"hash":62,"ext":37,"mime":40,"size":63,"url":64,"previewUrl":14,"provider":65,"provider_metadata":14,"createdAt":66,"updatedAt":67},{"large":218,"small":219,"medium":220,"thumbnail":221},{"ext":37,"url":38,"hash":39,"mime":40,"name":41,"path":14,"size":42,"width":43,"height":43},{"ext":37,"url":45,"hash":46,"mime":40,"name":47,"path":14,"size":48,"width":49,"height":49},{"ext":37,"url":51,"hash":52,"mime":40,"name":53,"path":14,"size":54,"width":55,"height":55},{"ext":37,"url":57,"hash":58,"mime":40,"name":59,"path":14,"size":60,"width":61,"height":61},{"data":223},[],{"data":225},[226],{"id":73,"attributes":227},{"name":75,"shortname":76,"url":77,"createdAt":78,"updatedAt":79,"olduuid":80,"language":81,"siteid":82},{"id":229,"attributes":230},42213,{"newsDate":8,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":231,"slug":232,"body":233,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":234,"updatedAt":234,"Subtitle":235,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":236,"author":267,"categories":307,"sites":309},"Neuer Premierminister Burnham: Keine Risiken für Britanniens Wirtschaft","neuer-premierminister-burnham-keine-risiken-fur-britanniens-wirtschaft","LONDON – Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat gleich zu Beginn seiner Amtszeit ein klares wirtschaftspolitisches Signal gesetzt. Am Montag erklärte er gegenüber Journalisten, er werde niemals Risiken für die Wirtschaft eingehen und bekräftigte damit sein Versprechen, die Fiskalregeln der Vorgängerregierung beizubehalten. Damit positioniert sich Burnham von Anfang an als Garant haushaltspolitischer Stabilität.\n\nZu den zentralen Zusagen des neuen Regierungschefs gehören zwei wesentliche Punkte: Erstens sollen die laufenden Staatsausgaben bis zum Ende des Jahrzehnts vollständig durch Einnahmen gedeckt werden. Zweitens hat Burnham im Wahlkampf versprochen, die Steuern für Arbeitnehmer nicht zu erhöhen. Beide Versprechen stellen ihn vor erhebliche haushaltspolitische Herausforderungen.\n\nAuf die Frage, ob die Einhaltung der Fiskalregeln bei gleichzeitig höheren Investitionen eine stärkere Kreditaufnahme bedeute, antwortete Burnham ausweichend, aber deutlich: „Ich denke, Sie greifen da etwas vor, denn ich habe gesagt, dass wir uns an die bestehenden Fiskalregeln halten und offensichtlich jegliche Flexibilität innerhalb dieser Regeln nutzen werden. Es geht also bei all dem nicht darum, Risiken für die Wirtschaft einzugehen. Das habe ich in keiner meiner bisherigen Funktionen getan. Ich habe immer einen sehr umsichtigen Ansatz verfolgt.\"\n\n**Sofortmaßnahmen gegen die Lebenshaltungskostenkrise**\n\nIn seiner ersten Rede vor dem Amtssitz in der Downing Street deutete Burnham an, dass er eine Senkung der Sozialausgaben anstrebe. Damit will er sowohl die Fiskalregeln einhalten als auch die Verteidigungszusagen Großbritanniens erfüllen. Konkrete Details zu seinen künftigen politischen Plänen nannte er dabei kaum.\n\nBurnham kündigte jedoch an, den Menschen in Großbritannien angesichts der anhaltenden Krise der Lebenshaltungskosten eine „Atempause\" zu verschaffen. Entsprechende Sofortmaßnahmen sollen ab Dienstag bekanntgegeben werden. Gegenüber Reportern erklärte er, er arbeite derzeit noch an den Details dieser Maßnahmen und lehnte es ab, Einzelheiten vorab zu nennen.\n\n„Aber wir wollen einfach einige Dinge tun, die die Menschen spüren werden, und zwar recht schnell\", sagte Burnham. „Es wird nicht alles lösen, es wird nicht den gesamten Druck nehmen, aber es zeigt die Richtung auf und dass wir ihnen helfen wollen.\"\n\n**Steuerfreibetrag im Fokus**\n\nEin konkretes Thema, das Burnham bereits öffentlich anspricht, ist der sogenannte „Personal Allowance\" – der Steuerfreibetrag, ab dem in Großbritannien Einkommensteuerpflicht einsetzt. 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Wie die SEC diesen Konflikt in ihrem finalen Regelvorschlag auflöst, bleibt abzuwarten.","2026-07-21T07:34:09.415Z","Die US-Börsenaufsicht will börsennotierte Unternehmen künftig nur noch zweimal jährlich zur Finanzberichterstattung verpflichten – trotz massiver Kritik.",{"data":322},[323],{"id":324,"attributes":325},38221,{"name":326,"alternativeText":14,"caption":14,"width":97,"height":98,"formats":327,"hash":348,"ext":37,"mime":40,"size":349,"url":350,"previewUrl":14,"provider":65,"provider_metadata":14,"createdAt":351,"updatedAt":351},"eb29677a-2ced-4883-b036-300dd9fbc107.png",{"large":328,"small":333,"medium":338,"thumbnail":343},{"ext":37,"url":329,"hash":330,"mime":40,"name":331,"path":14,"size":332,"width":43,"height":105},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_eb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b.png","large_eb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b","large_eb29677a-2ced-4883-b036-300dd9fbc107.png",1161.68,{"ext":37,"url":334,"hash":335,"mime":40,"name":336,"path":14,"size":337,"width":49,"height":111},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_eb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b.png","small_eb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b","small_eb29677a-2ced-4883-b036-300dd9fbc107.png",290.91,{"ext":37,"url":339,"hash":340,"mime":40,"name":341,"path":14,"size":342,"width":55,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_eb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b.png","medium_eb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b","medium_eb29677a-2ced-4883-b036-300dd9fbc107.png",654.43,{"ext":37,"url":344,"hash":345,"mime":40,"name":346,"path":14,"size":347,"width":122,"height":61},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_eb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b.png","thumbnail_eb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b","thumbnail_eb29677a-2ced-4883-b036-300dd9fbc107.png",69.86,"eb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b",473.37,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Feb29677a_2ced_4883_b036_300dd9fbc107_c2f470f88b.png","2026-07-21T07:34:10.779Z",{"data":353},{"id":354,"attributes":355},6,{"name":356,"bio":357,"slug":358,"createdAt":359,"updatedAt":360,"olduuid":361,"image":362},"Dirk W. Müller","Dirk W. Müller stammt aus der Pfalz und war ursprünglich in der Versicherungsbranche tätig, bevor ihn die Faszination der Finanzmärkte endgültig in ihren Bann zog. \n\nSeither schreibt er regelmäßig über das Börsengeschehen. 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In seinen ersten Kommentaren als Schatzkanzler erklärte Healey, er werde „im Gleichschritt\" mit dem neuen Premierminister arbeiten, „um die Fiskalregeln mit einem Puffer gegen Unsicherheiten zu erfüllen\". Er gab zudem bekannt, bereits mit Andrew Bailey, dem Gouverneur der Bank of England, gesprochen zu haben.\n\nDoch es gibt einen offensichtlichen Zielkonflikt: Healey trat im vergangenen Monat als Verteidigungsminister zurück – wegen der Finanzierung des Verteidigungshaushalts. Er forderte höhere Verteidigungsausgaben, während frühere Erhöhungen der Verteidigungsmittel durch Kürzungen bei heimischen Infrastrukturausgaben für Verkehr und Energieinvestitionen finanziert wurden. Wie er diese Aspekte als Schatzkanzler unter einen Hut bringen will, bleibt offen.\n\n**Steuerfreibeträge im Fokus**\n\nEin zentrales innenpolitisches Thema ist das mögliche Aufheben des Einfrierens der Einkommensteuerfreibeträge. 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Und der jüngste schnelle Wechsel von Premierministern und Schatzkanzlern zeigt: Selbst das Denken an einige Jahre im Voraus könnte sich wie ein Luxus anfühlen.","2026-07-21T07:46:10.137Z","Großbritanniens neuer Premierminister Andy Burnham kündigt ambitionierte Reformen an – doch die Märkte reagieren bereits nervös auf seine Haushaltspläne.",{"data":407},[408],{"id":409,"attributes":410},38251,{"name":411,"alternativeText":14,"caption":14,"width":97,"height":98,"formats":412,"hash":433,"ext":37,"mime":40,"size":434,"url":435,"previewUrl":14,"provider":65,"provider_metadata":14,"createdAt":436,"updatedAt":436},"532adac6-0449-4725-976f-1160902d2f1d.png",{"large":413,"small":418,"medium":423,"thumbnail":428},{"ext":37,"url":414,"hash":415,"mime":40,"name":416,"path":14,"size":417,"width":43,"height":105},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4.png","large_532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4","large_532adac6-0449-4725-976f-1160902d2f1d.png",1255.19,{"ext":37,"url":419,"hash":420,"mime":40,"name":421,"path":14,"size":422,"width":49,"height":111},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4.png","small_532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4","small_532adac6-0449-4725-976f-1160902d2f1d.png",330.28,{"ext":37,"url":424,"hash":425,"mime":40,"name":426,"path":14,"size":427,"width":55,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4.png","medium_532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4","medium_532adac6-0449-4725-976f-1160902d2f1d.png",722.4,{"ext":37,"url":429,"hash":430,"mime":40,"name":431,"path":14,"size":432,"width":122,"height":61},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4.png","thumbnail_532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4","thumbnail_532adac6-0449-4725-976f-1160902d2f1d.png",80.2,"532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4",447.68,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F532adac6_0449_4725_976f_1160902d2f1d_eddce4bdd4.png","2026-07-21T07:46:11.384Z",{"data":14},{"data":439},[],{"data":441},[442],{"id":73,"attributes":443},{"name":75,"shortname":76,"url":77,"createdAt":78,"updatedAt":79,"olduuid":80,"language":81,"siteid":82},{"id":445,"attributes":446},42260,{"newsDate":8,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":447,"slug":448,"body":449,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":450,"updatedAt":450,"Subtitle":451,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":452,"author":483,"categories":484,"sites":486},"Trump verhängt 50-Prozent-Zölle gegen Kanada – Eskalation im Handelsstreit","trump-verhangt-50-prozent-zolle-gegen-kanada-eskalation-im-handelsstreit","US-Präsident Donald Trump verschärft den Handelsstreit mit dem nördlichen Nachbarn Kanada erheblich. Er kündigte neue Zusatzzölle in Höhe von 50 Prozent an, die innerhalb von 30 Tagen in Kraft treten sollen. Betroffen ist laut dem Weißen Haus eine breite Palette von Waren – als konkrete Beispiele nannte die Regierung Hockeyschläger, Wein und Zement.\n\nUS-Handelsbeauftragter Jamieson Greer präzisierte den Umfang der Maßnahme: Die neuen Zölle gelten für kanadische Importe im Gesamtwert von rund 20 Milliarden US-Dollar. Als Begründung führte Washington eine angebliche „diskriminierende Behandlung\" amerikanischer Alkohol-, Automobil- und Milchprodukte durch die kanadische Regierung an. Ottawa wies diese Vorwürfe umgehend und entschieden zurück.\n\nFür die rechtliche Grundlage greift Trump auf eine wenig bekannte US-Handelsvorschrift aus dem Jahr 1930 zurück. Diese ermöglicht es amerikanischen Behörden, gegen Handelspartner vorzugehen, denen „diskriminierende\" Praktiken im Außenhandel vorgeworfen werden.\n\n**USMCA-Freihandelsabkommen wird ausgehebelt**\n\nBesonders brisant ist, dass die neuen Zölle auch Produkte erfassen sollen, die bislang unter das Freihandelsabkommen USMCA fallen. Das United States-Mexico-Canada Agreement, das im Juli 2020 in Kraft trat, sollte den Handel zwischen den drei Ländern eigentlich zollfrei halten. Seit Trumps Rückkehr ins Präsidentenamt wurden zwar umfassende Zölle gegen zahlreiche Handelspartner verhängt – USMCA-Waren blieben bislang jedoch weitgehend verschont. Diese Ausnahme scheint nun zu fallen.\n\nDer kanadische Premierminister Mark Carney reagierte auf die Ankündigung mit einer Mischung aus Gesprächsbereitschaft und Entschlossenheit. Kanada sei bereit, sich „mit Nachdruck\" an Verhandlungen zu beteiligen, um offene Streitpunkte mit den USA zu klären. Gleichzeitig betonte Carney, sein Land wolle die eigene wirtschaftliche Stärke gezielt ausbauen.\n\n**Waldbrände als weiterer Zollvorwand**\n\nBereits wenige Tage zuvor hatte Trump Kanada aus einem anderen Grund mit zusätzlichen Zöllen gedroht. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, dass die durch kanadische Waldbrände verursachte Luftverschmutzung den USA hohe Kosten verursache – diese müssten „zwangsläufig\" den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden.\n\nHintergrund: Im Nordosten der USA hatten sich in der vergangenen Woche dichte Rauchschwaden ausgebreitet, nachdem Dutzende Wälder in Kanada in Brand geraten waren. In der US-Hauptstadt Washington wurden die Bewohner zeitweise vor der schlechten Luftqualität gewarnt. Die Situation löste zudem Befürchtungen aus, dass das Finale der Fußball-WM in der Nähe von New York verschoben oder an einen anderen Ort verlegt werden müsste.\n\nFür Anleger bleibt der eskalierte Handelsstreit zwischen den beiden eng verflochtenen Volkswirtschaften ein wichtiger Risikofaktor. Kanada ist einer der größten Handelspartner der USA – Spannungen zwischen den beiden Ländern können sich auf Unternehmen beider Seiten auswirken, insbesondere in den Sektoren Automobil, Energie und Rohstoffe.","2026-07-21T07:50:07.199Z","US-Präsident Trump erhöht den Druck auf Kanada massiv: Neue Zusatzzölle von 50 Prozent sollen in 30 Tagen greifen.",{"data":453},[454],{"id":455,"attributes":456},38260,{"name":457,"alternativeText":14,"caption":14,"width":97,"height":98,"formats":458,"hash":479,"ext":37,"mime":40,"size":480,"url":481,"previewUrl":14,"provider":65,"provider_metadata":14,"createdAt":482,"updatedAt":482},"9c8e083a-d88b-492a-9912-bee1a3d58619.png",{"large":459,"small":464,"medium":469,"thumbnail":474},{"ext":37,"url":460,"hash":461,"mime":40,"name":462,"path":14,"size":463,"width":43,"height":105},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342.png","large_9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342","large_9c8e083a-d88b-492a-9912-bee1a3d58619.png",1290.83,{"ext":37,"url":465,"hash":466,"mime":40,"name":467,"path":14,"size":468,"width":49,"height":111},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342.png","small_9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342","small_9c8e083a-d88b-492a-9912-bee1a3d58619.png",337.76,{"ext":37,"url":470,"hash":471,"mime":40,"name":472,"path":14,"size":473,"width":55,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342.png","medium_9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342","medium_9c8e083a-d88b-492a-9912-bee1a3d58619.png",740.76,{"ext":37,"url":475,"hash":476,"mime":40,"name":477,"path":14,"size":478,"width":122,"height":61},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342.png","thumbnail_9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342","thumbnail_9c8e083a-d88b-492a-9912-bee1a3d58619.png",80.68,"9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342",457.86,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F9c8e083a_d88b_492a_9912_bee1a3d58619_1cbc2d0342.png","2026-07-21T07:50:08.938Z",{"data":14},{"data":485},[],{"data":487},[488],{"id":73,"attributes":489},{"name":75,"shortname":76,"url":77,"createdAt":78,"updatedAt":79,"olduuid":80,"language":81,"siteid":82},{"id":491,"attributes":492},42265,{"newsDate":8,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":493,"slug":494,"body":495,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":496,"updatedAt":496,"Subtitle":497,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":498,"author":529,"categories":569,"sites":571},"Trump verhängt 50% Zölle auf kanadische Produkte und droht Iran","trump-verhangt-50-zolle-auf-kanadische-produkte-und-droht-iran","US-Präsident Donald Trump greift erneut zu seinem bevorzugten Instrument der Handelspolitik: Zölle. Das Weiße Haus kündigte am Montag Zölle in Höhe von 50% auf bestimmte kanadische Exporte in die USA an. Betroffen sind laut einer offiziellen Mitteilung Waren „von Wein über Hockeyschläger bis hin zu Zement\".\n\nDie Maßnahme erfolgt als Reaktion auf eine angebliche Handelsdiskriminierung gegenüber US-Produkten und Branchen – darunter Kraftfahrzeuge, Alkohol und Milchprodukte. Die neuen Zölle stützen sich auf den selten angewandten Abschnitt 338 des Tariff Act von 1930 und sollen 30 Tage nach der Unterzeichnung der entsprechenden Proklamationen durch Trump in Kraft treten.\n\n**Iran-Konflikt belastet Märkte stärker als Zölle**\n\nWährend die Kanada-Zölle die Finanzmärkte kaum bewegten, sorgte die Eskalation im Iran-Konflikt für deutlichere Ausschläge. Trump erklärte, dass Teheran dafür „bezahlen werde\", den Tod amerikanischer Soldaten verursacht zu haben. Drei US-Soldaten wurden zuletzt bei iranischen Angriffen getötet. Das US-Zentralkommando führte unterdessen die zehnte Nacht in Folge Angriffe auf den Iran durch.\n\nPentagon-Sprecher Sean Parnell gab bekannt, dass seit dem 7. Juli „fast 100\" Soldaten Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten hätten, wobei 96% von ihnen bereits in den Dienst zurückgekehrt seien. Das Defence Casualty Analysis System des Pentagons bezifferte die Gesamtzahl der US-Todesopfer seit Kriegsbeginn auf 14, die der Verwundeten auf 427.\n\nDie Ölpreise reagierten auf die Drohungen mit einem Anstieg. Zusätzlichen Auftrieb erhielt der Markt durch ein von Houthi-Rebellen im Jemen verhängtes See-Embargo gegen Saudi-Arabien. Im frühen asiatischen Handel gaben die Preise jedoch leicht nach: Brent-Rohöl fiel um 0,62% auf 88,70 US-Dollar pro Barrel, während die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 0,3% auf 82,98 US-Dollar sank. Alle drei großen US-Aktienindizes schlossen im Minus.\n\n**Technologiesektor als Lichtblick: AMD und Alphabet im Aufwind**\n\nTrotz des trüben Gesamtbildes lieferte der Technologiesektor positive Impulse. AMD-Aktien stiegen am Montag um mehr als 4%, nachdem das Unternehmen die Auslieferung seines ersten Rack-Scale-KI-Systems namens „Helios\" ankündigte. Das System soll direkt mit Nvidias populären Grace-Blackwell- und Vera-Rubin-Systemen konkurrieren. Microsoft gehört zu den ersten Käufern des Helios-Systems und setzt es in seinen Rechenzentren ein – die Microsoft-Aktie legte daraufhin ebenfalls um mehr als 1% zu.\n\nAuch Alphabet, die Muttergesellschaft von Google, verzeichnete Kursgewinne. Die Aktie stieg am Montag um 1,51%, nachdem das Technologiemagazin „The Information\" berichtete, dass Alphabet einen neuen Server-Chip unter dem internen Codenamen „Frozen v2\" entwickelt. Der Chip soll darauf ausgelegt sein, Googles Gemini-KI-Modelle effizienter auszuführen.\n\n**FIFA schneidet Trump aus WM-Foto heraus**\n\nFür eine kuriose Randnotiz sorgte die FIFA nach dem WM-Finale: Spanien gewann den Pokal gegen Argentinien, und die FIFA veröffentlichte ein offizielles Gedenkfoto der Mannschaft bei der Pokalübergabe. Aufmerksame Beobachter stellten jedoch fest, dass US-Präsident Trump, der in der Nähe der Spieler gestanden hatte, auf dem FIFA-Foto offenbar herausgeschnitten worden war. 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Schulte beschäftigt sich seit nahezu fünfzehn Jahren mit Minen- und Explorationsunternehmen und hat sich in dieser Zeit als einer der führenden Experten für Rohstoffaktien etabliert. \n\nEr schreibt auch für weitere Finanzportale und identifiziert in seinen Beiträgen verlässlich die aktuellen Finanztrends und aussichtsreichsten Titel. \n\nDer gebürtige Frankfurter verfolgt das Börsengeschehen mit ebenso großer Begeisterung wie den Sport.","joerg-schulte","2023-06-05T02:56:47.549Z","2026-06-16T10:18:01.998Z","607ee97e7706683e87300356",{"data":540},{"id":541,"attributes":542},6928,{"name":543,"alternativeText":14,"caption":14,"width":34,"height":34,"formats":544,"hash":565,"ext":37,"mime":40,"size":566,"url":567,"previewUrl":14,"provider":65,"provider_metadata":14,"createdAt":568,"updatedAt":568},"Jörg Schulte.png",{"large":545,"small":550,"medium":555,"thumbnail":560},{"ext":37,"url":546,"hash":547,"mime":40,"name":548,"path":14,"size":549,"width":43,"height":43},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Joerg_Schulte_7f840fd20c.png","large_Joerg_Schulte_7f840fd20c","large_Jörg Schulte.png",982.89,{"ext":37,"url":551,"hash":552,"mime":40,"name":553,"path":14,"size":554,"width":49,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Joerg_Schulte_7f840fd20c.png","small_Joerg_Schulte_7f840fd20c","small_Jörg Schulte.png",253.41,{"ext":37,"url":556,"hash":557,"mime":40,"name":558,"path":14,"size":559,"width":55,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Joerg_Schulte_7f840fd20c.png","medium_Joerg_Schulte_7f840fd20c","medium_Jörg Schulte.png",561.04,{"ext":37,"url":561,"hash":562,"mime":40,"name":563,"path":14,"size":564,"width":61,"height":61},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Joerg_Schulte_7f840fd20c.png","thumbnail_Joerg_Schulte_7f840fd20c","thumbnail_Jörg Schulte.png",29.44,"Joerg_Schulte_7f840fd20c",241.94,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FJoerg_Schulte_7f840fd20c.png","2023-07-09T22:01:53.222Z",{"data":570},[],{"data":572},[573],{"id":73,"attributes":574},{"name":75,"shortname":76,"url":77,"createdAt":78,"updatedAt":79,"olduuid":80,"language":81,"siteid":82},{"id":576,"attributes":577},42295,{"newsDate":8,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":578,"slug":579,"body":580,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":581,"updatedAt":581,"Subtitle":582,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":583,"author":614,"categories":625,"sites":627},"Trump droht Kanada mit 50-Prozent-Zöllen und eskaliert Handelskrieg","trump-droht-kanada-mit-50-prozent-zollen-und-eskaliert-handelskrieg","Die US-Regierung unter Donald Trump hat am Montag angekündigt, Kanada mit Zöllen in Höhe von 50 Prozent auf eine breite Palette von Waren zu belegen. 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Die erneute Eskalation zeigt, dass dieser Kurs in der zweiten Amtszeit fortgesetzt wird.\n\nFür deutsche Investoren und Unternehmen ist die Lage mit Unsicherheit behaftet. Ein eskalierender Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada kann globale Lieferketten stören und die Rohstoffpreise beeinflussen. Kanada ist ein bedeutender Exporteur von Rohstoffen wie Öl, Holz und Metallen – Güter, auf die auch die europäische Industrie angewiesen ist.\n\nDie weiteren Entwicklungen in der US-Handelspolitik bleiben abzuwarten. Ob Kanada mit Gegenzöllen reagiert und wie die Märkte auf die neue Eskalationsstufe reagieren, wird in den kommenden Tagen und Wochen entscheidend sein. 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Doch während viel über den Vertrauensverlust der Bürger gegenüber ihren eigenen Systemen diskutiert wird, findet ein anderes Phänomen weit weniger Beachtung: das schwindende Vertrauen des Rests der Welt in die Vereinigten Staaten. Laut Pew-Umfragen genießt China mittlerweile in einer großen Mehrheit der untersuchten Länder mehr Vertrauen als die USA – ein Befund, der Alarmglocken schrillen lassen sollte.\n\nAmerika agiert dennoch weiterhin so, als sei es der am meisten bewunderte Ort der Welt. Dabei ist der Abstieg kein rein trumpsches Phänomen. Die USA sind nicht nur gefallen – China ist gleichzeitig aufgestiegen. Amerikas jüngster Reputationsverlust begann bereits im Jahr 2023 unter Präsident Joe Biden, zeitgleich mit seiner Unterstützung für Israels militärische Reaktion auf das Hamas-Massaker vom 7. Oktober.\n\n**Vertrauen als Frage der Kompetenz, nicht nur der Werte**\n\nEine verbreitete, beruhigende Sichtweise lautet: Die Welt verabscheut Trumps Werte, und Amerikas Ansehen wird sich verbessern, sobald ein bewundernswerterer Präsident gewählt wird. Doch diese Einschätzung greift zu kurz. Eine Mehrheit der Länder stuft die USA in Bezug auf Freiheit zwar höher ein als China – misstraut ihnen aber dennoch mehr. Misstrauen ist damit auch ein Synonym für wahrgenommene Inkompetenz.\n\nDie Welt weiß, dass Menschen in Amerika weit freier sind als in China, ihre Meinung zu äußern und ihren Glauben zu praktizieren. Doch die Frage, ob Amerika stabiler und kompetenter regiert wird als China, lässt sich kaum bejahen. Trumps unbeständige „Operation Epic Fury\" gegen den Iran gilt laut Umfragen als der unpopulärste Krieg Amerikas im Inland seit Beginn der Meinungsforschung – unpopulärer als der Irak- und der Vietnamkrieg, trotz weit geringerer US-Verluste. Zudem hat der Konflikt alle Freunde und Verbündeten Amerikas entfremdet, einschließlich anderer westlicher Populisten.\n\n**Energie und Klimawandel als Scheidelinie**\n\nDer dritte Golfkrieg hat eine tiefe Kluft zwischen Chinas und Amerikas Energiepolitik offengelegt. China investiert massiv in alle Energieformen – von erneuerbaren Energien bis hin zu Kohle. Amerika hingegen fokussiert sich unter Trump auf fossile Brennstoffe. Trump hat nicht nur Bidens Anreize für grüne Energie gestrichen, sondern zahlt Unternehmen dafür, sich von Projekten für alternative Energien abzuwenden. Ohne Chinas große Energievorräte wären die weltweiten Ölpreise in den vergangenen Monaten deutlich stärker gestiegen.\n\nDiese Entwicklungen fallen zusammen mit unübersehbaren Zeichen der globalen Erwärmung, besonders im Norden. Europa bedauert nach dem heißesten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen das Fehlen von Klimaanlagen. Der Klimawandel wandelt sich von einem Eliten-Thema zu einem Massenbewusstsein. Die USA verhalten sich dabei wie der Bösewicht und halten an Gewohnheiten des 20. Jahrhunderts fest. China hingegen wird im globalen Süden als Überbringer von Lösungen wahrgenommen.\n\n**Technologie und das Ende der US-Dominanz**\n\nSelbst dort, wo die USA technologisch führend sind, ist der Ruf beschädigt. Der Wettbewerb zwischen den USA und China wird zunehmend von Künstlicher Intelligenz dominiert. Chinas KI-Modelle sind meist günstig und Open Source, während amerikanische Modelle teuer und proprietär sind. Zum ersten Mal seit Generationen ist die Dominanz der US-Technologie nicht mehr gesichert – und kann nicht einmal mehr auf Bewunderung zählen.\n\nVier der sechs Länder, die Amerika noch mehr zustimmen als China, liegen in Chinas direkter Nachbarschaft: Japan, Südkorea, Indien und die Philippinen. Doch selbst enge Verbündete wie Australien und Großbritannien vertrauen China mittlerweile mehr als Amerika. Sogar Kanada und Mexiko, unmittelbare Nachbarn der USA, gehören zu den verunsicherten Ländern. Die Ausreißer sind Polen – vor allem wegen der Nähe zu Russland – und Israel.\n\nEin Abgang Trumps würde Amerikas globalem Ansehen sicherlich helfen. Historisch stieg Amerikas weltweites Ansehen von George W. Bush zu Barack Obama deutlich an. Doch Obama konnte den Ruf der 1990er-Jahre nicht vollständig wiederherstellen. Für Trumps Nachfolger wird es noch schwieriger sein, die Uhr auch nur auf die Obama-Ära zurückzudrehen. Vertrauen kann schnell schwinden – aber es dauert ewig, es wieder aufzubauen.","2026-07-21T14:34:18.026Z","Laut aktuellen Pew-Umfragen genießt China in einer großen Mehrheit der untersuchten Länder mehr Vertrauen als Amerika.",{"data":640},[641],{"id":642,"attributes":643},38296,{"name":644,"alternativeText":14,"caption":14,"width":97,"height":98,"formats":645,"hash":666,"ext":37,"mime":40,"size":667,"url":668,"previewUrl":14,"provider":65,"provider_metadata":14,"createdAt":669,"updatedAt":669},"5e04dc4c-0d8d-412e-be59-02e84afec820.png",{"large":646,"small":651,"medium":656,"thumbnail":661},{"ext":37,"url":647,"hash":648,"mime":40,"name":649,"path":14,"size":650,"width":43,"height":105},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf.png","large_5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf","large_5e04dc4c-0d8d-412e-be59-02e84afec820.png",1361.92,{"ext":37,"url":652,"hash":653,"mime":40,"name":654,"path":14,"size":655,"width":49,"height":111},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf.png","small_5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf","small_5e04dc4c-0d8d-412e-be59-02e84afec820.png",349.76,{"ext":37,"url":657,"hash":658,"mime":40,"name":659,"path":14,"size":660,"width":55,"height":49},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf.png","medium_5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf","medium_5e04dc4c-0d8d-412e-be59-02e84afec820.png",778.9,{"ext":37,"url":662,"hash":663,"mime":40,"name":664,"path":14,"size":665,"width":122,"height":61},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf.png","thumbnail_5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf","thumbnail_5e04dc4c-0d8d-412e-be59-02e84afec820.png",81.06,"5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf",556.64,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F5e04dc4c_0d8d_412e_be59_02e84afec820_3193ce47cf.png","2026-07-21T14:34:19.352Z",{"data":671},{"id":672,"attributes":673},7,{"name":674,"bio":675,"slug":676,"createdAt":677,"updatedAt":678,"olduuid":679,"image":680},"Frank Lehmann","Frank Lehmann ist seit über zwei Jahrzehnten an der Börse aktiv und zählt zu den erfahrensten Mitgliedern unserer Redaktion. \n\nAls Journalist berichtet er über Aktien und Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Rohstoffe, Edelmetalle und Technologie. Zugleich ist er ein versierter Kenner technischer Fragestellungen. \n\nFrank Lehmann ist verheiratet und verbringt seine freie Zeit vor allem mit seiner Familie und seinen drei Kindern.","frank-lehmann","2023-06-05T02:56:47.511Z","2026-06-16T10:16:19.422Z","607ee9327706683e87300350",{"data":681},{"id":682,"attributes":683},6934,{"name":684,"alternativeText":14,"caption":14,"width":34,"height":34,"formats":685,"hash":706,"ext":37,"mime":40,"size":707,"url":708,"previewUrl":14,"provider":65,"provider_metadata":14,"createdAt":709,"updatedAt":709},"Frank Lehmann.png",{"large":686,"small":691,"medium":696,"thumbnail":701},{"ext":37,"url":687,"hash":688,"mime":40,"name":689,"path":14,"size":690,"width":43,"height":43},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Frank_Lehmann_695da81a27.png","large_Frank_Lehmann_695da81a27","large_Frank 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