[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"$fgyMYWhvZrOATttsb7ayBGFzhB4KqUiLh5xeS1dFoGzw":3},{"data":4,"meta":758,"parent_category":765,"category":856},[5,87,175,262,350,438,496,554,611,699],{"id":6,"attributes":7},42050,{"newsDate":8,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":11,"slug":12,"body":13,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":15,"updatedAt":15,"Subtitle":16,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":18,"author":61,"categories":62,"sites":64},"2026-07-20",false,true,"Energiewende im Fokus: Haushalte und der Zugang zu grüner Technologie","energiewende-im-fokus-haushalte-und-der-zugang-zu-gruner-technologie","Die Energiewende ist in aller Munde – doch wie gut erreicht sie tatsächlich die einzelnen Haushalte? Genau dieser Frage widmet sich die aktuelle Ausgabe des Moral-Money-Newsletters der Financial Times. Unter dem Titel „Die letzte Meile der Energiewende\" rückt die FT den Alltag von Verbraucherinnen und Verbrauchern in den Mittelpunkt der ESG-Debatte.\n\nDen Auftakt macht Leyla Boulton, Senior Editor bei der Financial Times. Sie übernimmt für die nächsten Wochen die Berichterstattung des Newsletters, während der reguläre Autor Simon Mundy für vier Wochen abwesend ist. Boulton konzentriert sich in ihrer ersten Ausgabe auf ein Thema, das für Millionen von Menschen unmittelbar relevant ist: den Zugang von Haushalten zu grüner Technologie.\n\n**Grüne Technologie für alle – eine zentrale Herausforderung**\n\nDie Frage, wie grüne Technologien nicht nur in Großunternehmen und Industrieanlagen, sondern auch in privaten Haushalten Einzug halten können, gilt als eine der zentralen Herausforderungen der modernen Energiepolitik. Experten sprechen dabei häufig von der „letzten Meile\" der Energiewende – also dem Weg von der großen Infrastruktur bis zum einzelnen Endverbraucher. Genau hier entscheidet sich, ob die Klimaziele im Alltag wirklich ankommen.\n\nFür deutsche Leserinnen und Leser ist dieses Thema besonders relevant. Deutschland hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt und fördert den Einsatz erneuerbarer Energien, Wärmepumpen und Elektromobilität in Privathaushalten mit milliardenschweren Programmen. Dennoch zeigt die Praxis, dass der Zugang zu diesen Technologien nicht für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen einfach ist – sei es aufgrund von Kosten, mangelnder Information oder strukturellen Hürden.\n\n**Moral Money: ESG-Nachrichten aus erster Hand**\n\nDer Moral-Money-Newsletter der Financial Times gilt als eine der führenden englischsprachigen Publikationen im Bereich ESG – also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Er erscheint in der Regel zweimal wöchentlich für Premium-Abonnenten. Während Simons Mundy Abwesenheit wird der Newsletter vorübergehend nur einmal pro Woche veröffentlicht.\n\nDie FT betreibt zudem einen eigenen Moral-Money-Hub, der alle aktuellen ESG-Nachrichten, Meinungen und Analysen bündelt. Damit positioniert sich die Financial Times als zentrale Anlaufstelle für institutionelle und private Investoren, die nachhaltige Geldanlage und Klimapolitik im Blick behalten wollen.\n\nDie Entscheidung, ausgerechnet das Thema Haushalte und grüne Technologie an den Anfang dieser Vertretungsphase zu stellen, ist kein Zufall. Sie unterstreicht, dass die ESG-Debatte längst nicht mehr nur Konzernvorstände und Fondsmanager betrifft, sondern zunehmend den Alltag aller Menschen erreicht – und erreichen muss.",null,"2026-07-20T07:24:07.444Z","Der FT Moral-Money-Newsletter widmet sich der letzten Meile der Energiewende und beleuchtet den Zugang von Haushalten zu grüner Technologie.","german",{"data":19},[20],{"id":21,"attributes":22},38052,{"name":23,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":26,"hash":56,"ext":28,"mime":31,"size":57,"url":58,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":60,"updatedAt":60},"fca8c769-898e-44c2-8bd4-ac4253f80242.png",1248,832,{"large":27,"small":36,"medium":43,"thumbnail":49},{"ext":28,"url":29,"hash":30,"mime":31,"name":32,"path":14,"size":33,"width":34,"height":35},".png","https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_fca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91.png","large_fca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91","image\u002Fpng","large_fca8c769-898e-44c2-8bd4-ac4253f80242.png",1291.84,1000,667,{"ext":28,"url":37,"hash":38,"mime":31,"name":39,"path":14,"size":40,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_fca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91.png","small_fca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91","small_fca8c769-898e-44c2-8bd4-ac4253f80242.png",314.32,500,333,{"ext":28,"url":44,"hash":45,"mime":31,"name":46,"path":14,"size":47,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_fca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91.png","medium_fca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91","medium_fca8c769-898e-44c2-8bd4-ac4253f80242.png",719.63,750,{"ext":28,"url":50,"hash":51,"mime":31,"name":52,"path":14,"size":53,"width":54,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_fca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91.png","thumbnail_fca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91","thumbnail_fca8c769-898e-44c2-8bd4-ac4253f80242.png",71.19,234,156,"fca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91",533.69,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Ffca8c769_898e_44c2_8bd4_ac4253f80242_9b3ff9ae91.png","aws-s3","2026-07-20T07:24:08.636Z",{"data":14},{"data":63},[],{"data":65},[66,77],{"id":67,"attributes":68},5,{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},"Aktien.news","aktiennews","https:\u002F\u002Fwww.aktien.news","2023-05-24T03:46:16.337Z","2025-01-22T16:57:41.165Z","60704812e17689004beca5da","de","an",{"id":78,"attributes":79},2,{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},"Rohstoffaktien.news","rohstoffaktien","https:\u002F\u002Fwww.rohstoffaktien.news","2023-05-24T03:45:12.542Z","2023-09-05T11:27:03.459Z","60a796754c624b7ef72b179f","ran",{"id":88,"attributes":89},42110,{"newsDate":8,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":90,"slug":91,"body":92,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":93,"updatedAt":93,"Subtitle":94,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":95,"author":126,"categories":167,"sites":169},"Klimaanlagen in Europa: Notwendigkeit statt Luxus bei Rekordhitze","klimaanlagen-in-europa-notwendigkeit-statt-luxus-bei-rekordhitze","Paris mit 40,9 °C im Juni, Berlin mit 39,9 °C, Wien mit 40 °C – europäische Großstädte erleben Temperaturen, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar gewesen wären. Europa ist laut Klimadaten der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt: Die Temperaturen liegen heute im Durchschnitt um 2,4 °C höher als in der vorindustriellen Zeit. Dennoch ist die Klimaanlage – eine Technologie, die diese Hitze erträglich machen könnte – in Europa politisch umstritten.\n\nIn Deutschland hat ein Streit über Wärmepumpen die öffentliche Debatte geprägt, obwohl diese Geräte im Winter heizen und im Sommer kühlen können. In Frankreich haben Teile der politischen Linken großangelegte Klimaanlagenpläne mit Verweis auf erhöhte Emissionsrisiken angegriffen. Dabei ist die geringe Verbreitung von Klimaanlagen in weiten Teilen Europas historisch betrachtet schlicht pragmatisch begründet: Bisher wurden sie nicht benötigt.\n\n**Tausende Hitzetote jährlich – Europa hinkt hinterher**\n\nDie Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Jedes Jahr sterben Tausende Europäer an Hitze, insbesondere ältere Menschen. Vergleichbare Klimazonen in den USA weisen dabei deutlich niedrigere Sterberaten auf – ein Unterschied, der direkt mit der weitaus höheren Verbreitung von Klimaanlagen dort zusammenhängt. Hinzu kommt der wirtschaftliche Schaden: Studien belegen, dass sehr hohe Temperaturen die Produktivität der Arbeitnehmer messbar senken.\n\nVon Singapur bis zu den Städten des US-amerikanischen „Sun Belts\" haben Klimaanlagen ein enormes Wirtschaftswachstum an Orten ermöglicht, die zuvor als weniger lebenswert galten. Europa könnte von diesen Erfahrungen lernen. Die Botschaft der Financial Times ist klar: Aus Gründen des Komforts, der Produktivität und der Sterblichkeitsrate muss sich Europa mit dieser Technologie anfreunden – und in ihre flächendeckende Einführung investieren.\n\nDie diesjährige Hitze ist dabei kein Ausreißer. Atmosphärische Bedingungen haben eine europäische „Hitzeglocke\" geschaffen, die Hitzewellen befeuert und Rekorde bricht. Solange die Welt von der Verbrennung fossiler Brennstoffe abhängig bleibt – dem mit Abstand größten Verursacher der globalen Erwärmung – werden sich solche Sommer wiederholen.\n\n**Prioritäten: Krankenhäuser, Schulen, Pflegeheime zuerst**\n\nDie flächendeckende Einführung von Klimaanlagen wird weder einfach noch günstig sein. In den kommenden Jahrzehnten wird die Klimaanpassung Hunderte Milliarden US-Dollar kosten. Dennoch lassen sich konkrete Schritte identifizieren, die kurzfristig Wirkung zeigen können:\n\n- Regierungen sollten zunächst die Schwächsten priorisieren: Krankenhäuser, Schulen und Pflegeheime\n- Unternehmensinhaber könnten mit gutem Beispiel vorangehen, um Mitarbeiter kühl und produktiv zu halten\n- Regulatorische Änderungen könnten es Hausbesitzern und Unternehmen erleichtern, Klimaanlagen zu installieren und ältere Gebäude nachzurüsten – ohne zusätzliche Kosten für den Staat\n\nDas häufigste Gegenargument – Klimaanlagen würden den Klimawandel verschärfen – lässt sich entkräften. Es hängt entscheidend davon ab, welche Modelle verwendet werden und woher der Strom stammt. Klimaanlagen ohne klimaschädliche Kältemittel sollten bevorzugt werden. Europas Stromnetz gilt im globalen Vergleich bereits als bemerkenswert sauber, und der Kontinent baut seine Wind- und Solarkapazitäten weiter aus. Zusätzlicher Strom für Klimaanlagen muss also nicht zwangsläufig aus fossilen Brennstoffen stammen.\n\nDiese Investitionen in saubere Energie hätten zudem den Vorteil, einem weiteren Anstieg der ohnehin hohen Energiepreise entgegenzuwirken. Klimaanlagen sind dabei nur eine von vielen notwendigen Maßnahmen zur Klimaanpassung. Nachhaltigere und grünere Städte würden ebenfalls dazu beitragen, die Auswirkungen extremer Hitze abzumildern. Doch angesichts der Übersterblichkeit durch Hitze ist die Schlussfolgerung eindeutig: Für Europa sind Klimaanlagen keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.","2026-07-20T14:28:04.560Z","Europäische Städte leiden unter Rekordtemperaturen. Die FT fordert ein Umdenken bei Klimaanlagen – aus Komfort-, Produktivitäts- und Überlebensgründen.",{"data":96},[97],{"id":98,"attributes":99},38111,{"name":100,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":101,"hash":122,"ext":28,"mime":31,"size":123,"url":124,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":125,"updatedAt":125},"f40beb2b-cd62-4cc3-85f4-9216cf408e2b.png",{"large":102,"small":107,"medium":112,"thumbnail":117},{"ext":28,"url":103,"hash":104,"mime":31,"name":105,"path":14,"size":106,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_f40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725.png","large_f40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725","large_f40beb2b-cd62-4cc3-85f4-9216cf408e2b.png",1602.81,{"ext":28,"url":108,"hash":109,"mime":31,"name":110,"path":14,"size":111,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_f40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725.png","small_f40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725","small_f40beb2b-cd62-4cc3-85f4-9216cf408e2b.png",413.83,{"ext":28,"url":113,"hash":114,"mime":31,"name":115,"path":14,"size":116,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_f40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725.png","medium_f40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725","medium_f40beb2b-cd62-4cc3-85f4-9216cf408e2b.png",915.33,{"ext":28,"url":118,"hash":119,"mime":31,"name":120,"path":14,"size":121,"width":54,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_f40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725.png","thumbnail_f40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725","thumbnail_f40beb2b-cd62-4cc3-85f4-9216cf408e2b.png",95.32,"f40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725",558.25,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Ff40beb2b_cd62_4cc3_85f4_9216cf408e2b_91a9d97725.png","2026-07-20T14:28:06.740Z",{"data":127},{"id":128,"attributes":129},20,{"name":130,"bio":131,"slug":132,"createdAt":133,"updatedAt":134,"olduuid":135,"image":136},"Mark Friedrich","Mark Friedrich ist der Contrarian unseres Teams. \n\nSeit mehreren Jahren weist er konsequent auf mögliche Marktrisiken und einen bevorstehenden Crash hin und nimmt damit eine bewusst kritische Perspektive ein. \n\nAls passionierter Leser lässt er sein umfangreiches Wissen kontinuierlich in seine fundierten und vielbeachteten Aktienanalysen einfließen, die sich durch eine eigenständige Sichtweise auszeichnen.","mark-friedrich","2023-06-05T02:56:47.596Z","2026-06-16T10:19:04.154Z","61e091fd61bce3037ea98b2b",{"data":137},{"id":138,"attributes":139},6921,{"name":140,"alternativeText":14,"caption":14,"width":141,"height":141,"formats":142,"hash":163,"ext":28,"mime":31,"size":164,"url":165,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":166,"updatedAt":166},"Mark Friedrich.png",1024,{"large":143,"small":148,"medium":153,"thumbnail":158},{"ext":28,"url":144,"hash":145,"mime":31,"name":146,"path":14,"size":147,"width":34,"height":34},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Mark_Friedrich_ed64549a0d.png","large_Mark_Friedrich_ed64549a0d","large_Mark Friedrich.png",860.42,{"ext":28,"url":149,"hash":150,"mime":31,"name":151,"path":14,"size":152,"width":41,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Mark_Friedrich_ed64549a0d.png","small_Mark_Friedrich_ed64549a0d","small_Mark Friedrich.png",224.47,{"ext":28,"url":154,"hash":155,"mime":31,"name":156,"path":14,"size":157,"width":48,"height":48},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Mark_Friedrich_ed64549a0d.png","medium_Mark_Friedrich_ed64549a0d","medium_Mark Friedrich.png",490.55,{"ext":28,"url":159,"hash":160,"mime":31,"name":161,"path":14,"size":162,"width":55,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Mark_Friedrich_ed64549a0d.png","thumbnail_Mark_Friedrich_ed64549a0d","thumbnail_Mark Friedrich.png",26.06,"Mark_Friedrich_ed64549a0d",213.46,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FMark_Friedrich_ed64549a0d.png","2023-07-09T22:01:42.824Z",{"data":168},[],{"data":170},[171,173],{"id":67,"attributes":172},{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},{"id":78,"attributes":174},{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},{"id":176,"attributes":177},42158,{"newsDate":8,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":178,"slug":179,"body":180,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":181,"updatedAt":181,"Subtitle":182,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":183,"author":214,"categories":254,"sites":256},"Klimaanlagen in Europa: Notwendigkeit statt Kulturkampf","klimaanlagen-in-europa-notwendigkeit-statt-kulturkampf","Paris bei 40,9 °C im Juni, Berlin bei 39,9 °C, Wien bei 40 °C – Europa erlebt Rekordtemperaturen, die eine längst überfällige Debatte neu entfachen: Klimaanlagen sind auf dem Kontinent in einen Kulturkampf geraten, obwohl sie schlicht eine Notwendigkeit darstellen. In Deutschland schwelt ein politischer Streit über Wärmepumpen, die sowohl heizen als auch kühlen können. In Frankreich haben Teile der Linken großangelegte Klimatisierungspläne mit Verweis auf erhöhte Emissionsrisiken attackiert.\n\nDabei ist der Mangel an Klimaanlagen in Europa historisch betrachtet kein ideologisches Statement, sondern schlicht eine Frage des Bedarfs: Bisher wurden sie nicht gebraucht. Doch Europa ist heute der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Die Temperaturen liegen im Durchschnitt bereits 2,4 °C höher als in der vorindustriellen Zeit – besonders der historisch kühlere Norden spürt dies deutlich.\n\n**Tausende Todesfälle durch Hitze jährlich**\n\nDie gesundheitlichen Folgen sind gravierend. Jedes Jahr sterben Tausende Europäer an der Hitze, insbesondere ältere Menschen. Vergleichbare Klimazonen in den USA weisen dabei deutlich niedrigere Sterberaten auf – ein Unterschied, der direkt mit der weitaus höheren Verbreitung von Klimaanlagen zusammenhängt. Studien belegen zudem, dass sehr hohe Temperaturen die Produktivität der Arbeitnehmer messbar senken.\n\nDie wirtschaftliche Dimension ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Von Singapur bis zu den Städten im sogenannten „Sunbelt\" der USA haben Klimaanlagen ein enormes Wirtschaftswachstum an Orten ermöglicht, die zuvor als weniger lebenswert galten. Komfort, Produktivität und Sterblichkeitsrate sprechen eine klare Sprache: Europa muss sich mit der Technologie anfreunden und in ihre flächendeckende Einführung investieren.\n\nDie Dringlichkeit wird durch atmosphärische Bedingungen verstärkt, die eine europäische „Hitzeglocke\" geschaffen haben. Diese befeuert Hitzewellen und bricht Rekorde. Da die Welt weiterhin von fossilen Brennstoffen abhängig bleibt, werden sich die Hitzesommer der kommenden Jahre wiederholen – eine Entwicklung, auf die Europa vorbereitet sein muss.\n\n**Prioritäten: Krankenhäuser, Schulen, Pflegeheime**\n\nDie flächendeckende Einführung von Klimaanlagen wird weder einfach noch günstig sein. Die Klimaanpassung wird in den kommenden Jahrzehnten hunderte Milliarden US-Dollar kosten. Dennoch lassen sich konkrete Schritte identifizieren, um die Krise zu lindern:\n\n- Regierungen sollten zunächst den Schwächsten Priorität einräumen: Krankenhäuser, Schulen und Pflegeheime stehen an erster Stelle\n- Unternehmensinhaber können mit gutem Beispiel vorangehen, um Mitarbeiter kühl und produktiv zu halten\n- Regulatorische Änderungen könnten es Hausbesitzern und Unternehmen erleichtern, Klimaanlagen zu installieren und ältere Gebäude nachzurüsten – ohne zusätzliche Kosten für den Staat\n\nDas häufigste Gegenargument – Klimaanlagen würden den Klimawandel verschärfen – greift laut Analyse nur bedingt. Es hängt entscheidend davon ab, welche Modelle verwendet werden und woher der Strom stammt. Klimaanlagen ohne klimaschädliche Kältemittel sollten priorisiert werden. Europas Stromnetz gilt im internationalen Vergleich bereits als bemerkenswert sauber, und der zusätzliche Strombedarf muss nicht aus fossilen Quellen gedeckt werden.\n\n**Saubere Energie als Schlüssel zur Lösung**\n\nEuropa baut bereits massiv Wind- und Solarkapazitäten aus. Heiße Sommer erhöhen den Druck auf die Regierungen, diesen Ausbau weiter zu beschleunigen. Diese Investitionen hätten den zusätzlichen Vorteil, die ohnehin hohen Energiepreise nicht weiter in die Höhe zu treiben.\n\nKlimaanlagen sind dabei nur eine von vielen notwendigen Maßnahmen zur Klimaanpassung. Nachhaltigere und grünere Städte würden ebenfalls dazu beitragen, die Folgen extremer Hitze abzumildern. Doch angesichts der Übersterblichkeit durch hohe Temperaturen ist die Schlussfolgerung eindeutig: Für Europa sind Klimaanlagen keine Option mehr – sie sind eine Notwendigkeit.","2026-07-20T15:30:21.130Z","Rekordtemperaturen in Paris, Berlin und Wien zwingen Europa zur Debatte über flächendeckende Klimatisierung als Überlebensstrategie.",{"data":184},[185],{"id":186,"attributes":187},38159,{"name":188,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":189,"hash":210,"ext":28,"mime":31,"size":211,"url":212,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":213,"updatedAt":213},"de282848-9a22-43fd-ba6e-faa905610d39.png",{"large":190,"small":195,"medium":200,"thumbnail":205},{"ext":28,"url":191,"hash":192,"mime":31,"name":193,"path":14,"size":194,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_de282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7.png","large_de282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7","large_de282848-9a22-43fd-ba6e-faa905610d39.png",1082.42,{"ext":28,"url":196,"hash":197,"mime":31,"name":198,"path":14,"size":199,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_de282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7.png","small_de282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7","small_de282848-9a22-43fd-ba6e-faa905610d39.png",306.21,{"ext":28,"url":201,"hash":202,"mime":31,"name":203,"path":14,"size":204,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_de282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7.png","medium_de282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7","medium_de282848-9a22-43fd-ba6e-faa905610d39.png",640.92,{"ext":28,"url":206,"hash":207,"mime":31,"name":208,"path":14,"size":209,"width":54,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_de282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7.png","thumbnail_de282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7","thumbnail_de282848-9a22-43fd-ba6e-faa905610d39.png",81.02,"de282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7",352.06,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fde282848_9a22_43fd_ba6e_faa905610d39_5af7bfd3b7.png","2026-07-20T15:30:22.499Z",{"data":215},{"id":216,"attributes":217},11,{"name":218,"bio":219,"slug":220,"createdAt":221,"updatedAt":222,"olduuid":223,"image":224},"Ibrahim Al-Tarik","Ibrahim Al-Tarik ist in Offenbach aufgewachsen und hat in Frankfurt Betriebswirtschaftslehre studiert. \n\nHeute zählt er zu unseren ausgewiesenen Experten für Rohstoff-Investments. Mit seinen fundierten und sorgfältig recherchierten Beiträgen ist er ein gutes Beispiel dafür, dass Herkunft und Erfolg an der Börse nichts miteinander zu tun haben. \n\nIn seiner Freizeit ist er ein begeisterter Fußballanhänger.","ibrahim-al-tarik","2023-06-05T02:56:47.537Z","2026-06-16T10:17:45.317Z","607ee9647706683e87300354",{"data":225},{"id":226,"attributes":227},6926,{"name":228,"alternativeText":14,"caption":14,"width":141,"height":141,"formats":229,"hash":250,"ext":28,"mime":31,"size":251,"url":252,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":253,"updatedAt":253},"Ibrahim Al Tarik.png",{"large":230,"small":235,"medium":240,"thumbnail":245},{"ext":28,"url":231,"hash":232,"mime":31,"name":233,"path":14,"size":234,"width":34,"height":34},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Ibrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3.png","large_Ibrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3","large_Ibrahim Al Tarik.png",938.84,{"ext":28,"url":236,"hash":237,"mime":31,"name":238,"path":14,"size":239,"width":41,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Ibrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3.png","small_Ibrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3","small_Ibrahim Al Tarik.png",253,{"ext":28,"url":241,"hash":242,"mime":31,"name":243,"path":14,"size":244,"width":48,"height":48},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Ibrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3.png","medium_Ibrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3","medium_Ibrahim Al Tarik.png",549.17,{"ext":28,"url":246,"hash":247,"mime":31,"name":248,"path":14,"size":249,"width":55,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Ibrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3.png","thumbnail_Ibrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3","thumbnail_Ibrahim Al Tarik.png",28.14,"Ibrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3",236.64,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FIbrahim_Al_Tarik_ac7db6d5d3.png","2023-07-09T22:01:49.442Z",{"data":255},[],{"data":257},[258,260],{"id":67,"attributes":259},{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},{"id":78,"attributes":261},{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},{"id":263,"attributes":264},42010,{"newsDate":265,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":266,"slug":267,"body":268,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":269,"updatedAt":269,"Subtitle":270,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":271,"author":302,"categories":342,"sites":344},"2026-07-19","Weltbank streicht Klimafinanzierungsziel unter US-amerikanischem Druck","weltbank-streicht-klimafinanzierungsziel-unter-us-amerikanischem-druck","Die Weltbank hat ein zentrales Ziel für die Klimafinanzierung aufgegeben. Auf massiven Druck der USA – des größten Anteilseigners mit effektivem Vetorecht – erklärte die Bank am Montagabend, sie werde das Ziel „auslaufen lassen\", wonach 45 Prozent ihrer Finanzierungen in Projekte mit klimarelevantem „Zusatznutzen\" fließen sollten. Der Aktionsplan zum Klimawandel selbst soll jedoch verlängert werden.\n\nDie Entscheidung fiel nach monatelangen, zähen Verhandlungen. Europäische Anteilseignerstaaten und viele Entwicklungsländer hatten sich dafür eingesetzt, das Ziel beizubehalten. Die USA hingegen drängten auf dessen Abschaffung. US-Finanzminister Scott Bessent hatte im April erklärt, das Klimafinanzierungsziel „fördert Ineffizienz, verzerrt wirtschaftliche Entscheidungen und entfernt die Bank von ihrem Kernauftrag\".\n\nDie Brisanz des Schritts zeigt sich in der internen Reaktion: Ein Beamter, der den Gesprächen nahestehend, bezeichnete die „Außenwirkung als furchtbar\" und sagte, die Länder seien gezwungen gewesen, „einen Weg zu finden, um der Voodoo-Wissenschaft der Vereinigten Staaten entgegenzukommen\".\n\n**Trumps Klimakurs setzt internationale Institutionen unter Druck**\n\nDer Schritt erfolgt nur wenige Monate nachdem US-Präsident Donald Trump – der den Klimawandel als Schwindel bezeichnet – die USA aus dem UN-Klimarahmenübereinkommen zurückgezogen hat, dem weltweit wichtigsten Klimavertrag. Bereits im vergangenen Jahr berichtete die Financial Times, dass die USA die Weltbank und andere multilaterale Entwicklungsbanken drängten, mehr Projekte im Bereich fossiler Brennstoffe zu finanzieren.\n\nWeltbank-Präsident Ajay Banga erklärte in einem internen Memo an die Mitarbeiter, die Arbeit des Kreditgebers im Bereich Klima sei „strikt kundenorientiert und werde es bleiben, um die Länder bei der Umsetzung ihrer eigenen Ambitionen zu unterstützen\". Paschal Donohoe, Geschäftsführer der Weltbank, betonte auf der Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz am Dienstag, die Bank habe „sehr hart daran gearbeitet\", wie sie „Klimaarbeit in die gesamte Entwicklungsarbeit einbetten\" könne.\n\nDabei hatte die Weltbank das gestrichene Ziel bereits übertroffen: Im vergangenen Jahr stellte sie 39,2 Milliarden US-Dollar – entsprechend 48 Prozent ihrer Gesamtfinanzierung – für Projekte mit Klimanutzen bereit. Ein Beamter argumentierte, dass die Bank durch „sorgfältige Verwaltung\" auch weiterhin Klimafinanzierung bereitstellen könne. „Die Amerikaner bekommen, was sie wollen – das Ende des Ziels – aber alle anderen, die in der realen Welt leben, bekommen ebenfalls, was sie wollen\", so der Beamte.\n\n**Globale Klimafinanzierungsziele stehen auf dem Spiel**\n\nDie Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen für die globale Klimafinanzierungsarchitektur. Die Finanzierung durch multilaterale Entwicklungsbanken ist ein wesentlicher Bestandteil eines bei UN-Klimagesprächen vereinbarten Ziels: Mehr als 190 Länder haben sich darauf geeinigt, dass Industrieländer bis 2035 mindestens 300 Milliarden US-Dollar für Entwicklungsländer bereitstellen. Die multilateralen Entwicklungsbanken verpflichteten sich bei den Gesprächen in Baku 2024, bis 2030 jährlich mindestens 120 Milliarden US-Dollar an kollektiver Klimafinanzierung für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen bereitzustellen.\n\nSimon Stiell, Leiter des UN-Klimasekretariats, betonte gegenüber der FT, die Rolle der Weltbank und anderer multilateraler Entwicklungsbanken bei der Bereitstellung von Klimafinanzierung sei „zentral\" – insbesondere da die öffentliche Finanzierung „begrenzt und beschnitten\" sei. Danny Scull vom grünen Thinktank E3G hob hervor, dass Geber- und Empfängerländer zusammengekommen seien, um sicherzustellen, dass die Weltbank am Pariser Klimaabkommen ausgerichtet bleibe und die Klimafinanzierung überwache und darüber berichte. „Das lässt sich alles leicht beschönigen, ist aber wirklich wichtig\", sagte er.\n\nDie Entscheidung markiert eine rasche Kehrtwende für die Weltbank. Ihr früherer Präsident David Malpass war vorzeitig von seinem Posten zurückgetreten, nachdem er wegen der Klimapolitik des Kreditgebers unter seiner Führung anhaltende Kritik erfahren hatte. Nun droht eine neue Gefahr: Sollte sich die Bank bei der Klimafinanzierung zurückziehen, könnten Geberländer dazu übergehen, verstärkt mit anderen Entwicklungsbanken zusammenzuarbeiten, um ihre eigenen Klimafinanzierungsziele zu erreichen. Die vergangenen drei Jahre waren unterdessen die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen.","2026-07-19T14:22:12.098Z","Die Weltbank gibt ihr 45-Prozent-Klimafinanzierungsziel auf – auf massiven Druck der USA als größtem Anteilseigner.",{"data":272},[273],{"id":274,"attributes":275},38013,{"name":276,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":277,"hash":298,"ext":28,"mime":31,"size":299,"url":300,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":301,"updatedAt":301},"d8b261f6-d987-4b7a-b076-0d7821d409ba.png",{"large":278,"small":283,"medium":288,"thumbnail":293},{"ext":28,"url":279,"hash":280,"mime":31,"name":281,"path":14,"size":282,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_d8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b.png","large_d8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b","large_d8b261f6-d987-4b7a-b076-0d7821d409ba.png",1118.79,{"ext":28,"url":284,"hash":285,"mime":31,"name":286,"path":14,"size":287,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_d8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b.png","small_d8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b","small_d8b261f6-d987-4b7a-b076-0d7821d409ba.png",280.93,{"ext":28,"url":289,"hash":290,"mime":31,"name":291,"path":14,"size":292,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_d8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b.png","medium_d8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b","medium_d8b261f6-d987-4b7a-b076-0d7821d409ba.png",630.28,{"ext":28,"url":294,"hash":295,"mime":31,"name":296,"path":14,"size":297,"width":54,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_d8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b.png","thumbnail_d8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b","thumbnail_d8b261f6-d987-4b7a-b076-0d7821d409ba.png",68.25,"d8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b",415.43,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fd8b261f6_d987_4b7a_b076_0d7821d409ba_ce7d71450b.png","2026-07-19T14:22:13.051Z",{"data":303},{"id":304,"attributes":305},15,{"name":306,"bio":307,"slug":308,"createdAt":309,"updatedAt":310,"olduuid":311,"image":312},"Karl Hoffmann","Karl Hoffmann ist studierter Ingenieur und zählt zu den erfahrensten Mitgliedern unserer Redaktion. \n\nNach einer jahrzehntelangen Tätigkeit im Bankwesen verfasst er heute Analysen zu Unternehmen, die ihn persönlich überzeugen, und konzentriert sich dabei vor allem auf den Edelmetallsektor. \n\nEr pendelt regelmäßig zwischen Leipzig und Berlin und greift in seinen Beiträgen gerne aktuelle Börsenthemen auf.","karl-hoffmann","2023-06-05T02:56:47.562Z","2026-06-16T10:18:20.906Z","607ee9937706683e87300358",{"data":313},{"id":314,"attributes":315},7038,{"name":316,"alternativeText":14,"caption":14,"width":141,"height":141,"formats":317,"hash":338,"ext":28,"mime":31,"size":339,"url":340,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":341,"updatedAt":341},"Karl Hoffmann.png",{"large":318,"small":323,"medium":328,"thumbnail":333},{"ext":28,"url":319,"hash":320,"mime":31,"name":321,"path":14,"size":322,"width":34,"height":34},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Karl_Hoffmann_9c7e5cc67f.png","large_Karl_Hoffmann_9c7e5cc67f","large_Karl Hoffmann.png",1135.26,{"ext":28,"url":324,"hash":325,"mime":31,"name":326,"path":14,"size":327,"width":41,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Karl_Hoffmann_9c7e5cc67f.png","small_Karl_Hoffmann_9c7e5cc67f","small_Karl Hoffmann.png",293.15,{"ext":28,"url":329,"hash":330,"mime":31,"name":331,"path":14,"size":332,"width":48,"height":48},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Karl_Hoffmann_9c7e5cc67f.png","medium_Karl_Hoffmann_9c7e5cc67f","medium_Karl Hoffmann.png",645.37,{"ext":28,"url":334,"hash":335,"mime":31,"name":336,"path":14,"size":337,"width":55,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Karl_Hoffmann_9c7e5cc67f.png","thumbnail_Karl_Hoffmann_9c7e5cc67f","thumbnail_Karl Hoffmann.png",33.33,"Karl_Hoffmann_9c7e5cc67f",269.57,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FKarl_Hoffmann_9c7e5cc67f.png","2023-08-10T15:55:33.187Z",{"data":343},[],{"data":345},[346,348],{"id":67,"attributes":347},{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},{"id":78,"attributes":349},{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},{"id":351,"attributes":352},41854,{"newsDate":353,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":354,"slug":355,"body":356,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":357,"updatedAt":357,"Subtitle":358,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":359,"author":390,"categories":430,"sites":432},"2026-07-18","EU-Emissionshandel: Reform bringt Erleichterung und neue Pflichten","eu-emissionshandel-reform-bringt-erleichterung-und-neue-pflichten","Der europäische Emissionshandel (ETS) gilt als das wichtigste Klimaschutzinstrument der Europäischen Union. Klimakommissar Wopke Hoekstra lässt daran keinen Zweifel: „Kein anderes politisches Instrument hat den Emissionsausstoß in ähnlichem Maße reduziert\", betonte er und bezeichnete das System als „phänomenales Werkzeug\" der europäischen Klimapolitik. Dennoch sieht die Kommission Reformbedarf – aus mehreren Richtungen gleichzeitig.\n\nEinerseits geraten europäische Unternehmen zunehmend unter Druck durch internationale Konkurrenten, die von staatlichen Subventionen profitieren. Andererseits kritisiert Hoekstra, dass die Industrie selbst noch zu wenig unternimmt. Hinzu kommt ein gravierendes Problem auf Ebene der Mitgliedstaaten: Sie erhalten rund 80 Prozent der ETS-Einnahmen, leiten aber lediglich zehn Prozent davon in tatsächliche Dekarbonisierungsmaßnahmen um. „Dabei war das immer das Versprechen\", mahnte Hoekstra. Der ETS solle keine Steuer sein, sondern ein Motor für den industriellen Wandel.\n\n**Mehr Zertifikate, aber strengere Verwendungspflichten**\n\nDie Kommission reagiert mit einem Kompromisspaket: Vorübergehend sollen mehr Emissionszertifikate ausgegeben werden als ursprünglich geplant. Das verschafft Unternehmen mehr Zeit und senkt kurzfristig die Kosten für die CO₂-Reduktion. Gleichzeitig soll das eingenommene Geld künftig gezielter und vollständiger in europäische Klimaschutzmaßnahmen fließen – eine direkte Antwort auf die bisherige Zweckentfremdung der Mittel.\n\nDarüber hinaus weitet die Kommission den Geltungsbereich des ETS aus. Neu einbezogen werden unter anderem der Luft- und der Schiffsverkehr – zwei Sektoren, die bislang nur teilweise oder gar nicht dem Handelssystem unterlagen. Hoekstra betonte, die Vorschläge seien „voll auf einer Linie\" mit den EU-Klimazielen: Bis 2040 sollen die Treibhausgasemissionen gemessen am Stand von 1990 um 90 Prozent sinken, bis 2050 soll die Klimaneutralität erreicht sein.\n\n**Politisch gespaltene Reaktionen im Europaparlament**\n\nIm Europaparlament fallen die Reaktionen unterschiedlich aus. Peter Liese von den Christdemokraten wertet den Tag als Erfolg für den Klimaschutz: „Jeder, der den ETS stoppen oder ganz abschaffen wollte, muss nun sehen, dass das nicht passieren wird. Der ETS wird bleiben, und er wird denen Vorteile bringen, die in Klimaneutralität investieren.\"\n\nDeutlich kritischer äußert sich Timo Wölken, umweltpolitischer Sprecher der Sozialdemokraten. Er bemängelt, dass mit dem Paket lediglich 85 Prozent der CO₂-Emissionen in den ETS-Sektoren eingespart würden – obwohl gesetzlich 90 Prozent vorgeschrieben seien. Den vorgesehenen Ausgleich über internationale Klimagutschriften und mögliche CO₂-Entnahmen aus der Atmosphäre hält Wölken für nicht verlässlich genug.\n\nAuch beim Thema Beschäftigung sieht Wölken Nachbesserungsbedarf: „Die soziale Konditionalität, dass also auch Arbeitsplätze erhalten bleiben, kommt uns Sozialdemokraten deutlich zu kurz.\" Sein Fazit fällt entsprechend hart aus: „Dieses Paket ist insgesamt eine Enttäuschung und muss dringend verbessert werden.\"\n\n**Nächste Schritte: Parlament und Mitgliedstaaten müssen zustimmen**\n\nFür Anleger, die in klimasensible Branchen wie Energie, Stahl, Chemie, Luftfahrt oder Schifffahrt investiert sind, bleibt die Entwicklung des ETS ein zentraler Kostenfaktor. Die vorübergehend erhöhte Zertifikatsmenge könnte kurzfristig den Druck auf betroffene Unternehmen mildern. Langfristig jedoch bleibt der Kurs klar: Die EU hält an ihren ambitionierten Klimazielen fest.\n\nDer Reformvorschlag der Kommission ist allerdings noch nicht beschlossene Sache. Er benötigt die Zustimmung sowohl der EU-Mitgliedstaaten als auch des Europäischen Parlaments. Angesichts der politischen Differenzen dürften die Verhandlungen noch einige Zeit in Anspruch nehmen – und Raum für Nachbesserungen lassen.","2026-07-18T07:48:14.984Z","Die EU-Kommission reformiert das ETS-System – mit mehr Zertifikaten, strengeren Investitionspflichten und politisch gespaltenen Reaktionen.",{"data":360},[361],{"id":362,"attributes":363},37859,{"name":364,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":365,"hash":386,"ext":28,"mime":31,"size":387,"url":388,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":389,"updatedAt":389},"577880d6-93e0-44d9-8e87-65baf049aa24.png",{"large":366,"small":371,"medium":376,"thumbnail":381},{"ext":28,"url":367,"hash":368,"mime":31,"name":369,"path":14,"size":370,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e.png","large_577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e","large_577880d6-93e0-44d9-8e87-65baf049aa24.png",1159.16,{"ext":28,"url":372,"hash":373,"mime":31,"name":374,"path":14,"size":375,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e.png","small_577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e","small_577880d6-93e0-44d9-8e87-65baf049aa24.png",306.27,{"ext":28,"url":377,"hash":378,"mime":31,"name":379,"path":14,"size":380,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e.png","medium_577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e","medium_577880d6-93e0-44d9-8e87-65baf049aa24.png",668.5,{"ext":28,"url":382,"hash":383,"mime":31,"name":384,"path":14,"size":385,"width":54,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e.png","thumbnail_577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e","thumbnail_577880d6-93e0-44d9-8e87-65baf049aa24.png",74.55,"577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e",478.5,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F577880d6_93e0_44d9_8e87_65baf049aa24_8e7f02615e.png","2026-07-18T07:48:16.317Z",{"data":391},{"id":392,"attributes":393},3,{"name":394,"bio":395,"slug":396,"createdAt":397,"updatedAt":398,"olduuid":399,"image":400},"Angela Göpfert-Meier","Angela Göpfert-Meier ist gebürtige Frankfurterin und der Börse seit ihrer Jugend eng verbunden – das Interesse an den Märkten wurde ihr von ihren beiden Brüdern vermittelt.\n\nNach einem Studium der Volkswirtschaftslehre und einem beruflichen Zwischenstopp in den USA kehrte sie in die Bankenmetropole am Main zurück. \n\nHeute handelt sie privat mit Aktien und versorgt unsere Redaktion mit fundierten Analysen rund um das Börsengeschehen.","angela-goepfert-meier","2023-06-05T02:56:47.487Z","2026-06-16T10:15:22.369Z","607ee9007706683e8730034c",{"data":401},{"id":402,"attributes":403},6935,{"name":404,"alternativeText":14,"caption":14,"width":141,"height":141,"formats":405,"hash":426,"ext":28,"mime":31,"size":427,"url":428,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":429,"updatedAt":429},"Angela Göpfert.png",{"large":406,"small":411,"medium":416,"thumbnail":421},{"ext":28,"url":407,"hash":408,"mime":31,"name":409,"path":14,"size":410,"width":34,"height":34},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Angela_Goepfert_088f62fb38.png","large_Angela_Goepfert_088f62fb38","large_Angela Göpfert.png",1236.84,{"ext":28,"url":412,"hash":413,"mime":31,"name":414,"path":14,"size":415,"width":41,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Angela_Goepfert_088f62fb38.png","small_Angela_Goepfert_088f62fb38","small_Angela Göpfert.png",339.86,{"ext":28,"url":417,"hash":418,"mime":31,"name":419,"path":14,"size":420,"width":48,"height":48},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Angela_Goepfert_088f62fb38.png","medium_Angela_Goepfert_088f62fb38","medium_Angela Göpfert.png",736.5,{"ext":28,"url":422,"hash":423,"mime":31,"name":424,"path":14,"size":425,"width":55,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Angela_Goepfert_088f62fb38.png","thumbnail_Angela_Goepfert_088f62fb38","thumbnail_Angela Göpfert.png",38.37,"Angela_Goepfert_088f62fb38",320.38,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FAngela_Goepfert_088f62fb38.png","2023-07-09T22:01:54.939Z",{"data":431},[],{"data":433},[434,436],{"id":67,"attributes":435},{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},{"id":78,"attributes":437},{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},{"id":439,"attributes":440},41913,{"newsDate":353,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":441,"slug":442,"body":443,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":444,"updatedAt":444,"Subtitle":445,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":446,"author":477,"categories":488,"sites":490},"Londoner Klimawoche: Extreme Hitze macht nationale Sicherheit zum Hauptthema","londoner-klimawoche-extreme-hitze-macht-nationale-sicherheit-zum-hauptthema","Die London Climate Action Week, das weltweit größte stadtweite Klimafestival, stand in diesem Jahr unter einem besonderen Vorzeichen: Während Zehntausende Teilnehmer an Sitzungen zu physischen Klimarisiken teilnahmen, kämpfte die Stadt selbst mit extremer Hitze. Das Thermometer kletterte auf 36 Grad Celsius – und zwang die Veranstalter, ausgerechnet eine Sitzung zum Thema extreme Hitze abzusagen, weil der fast 100 Jahre alte Veranstaltungsort ein Gesundheitsrisiko darstellte.\n\nDie britische Klimaministerin Katie White schloss die Veranstaltungswoche mit einer konkreten Ankündigung ab: Eine neue Task Force aus Sicherheits-, Militär- und Wissenschaftsexperten soll die „Lücken\" in der Klimabereitschaft des Vereinigten Königreichs schließen. Damit rückte das Thema nationale Sicherheit ins Zentrum der Debatte – ein Zeichen dafür, wie ernst Regierungen die Folgen des Klimawandels inzwischen einschätzen.\n\nZu den von der britischen Regierung hervorgehobenen Risiken zählten klimabedingte Migration aus besonders betroffenen Ländern, geopolitische Spannungen sowie Infrastruktur und Vermögenswerte, die zunehmend unversicherbar oder uninvestierbar werden. Londons Bürgermeister Sadiq Khan präsentierte parallel dazu einen Hitzeplan für die Hauptstadt, der mehr Bäume und Schatten, Kühlräume sowie besser konzipierte Gebäude vorsieht.\n\n**Methan als „Notbremse\" gegen die Erderwärmung**\n\nMitten in der Hitzewelle empfing König Charles im St. James's Palace – der königlichen Residenz, die Heinrich VIII. in den 1530er Jahren erbauen ließ – hochrangige Gäste zum Thema „Super-Schadstoffe\". UN-Generalsekretär António Guterres und die Premierministerin von Barbados, Mia Mottley, gehörten zu den Teilnehmern. Da der Palast über keine ausreichende Kühlung verfügt, durften die Gäste auf den üblichen Dresscode „Lounge Suit oder Tageskleid\" verzichten.\n\nIm Mittelpunkt stand Methan, das für etwa ein Drittel der globalen Erwärmung verantwortlich ist, aber im Gegensatz zu Kohlendioxid deutlich kürzer in der Atmosphäre verweilt. Experten sehen die Bekämpfung von Methan – etwa durch die Reduzierung von Lecks bei der Gasförderung – daher als wirksame „Notbremse\" im Kampf gegen den Klimawandel.\n\nZu den prominenten Teilnehmern der Klimawoche zählten neben Guterres auch der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, der ehemalige US-Außenminister John Kerry sowie Jim Skea, der Vorsitzende des Weltklimarats (IPCC). Aus der Wirtschaft waren Nachhaltigkeitsbeauftragte von Konzernen wie Rolls-Royce, Goldman Sachs und dem Versicherer Generali vertreten.\n\n**Energiesicherheit und physische Klimarisiken im Fokus**\n\nGoogles Chief Sustainability Officer Kate Brandt bat ihr Publikum in der Londoner Google-Zentrale per Handzeichen, wer bereits Überschwemmungen, extreme Hitze, Waldbrände, Dürren oder Hurrikane erlebt habe – fast alle meldeten sich. Brandt räumte ein, dass Bedenken hinsichtlich des Energie- und Wasserverbrauchs von Big Tech „berechtigt\" seien. Google präsentierte dennoch vor allem eigene Klimaschutzinitiativen, darunter eine Google-Maps-Funktion zur Lokalisierung von E-Ladestationen und kraftstoffeffizienteren Routen sowie Frühwarnsysteme für Extremwetterereignisse.\n\nLinda-Eling Lee, Leiterin der globalen Forschung am Datenanbieter MSCI, beobachtet eine wachsende Nachfrage von Kunden nach Daten zu physischen Klimaauswirkungen – im Gegensatz zu reinen Emissionsdaten. „Im Moment geht es viel mehr um physische Risiken als um Schadensbegrenzung\", sagte sie.\n\nEin weiteres zentrales Thema der Woche war Energiesicherheit durch Elektrifizierung mittels Solar-, Windkraft und Batterien – ein Thema, das durch den Krieg im Nahen Osten stark an Bedeutung gewonnen hat. Das Vereinigte Königreich, die EU, Brasilien, die Türkei, Australien, Äthiopien, Kanada und Korea starteten gemeinsam eine neue Öffentlichkeitsinitiative. EU-Energiekommissar Dan Jørgensen kündigte an, in den kommenden Wochen einen Plan zur „Elektrifizierung Europas\" vorzulegen.\n\n**Fehlende Anpassungsfinanzierung als „massives Problem\"**\n\nSimon Stiell, Leiter des UN-Klimasekretariats, warnte gegenüber der Financial Times, dass der Mangel an Finanzmitteln für die Klimaanpassung ein „massives Problem\" darstelle. „Je weniger auf der Seite der Emissionsminderung getan wird, desto mehr muss für die Anpassungsfinanzierung getan werden. Und je weniger für die Anpassung getan wird, desto mehr muss in Verluste und Schäden investiert werden\", erklärte er.\n\nDie Hitzewelle in London habe eindrücklich gezeigt, wie schlecht Städte vorbereitet seien – „nicht nur auf das, was kommt, sondern auf das, was bereits da ist\", so Stiell. Für deutsche Anleger und Unternehmen unterstreicht die Konferenz, dass physische Klimarisiken – von Infrastrukturschäden bis hin zu Versicherungsfragen – zunehmend in Investitionsentscheidungen einfließen müssen.","2026-07-18T14:42:10.441Z","Während London unter 36 Grad litt, dominierten Sicherheitsrisiken, Energiewende und Methanbekämpfung die weltgrößte stadtweite Klimakonferenz.",{"data":447},[448],{"id":449,"attributes":450},37918,{"name":451,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":452,"hash":473,"ext":28,"mime":31,"size":474,"url":475,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":476,"updatedAt":476},"02c2c6e3-676c-4c52-976a-08b5d5a57225.png",{"large":453,"small":458,"medium":463,"thumbnail":468},{"ext":28,"url":454,"hash":455,"mime":31,"name":456,"path":14,"size":457,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7.png","large_02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7","large_02c2c6e3-676c-4c52-976a-08b5d5a57225.png",1513.46,{"ext":28,"url":459,"hash":460,"mime":31,"name":461,"path":14,"size":462,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7.png","small_02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7","small_02c2c6e3-676c-4c52-976a-08b5d5a57225.png",381.12,{"ext":28,"url":464,"hash":465,"mime":31,"name":466,"path":14,"size":467,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7.png","medium_02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7","medium_02c2c6e3-676c-4c52-976a-08b5d5a57225.png",853.84,{"ext":28,"url":469,"hash":470,"mime":31,"name":471,"path":14,"size":472,"width":54,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7.png","thumbnail_02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7","thumbnail_02c2c6e3-676c-4c52-976a-08b5d5a57225.png",87.07,"02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7",597.46,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F02c2c6e3_676c_4c52_976a_08b5d5a57225_a505a394d7.png","2026-07-18T14:42:12.363Z",{"data":478},{"id":128,"attributes":479},{"name":130,"bio":131,"slug":132,"createdAt":133,"updatedAt":134,"olduuid":135,"image":480},{"data":481},{"id":138,"attributes":482},{"name":140,"alternativeText":14,"caption":14,"width":141,"height":141,"formats":483,"hash":163,"ext":28,"mime":31,"size":164,"url":165,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":166,"updatedAt":166},{"large":484,"small":485,"medium":486,"thumbnail":487},{"ext":28,"url":144,"hash":145,"mime":31,"name":146,"path":14,"size":147,"width":34,"height":34},{"ext":28,"url":149,"hash":150,"mime":31,"name":151,"path":14,"size":152,"width":41,"height":41},{"ext":28,"url":154,"hash":155,"mime":31,"name":156,"path":14,"size":157,"width":48,"height":48},{"ext":28,"url":159,"hash":160,"mime":31,"name":161,"path":14,"size":162,"width":55,"height":55},{"data":489},[],{"data":491},[492,494],{"id":67,"attributes":493},{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},{"id":78,"attributes":495},{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},{"id":497,"attributes":498},41777,{"newsDate":499,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":500,"slug":501,"body":502,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":503,"updatedAt":503,"Subtitle":504,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":505,"author":506,"categories":546,"sites":548},"2026-07-17","EU-Kommission plant Aufweichung des europäischen Emissionshandels ETS","eu-kommission-plant-aufweichung-des-europaischen-emissionshandels-ets","Die EU-Kommission plant, eines der wichtigsten Klimaschutzinstrumente Europas abzuschwächen. Das Europäische Emissionshandelssystem (ETS) soll künftig weniger streng ausgestaltet werden – konkret sollen die verfügbaren Rechte für den Ausstoß klimaschädlicher Gase langsamer verknappt werden als ursprünglich vorgesehen.\n\nDas hätte direkte Folgen für Unternehmen: Der Anreiz, Emissionen zu senken, würde spürbar nachlassen. Zusätzlich sieht der Kommissionsvorschlag vor, in bestimmten Sektoren mehr kostenlose Zertifikate auszugeben – eine Entlastung, die vor allem energieintensive Industrien begünstigen würde.\n\n**Hintergrund: Druck aus Industrie und Mitgliedsstaaten**\n\nDer Vorstoß aus Brüssel kommt nicht überraschend. Teile der europäischen Industrie sowie mehrere EU-Mitgliedsländer hatten zuletzt massiv auf eine Reform des ETS gedrängt. Ihr zentrales Argument: ein wachsender Wettbewerbsnachteil gegenüber Ländern wie China und den USA, der zu Werksschließungen und Produktionsverlagerungen führen könnte.\n\nNach bisheriger Rechtslage sollte die Zahl der CO₂-Zertifikate bis 2040 auf null sinken – das System hätte sich damit selbst abgeschafft. Die Kommission will diesen Zeitplan nun strecken, sodass der Emissionshandel auch in den 2040er-Jahren weiterläuft. Ein festes Enddatum ist vorerst nicht vorgesehen; intern kursieren die Jahre 2046 oder 2048 als mögliche Horizonte.\n\nDie Kommission betont dabei, dass trotz der Lockerungen das übergeordnete Klimaziel erreichbar bleibe: Bis 2040 sollen die Treibhausgasemissionen der EU um 90 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 sinken. Bis 2050 strebt Brüssel Klimaneutralität an.\n\n**Scharfe Kritik von den Grünen**\n\nPolitisch stößt der Plan auf erheblichen Widerstand. Die Grünen reagierten umgehend mit deutlicher Kritik. „Den Emissionshandel jetzt aufzuweichen, bestraft die Vorreiter und belohnt die Sitzenbleiber\", erklärte die klimapolitische Sprecherin Lisa Badum. Unternehmen, die Milliarden in die Dekarbonisierung investiert hätten, würden ihrer Aussage nach „zum Bauernopfer für die Trittbrettfahrer gemacht\".\n\nFür Anleger ist die Entwicklung relevant, da das ETS unmittelbar die Kostenstruktur emissionsintensiver Branchen beeinflusst – darunter Stahl, Zement, Chemie und Energieerzeugung. Eine langsamere Verknappung der Zertifikate könnte den CO₂-Preis mittelfristig dämpfen und den Transformationsdruck auf betroffene Unternehmen reduzieren. Gleichzeitig sinkt der Anreiz für Investitionen in grüne Technologien, was wiederum Auswirkungen auf den wachsenden Markt für Klimaschutzlösungen haben dürfte.","2026-07-17T14:24:08.874Z","Brüssel will den CO₂-Zertifikatehandel entschärfen – weniger Druck auf Unternehmen, mehr kostenlose Zertifikate in bestimmten Bereichen.",{"data":14},{"data":507},{"id":508,"attributes":509},9,{"name":510,"bio":511,"slug":512,"createdAt":513,"updatedAt":514,"olduuid":515,"image":516},"Frank Meyer","Frank Meyer ist gebürtiger Franke und Arzt, dessen eigentliche Leidenschaft jedoch mittlerweile der Börse gilt, die er täglich aufmerksam verfolgt. \n\nBereits während seines Studiums betrieb er einen kleinen Finanzblog, entschied sich anschließend aber für die Medizin. \n\nSeit einigen Jahren berichtet er wieder regelmäßig über Börsenthemen und Unternehmen, die ihn besonders interessieren – und liefert seine Beiträge bei Bedarf auch termingerecht zu später Stunde.","frank-meyer","2023-06-05T02:56:47.524Z","2026-06-16T10:16:39.763Z","607ee94a7706683e87300352",{"data":517},{"id":518,"attributes":519},6932,{"name":520,"alternativeText":14,"caption":14,"width":141,"height":141,"formats":521,"hash":542,"ext":28,"mime":31,"size":543,"url":544,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":545,"updatedAt":545},"Frank Meyer.png",{"large":522,"small":527,"medium":532,"thumbnail":537},{"ext":28,"url":523,"hash":524,"mime":31,"name":525,"path":14,"size":526,"width":34,"height":34},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Frank_Meyer_5959249696.png","large_Frank_Meyer_5959249696","large_Frank Meyer.png",1096.4,{"ext":28,"url":528,"hash":529,"mime":31,"name":530,"path":14,"size":531,"width":41,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Frank_Meyer_5959249696.png","small_Frank_Meyer_5959249696","small_Frank Meyer.png",293.44,{"ext":28,"url":533,"hash":534,"mime":31,"name":535,"path":14,"size":536,"width":48,"height":48},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Frank_Meyer_5959249696.png","medium_Frank_Meyer_5959249696","medium_Frank Meyer.png",635.18,{"ext":28,"url":538,"hash":539,"mime":31,"name":540,"path":14,"size":541,"width":55,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Frank_Meyer_5959249696.png","thumbnail_Frank_Meyer_5959249696","thumbnail_Frank Meyer.png",32.33,"Frank_Meyer_5959249696",288.35,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FFrank_Meyer_5959249696.png","2023-07-09T22:01:53.771Z",{"data":547},[],{"data":549},[550,552],{"id":67,"attributes":551},{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},{"id":78,"attributes":553},{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},{"id":555,"attributes":556},41780,{"newsDate":499,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":557,"slug":558,"body":559,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":560,"updatedAt":560,"Subtitle":561,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":562,"author":563,"categories":603,"sites":605},"Rhein-Niedrigwasser: Wirtschaft und Ökosystem unter Druck","rhein-niedrigwasser-wirtschaft-und-okosystem-unter-druck","Zwischen 450 und 500 Kubikmeter Wasser pro Sekunde fließen derzeit bei Karlsruhe durch den Rhein – noch vor zehn Tagen waren es knapp doppelt so viel. Die Landesanstalt Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) bestätigt: Derart niedrige Wasserstände zu dieser Jahreszeit sind in ihren Aufzeichnungen bislang einmalig.\n\nDer Energiekonzern EnBW betreibt in Iffezheim bei Rastatt ein großes Rheinkraftwerk. Fünf Turbinen erzeugen dort Strom für mehr als 500.000 Haushalte. Doch wegen des Niedrigwassers läuft das Kraftwerk bereits seit Mai nicht mehr mit voller Kapazität – früher trat dieses Problem erst deutlich später im Jahr auf. Ein Wehr staut den Fluss auf rund zehn Meter Höhenunterschied auf, zwei Schleusenkammern ermöglichen die Schiffsdurchfahrt, eine Fischtreppe schützt die Flussbewohner.\n\n**Schifffahrt im Ausnahmezustand**\n\nFür die Binnenschifffahrt hat das Niedrigwasser gravierende Konsequenzen. Die Deutsche Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt (DTG) meldet, dass Frachtschiffe teils nur noch mit einem Drittel ihrer regulären Ladekapazität fahren können. Zu schwer beladene Schiffe riskieren, auf Grund zu laufen. DTG-Vorstand Roberto Spranzi erklärt, er habe eine solche Situation bislang noch nicht erlebt.\n\nDie Folge: Für dieselbe Fracht sind deutlich mehr Fahrten nötig. Gleichzeitig verengt sich die Fahrrinne, sodass Binnenschiffer äußerst präzise navigieren müssen, um nicht das Ufer zu berühren. Die steigenden Transportkosten treffen letztlich Unternehmen und Endverbraucher gleichermaßen.\n\n**Ökologische Belastung durch Wärme und Sauerstoffmangel**\n\nNiedrigwasser heizt Flüsse schneller auf – besonders breite, begradigte Gewässer wie der Rhein sind davon betroffen. Mit steigender Wassertemperatur sinkt die Sauerstoffsättigung, was für Fische und andere Flussbewohner gefährlich wird. An Wehren wird deshalb bei zu niedrigem Sauerstoffgehalt gezielt Wasser über die Staumauer geleitet: Das Gefälle trägt Sauerstoff ins Wasser ein und stabilisiert das Ökosystem.\n\nNatürliche Flüsse mit wechselnder Strömung, seichten Abschnitten und Ufergehölz bieten deutlich mehr Lebensraum. Bäume am Ufer spenden Schatten, verlangsamen den Temperaturanstieg und reduzieren die Verdunstung. Begradigte Flüsse mit großer Wasseroberfläche hingegen heizen sich schneller auf und fallen bei Niedrigwasser rascher trocken.\n\nNABU-Fachbeauftragter Finn Zenker ordnet die Lage klar ein: „Die Niedrigwasserperiode, die wir haben, trägt die Handschrift des Klimawandels. Die Extreme werden immer häufiger, und dadurch wird es immer belastender für die Gewässer und deren Artengemeinschaften, die da drin vorkommen.\"\n\n**Industrie und Kraftwerke abhängig vom Pegelstand**\n\nZahlreiche Unternehmen entlang des Rheins nutzen das Flusswasser zur Kühlung ihrer Anlagen. Je flacher und wärmer das Wasser, desto geringer sind die erlaubten Entnahmemengen. In Karlsruhe ist ein Kohlekraftwerk direkt vom Rheinpegel abhängig: Übersteigt die Wassertemperatur 28 Grad Celsius, darf kein Kühlwasser mehr entnommen werden. Nur eine behördliche Ausnahmegenehmigung kann den Betrieb in einem solchen Notfall aufrechterhalten.\n\nAufgestaute Flussabschnitte wie in Iffezheim fungieren zwar als wichtiger Puffer für die bedarfsgerechte Stromerzeugung, unterbrechen jedoch die natürliche Strömung und stellen für Wasserlebewesen eine Barriere dar. Der Zielkonflikt zwischen wirtschaftlicher Nutzung und ökologischen Anforderungen verschärft sich mit zunehmenden Niedrigwasserperioden – ein Trend, den Umweltschutzorganisationen direkt auf den Klimawandel zurückführen.","2026-07-17T14:26:06.844Z","Rekordtief am Rhein belastet Schifffahrt, Energieversorgung und Industrie – mit spürbaren Folgen für Unternehmen und Verbraucher.",{"data":14},{"data":564},{"id":565,"attributes":566},21,{"name":567,"bio":568,"slug":569,"createdAt":570,"updatedAt":571,"olduuid":572,"image":573},"Leonhard Müller","Leonhard Müller wurde bereits im Alter von zwölf Jahren zum Aktionär – seine Leidenschaft für die Börse hatte sein älterer Bruder geweckt. \n\nSchon während seines Studiums war er für mehrere Börsenmedien tätig. \n\nHeute zeigt er Anlegerinnen und Anlegern in Deutschland, wie sich aus einer Vielzahl von Smallcaps die aussichtsreichsten Titel herausfiltern lassen, und gibt sein Wissen praxisnah weiter.","leonhard-mueller","2023-06-05T02:56:47.603Z","2026-06-16T10:18:41.439Z","61e0921a61bce3037ea98b2c",{"data":574},{"id":575,"attributes":576},7040,{"name":577,"alternativeText":14,"caption":14,"width":141,"height":141,"formats":578,"hash":599,"ext":28,"mime":31,"size":600,"url":601,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":602,"updatedAt":602},"Leonhard Müller.png",{"large":579,"small":584,"medium":589,"thumbnail":594},{"ext":28,"url":580,"hash":581,"mime":31,"name":582,"path":14,"size":583,"width":34,"height":34},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Leonhard_Mueller_0a12916292.png","large_Leonhard_Mueller_0a12916292","large_Leonhard Müller.png",1118.62,{"ext":28,"url":585,"hash":586,"mime":31,"name":587,"path":14,"size":588,"width":41,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Leonhard_Mueller_0a12916292.png","small_Leonhard_Mueller_0a12916292","small_Leonhard Müller.png",299.02,{"ext":28,"url":590,"hash":591,"mime":31,"name":592,"path":14,"size":593,"width":48,"height":48},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Leonhard_Mueller_0a12916292.png","medium_Leonhard_Mueller_0a12916292","medium_Leonhard Müller.png",644.73,{"ext":28,"url":595,"hash":596,"mime":31,"name":597,"path":14,"size":598,"width":55,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Leonhard_Mueller_0a12916292.png","thumbnail_Leonhard_Mueller_0a12916292","thumbnail_Leonhard Müller.png",33.2,"Leonhard_Mueller_0a12916292",289.47,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FLeonhard_Mueller_0a12916292.png","2023-08-10T15:57:22.609Z",{"data":604},[],{"data":606},[607,609],{"id":67,"attributes":608},{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},{"id":78,"attributes":610},{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},{"id":612,"attributes":613},41512,{"newsDate":614,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":615,"slug":616,"body":617,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":618,"updatedAt":618,"Subtitle":619,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":620,"author":651,"categories":691,"sites":693},"2026-07-15","Wasserkrise im US-Westen: Dürre verschärft Verteilungskampf am Colorado River","wasserkrise-im-us-westen-durre-verscharft-verteilungskampf-am-colorado-river","Die Dürrekrise im Westen der USA spitzt sich dramatisch zu. Tote Fische im ausgetrockneten Stauseebett in Arizona, eine Stadt in Utah, der in wenigen Monaten das Wasser ausgehen könnte, und eine Rancherin in Colorado, die ein Fünftel ihrer Herde verkaufen musste – das Colorado-River-System steht unter extremem Druck. Der Fluss versorgt rund 40 Millionen Menschen in sieben westlichen Bundesstaaten sowie Mexiko mit Wasser und bewässert Millionen Hektar Ackerland.\n\nJahrzehntelange Dürre, eine Rekordtiefstmarke bei der Schneedecke im vergangenen Winter und der heißeste März seit Beginn der Aufzeichnungen haben die Wasserknappheit im gesamten Flussbecken massiv verschärft. Die Folge: Offene Konflikte zwischen Landwirten, Stadtbewohnern und industriellen Nutzern wie Rechenzentren, Solarprojekten und Halbleiterfabriken. Bundesbehörden erwägen nun drastische Kürzungen der Wasserzuteilungen für Arizona, Kalifornien und Nevada.\n\n**Landwirte zahlen für Wasser, das nicht mehr fließt**\n\nBesonders hart trifft die Krise die Landwirtschaft in Arizona. Die Farmerin Nancy Caywood aus der Nähe von Casa Grande zahlt jährlich 21.000 US-Dollar an ihren lokalen Wasserbezirk – obwohl das Flusswasser bereits im März versiegte. Ihr rund 100 Hektar großer Alfalfa- und Baumwollbetrieb ist vollständig auf die Bewässerung aus dem San-Carlos-Stausee am Gila River angewiesen, einem Nebenfluss des Colorado. In diesem katastrophalen Schneejahr haben Landwirte und Städte den Stausee auf gerade einmal ein Prozent seiner Kapazität geleert. Reiher und Pelikane jagen nun Fische auf dem ausgetrockneten Seeboden. „Wir haben fast 30 Jahre lang durchgehalten\", sagte Caywood, die inzwischen Felder eines Nachbarn mit Grundwasserzugang gepachtet hat. Gleichzeitig berichten Landwirte von Anfragen durch Investoren, die ihr Land für Solaranlagen kaufen wollen.\n\nJace Miller aus Pinal County bewirtschaftet das Land seiner Familie bereits in der fünften Generation – seit über 107 Jahren. Mehr als die Hälfte seiner Felder liegt wegen der Dürre brach. Wie viele Landwirte in der Region verlor er 2022 weitgehend den Zugang zum Colorado-River-Wasser, da städtische Nutzer bei der Zuteilung Vorrang erhielten. Miller fordert ein Moratorium für das Bevölkerungswachstum in Arizona und plädiert für kreative Lösungen wie landesweite Wasserpipelines nach dem Vorbild von Ölpipelines. „Man kann der Landwirtschaft nicht einfach immer weiter das Wasser entziehen\", sagte er.\n\n**Städte und Vororte kämpfen um neue Wasserquellen**\n\nAuf der anderen Seite stehen wachsende Städte wie Scottsdale, ein wohlhabender Vorort von Phoenix mit rund 250.000 Einwohnern. Die Stadt bezieht 70 Prozent ihres Wassers aus dem Colorado River und sucht händeringend nach neuen Quellen. Stadtratskandidatin Michelle Ugenti-Rita, eine ehemalige republikanische Senatorin, sieht im Kauf von Grundwasserrechten von Landwirten und anderen Städten eine mögliche Lösung. „Die Landwirtschaft ist ein großer Nutzer unseres Wassers. Ist es das, wo es hinfließen sollte?\", fragte sie. Diese Haltung verdeutlicht den grundlegenden Interessenkonflikt zwischen städtischem Wachstum und landwirtschaftlicher Nutzung.\n\nWissenschaftler Brad Udall von der Colorado State University warnt vor den Grenzen des Grundwassers. Arizonas massive unterirdische Wasserreserven seien zwar weltweit einzigartig und hätten es ermöglicht, dass sich die Bevölkerung des Bundesstaates über vier Jahrzehnte verdoppelt habe. Doch diese Ressource sei nicht erneuerbar. „Wir haben gewissermaßen dieses Monster erschaffen, das man ständig füttern muss\", sagte Udall über den wachsenden Wasserbedarf Arizonas.\n\n**Bundesbehörden planen drastische Kürzungen**\n\nDas U.S. Bureau of Reclamation prüft derzeit einen Vorschlag der sogenannten Lower-Basin-Staaten Arizona, Kalifornien und Nevada. Dieser sieht vor, die Wassernutzung aus dem Colorado River bis 2028 um rund 21 Prozent pro Jahr zu reduzieren, um kritische Stauseestände zu erhalten. Der Plan hat einen langjährigen Streit zwischen den flussabwärts gelegenen Staaten und den Quellgebietsstaaten des oberen Beckens – Colorado, New Mexico, Utah und Wyoming – weiter verschärft. Die Frage, wie die schwindenden Wassermengen gerecht aufgeteilt werden sollen, ist politisch hochbrisant und dürfte die Region noch Jahre beschäftigen.\n\nFür deutsche Beobachter verdeutlicht die Krise am Colorado River, wie Klimawandel und Bevölkerungswachstum selbst in ressourcenreichen Ländern zu existenziellen Verteilungskonflikten führen können. Die Auseinandersetzung zwischen Ernährungssicherheit, städtischem Wachstum und industriellem Bedarf stellt Entscheidungsträger vor Fragen, für die es keine einfachen Antworten gibt.","2026-07-15T14:28:14.397Z","Rekordtrockenheit bedroht 40 Millionen Menschen: Landwirte, Städte und Industrie streiten um schwindendes Wasser im amerikanischen Westen.",{"data":621},[622],{"id":623,"attributes":624},37545,{"name":625,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":626,"hash":647,"ext":28,"mime":31,"size":648,"url":649,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":650,"updatedAt":650},"c05aad6b-9946-488d-99d5-b1e8b4b5dbac.png",{"large":627,"small":632,"medium":637,"thumbnail":642},{"ext":28,"url":628,"hash":629,"mime":31,"name":630,"path":14,"size":631,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_c05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db.png","large_c05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db","large_c05aad6b-9946-488d-99d5-b1e8b4b5dbac.png",1827.64,{"ext":28,"url":633,"hash":634,"mime":31,"name":635,"path":14,"size":636,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_c05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db.png","small_c05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db","small_c05aad6b-9946-488d-99d5-b1e8b4b5dbac.png",452.77,{"ext":28,"url":638,"hash":639,"mime":31,"name":640,"path":14,"size":641,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_c05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db.png","medium_c05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db","medium_c05aad6b-9946-488d-99d5-b1e8b4b5dbac.png",1023.83,{"ext":28,"url":643,"hash":644,"mime":31,"name":645,"path":14,"size":646,"width":54,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_c05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db.png","thumbnail_c05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db","thumbnail_c05aad6b-9946-488d-99d5-b1e8b4b5dbac.png",100.03,"c05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db",872.53,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fc05aad6b_9946_488d_99d5_b1e8b4b5dbac_e5a4ef04db.png","2026-07-15T14:28:16.194Z",{"data":652},{"id":653,"attributes":654},7,{"name":655,"bio":656,"slug":657,"createdAt":658,"updatedAt":659,"olduuid":660,"image":661},"Frank Lehmann","Frank Lehmann ist seit über zwei Jahrzehnten an der Börse aktiv und zählt zu den erfahrensten Mitgliedern unserer Redaktion. \n\nAls Journalist berichtet er über Aktien und Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Rohstoffe, Edelmetalle und Technologie. Zugleich ist er ein versierter Kenner technischer Fragestellungen. \n\nFrank Lehmann ist verheiratet und verbringt seine freie Zeit vor allem mit seiner Familie und seinen drei Kindern.","frank-lehmann","2023-06-05T02:56:47.511Z","2026-06-16T10:16:19.422Z","607ee9327706683e87300350",{"data":662},{"id":663,"attributes":664},6934,{"name":665,"alternativeText":14,"caption":14,"width":141,"height":141,"formats":666,"hash":687,"ext":28,"mime":31,"size":688,"url":689,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":690,"updatedAt":690},"Frank Lehmann.png",{"large":667,"small":672,"medium":677,"thumbnail":682},{"ext":28,"url":668,"hash":669,"mime":31,"name":670,"path":14,"size":671,"width":34,"height":34},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_Frank_Lehmann_695da81a27.png","large_Frank_Lehmann_695da81a27","large_Frank Lehmann.png",1124.06,{"ext":28,"url":673,"hash":674,"mime":31,"name":675,"path":14,"size":676,"width":41,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_Frank_Lehmann_695da81a27.png","small_Frank_Lehmann_695da81a27","small_Frank Lehmann.png",299.45,{"ext":28,"url":678,"hash":679,"mime":31,"name":680,"path":14,"size":681,"width":48,"height":48},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_Frank_Lehmann_695da81a27.png","medium_Frank_Lehmann_695da81a27","medium_Frank Lehmann.png",647.94,{"ext":28,"url":683,"hash":684,"mime":31,"name":685,"path":14,"size":686,"width":55,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_Frank_Lehmann_695da81a27.png","thumbnail_Frank_Lehmann_695da81a27","thumbnail_Frank Lehmann.png",34.71,"Frank_Lehmann_695da81a27",305.25,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002FFrank_Lehmann_695da81a27.png","2023-07-09T22:01:54.883Z",{"data":692},[],{"data":694},[695,697],{"id":67,"attributes":696},{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},{"id":78,"attributes":698},{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},{"id":700,"attributes":701},41295,{"newsDate":702,"hideDate":9,"directLinkOnly":10,"title":703,"slug":704,"body":705,"compensationDisclaimer":14,"createdAt":706,"updatedAt":706,"Subtitle":707,"olduuid":14,"Opinion":9,"scheduledDate":14,"Language":17,"image":708,"author":739,"categories":750,"sites":752},"2026-07-14","Entwicklungsbanken stellen Rekord-Klimafinanzierung von 162,5 Milliarden Dollar bereit","entwicklungsbanken-stellen-rekord-klimafinanzierung-von-1625-milliarden-dollar-bereit","Die multilateralen Entwicklungsbanken (MDBs) haben im vergangenen Jahr eine Rekordsumme von 162,5 Milliarden US-Dollar für die Klimafinanzierung bereitgestellt. Dies geht aus einem am Montag veröffentlichten Bericht der Europäischen Investitionsbank (EIB) hervor. Davon flossen fast 103 Milliarden Dollar in Entwicklungsländer – ein Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.\n\nDie EIB, die den Bericht im Namen von zehn der weltweit größten Entwicklungsbanken veröffentlichte, wertet die Zahlen als Beleg dafür, dass die MDBs „auf Kurs\" sind, die auf dem UN-Klimagipfel COP29 in Baku 2024 gesetzten Ziele zu erreichen. Dort hatten sich die Kreditgeber verpflichtet, bis 2030 jährlich mindestens 120 Milliarden Dollar an Klimafinanzierung für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen bereitzustellen – zuzüglich 50 Milliarden Dollar pro Jahr für Volkswirtschaften mit hohem Einkommen.\n\n„Diese Ergebnisse zeigen, dass die multilateralen Entwicklungsbanken in großem Umfang liefern und die Unterstützung dort beschleunigen, wo sie am dringendsten benötigt wird\", sagte EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle.\n\n**Weltbank gibt Klimaziel auf – Beobachter besorgt**\n\nTrotz der Rekordzahlen wächst die Sorge um die langfristige Erreichung der Klimaziele. Die Weltbank hat im vergangenen Monat beschlossen, ihr Ziel aufzugeben, 45 Prozent ihrer jährlichen Finanzierung für klimabezogene Projekte aufzuwenden. Das Ziel war 2023 unter der Präsidentschaft von Joe Biden verabschiedet worden. Die Bank erklärte, ihr Fokus liege nun auf den Ergebnissen der Kreditvergabe statt auf sogenannten Input-Zielen – ein Schritt, der auf Druck der Trump-Administration erfolgte.\n\nDie Bedeutung der Weltbank für das Gesamtziel ist dabei kaum zu überschätzen: Sie stellte im vergangenen Jahr fast die Hälfte der 102,6 Milliarden Dollar an Klimafinanzierung bereit, die in Entwicklungsländer flossen – und hat dies bereits in den letzten fünf Jahren getan. Jamie Fergusson, Klimadirektor der Weltbankgruppe, betonte jedoch, die Zahlen zeigten, dass die Bank weiterhin auf die Nachfrage nach einer „klimaintelligenten Entwicklung\" reagiere und dass Entwicklung und Klima miteinander verflochtene Herausforderungen seien.\n\nEIB-Vizepräsident Fayolle zeigte sich trotz der Kursänderung der Weltbank optimistisch: „Ich werde mich nicht zu einer bestimmten Institution äußern, aber wenn ich mir die Zahlen ansehe, bin ich sehr optimistisch, was das Erreichen des Ziels für 2030 angeht.\"\n\n**Klimaschutz und Anpassung: Milliarden für erneuerbare Energien**\n\nDie Zahlen schlüsseln sich inhaltlich wie folgt auf: Klimaschutzprojekte (Mitigation), darunter Initiativen für erneuerbare Energien und Emissionsminderungen, machten 2025 insgesamt 68 Milliarden Dollar aus. Die Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen (Adaptation), die Ländern helfen soll, mit den zunehmend schweren Folgen des Klimawandels umzugehen, stieg um 31 Prozent auf 35 Milliarden Dollar.\n\nAuch die Kreditvergabe für klimabezogene Projekte in Ländern mit hohem Einkommen legte deutlich zu – auf fast 60 Milliarden Dollar, verglichen mit etwas mehr als 31 Milliarden Dollar im Jahr 2021. Zusätzlich wurden 80 Milliarden Dollar an privaten Mitteln mobilisiert.\n\nDie Klimafinanzierung der MDBs für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen hat sich in den vergangenen fünf Jahren insgesamt verdoppelt – von 51,6 Milliarden Dollar im Jahr 2021 auf nun über 102 Milliarden Dollar.\n\n**Blick auf COP30 und COP31**\n\nAuf dem letztjährigen Klimagipfel COP30 in Brasilien bekräftigten die multilateralen Entwicklungsbanken ihre Zusage, die Unterstützung für Länder mit kohlenstoffarmer und klimaresilienter Politik weiter auszubauen. Die diesjährige COP31 findet im November in der Türkei statt und soll vergangene Beschlüsse in konkrete Maßnahmen umsetzen. Der türkische Klimaminister erklärte im April gegenüber Reuters, dass fast eine Billion Dollar benötigt würden, um Entwicklungsländern beim Erreichen ihrer Klimaziele zu helfen.\n\nDanny Scull vom umweltorientierten Think Tank E3G erwartet trotz der Kursänderung der Weltbank, dass das Ziel von 120 Milliarden Dollar jährlich bis 2030 erreicht wird. Er betonte jedoch, dieses Ziel sei stets als „Untergrenze für die COP-Ambitionen\" gedacht gewesen. Ein „echtes\" Ziel von nahezu 180 Milliarden Dollar pro Jahr erfordere „kontinuierliche Innovationen der MDBs und ihrer Anteilseigner\".","2026-07-14T07:32:08.330Z","Multilaterale Entwicklungsbanken erreichen neuen Höchstwert – doch der Rückzug der Weltbank von Klimazielen gefährdet künftige Ambitionen.",{"data":709},[710],{"id":711,"attributes":712},37330,{"name":713,"alternativeText":14,"caption":14,"width":24,"height":25,"formats":714,"hash":735,"ext":28,"mime":31,"size":736,"url":737,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":738,"updatedAt":738},"51745347-5c7a-4e1c-b1ed-d3f668200e96.png",{"large":715,"small":720,"medium":725,"thumbnail":730},{"ext":28,"url":716,"hash":717,"mime":31,"name":718,"path":14,"size":719,"width":34,"height":35},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Flarge_51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421.png","large_51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421","large_51745347-5c7a-4e1c-b1ed-d3f668200e96.png",1311.51,{"ext":28,"url":721,"hash":722,"mime":31,"name":723,"path":14,"size":724,"width":41,"height":42},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fsmall_51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421.png","small_51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421","small_51745347-5c7a-4e1c-b1ed-d3f668200e96.png",339.6,{"ext":28,"url":726,"hash":727,"mime":31,"name":728,"path":14,"size":729,"width":48,"height":41},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fmedium_51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421.png","medium_51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421","medium_51745347-5c7a-4e1c-b1ed-d3f668200e96.png",748.83,{"ext":28,"url":731,"hash":732,"mime":31,"name":733,"path":14,"size":734,"width":54,"height":55},"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002Fthumbnail_51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421.png","thumbnail_51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421","thumbnail_51745347-5c7a-4e1c-b1ed-d3f668200e96.png",80,"51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421",486.81,"https:\u002F\u002Fcdn.investor-files.net\u002F51745347_5c7a_4e1c_b1ed_d3f668200e96_7620625421.png","2026-07-14T07:32:09.805Z",{"data":740},{"id":565,"attributes":741},{"name":567,"bio":568,"slug":569,"createdAt":570,"updatedAt":571,"olduuid":572,"image":742},{"data":743},{"id":575,"attributes":744},{"name":577,"alternativeText":14,"caption":14,"width":141,"height":141,"formats":745,"hash":599,"ext":28,"mime":31,"size":600,"url":601,"previewUrl":14,"provider":59,"provider_metadata":14,"createdAt":602,"updatedAt":602},{"large":746,"small":747,"medium":748,"thumbnail":749},{"ext":28,"url":580,"hash":581,"mime":31,"name":582,"path":14,"size":583,"width":34,"height":34},{"ext":28,"url":585,"hash":586,"mime":31,"name":587,"path":14,"size":588,"width":41,"height":41},{"ext":28,"url":590,"hash":591,"mime":31,"name":592,"path":14,"size":593,"width":48,"height":48},{"ext":28,"url":595,"hash":596,"mime":31,"name":597,"path":14,"size":598,"width":55,"height":55},{"data":751},[],{"data":753},[754,756],{"id":67,"attributes":755},{"name":69,"shortname":70,"url":71,"createdAt":72,"updatedAt":73,"olduuid":74,"language":75,"siteid":76},{"id":78,"attributes":757},{"name":80,"shortname":81,"url":82,"createdAt":83,"updatedAt":84,"olduuid":85,"language":75,"siteid":86},{"pagination":759},{"start":760,"limit":761,"total":762,"page":763,"pages":764},0,10,285,1,29,{"id":766,"title":767,"menuAttached":10,"order":768,"path":769,"type":770,"uiRouterKey":771,"slug":771,"external":9,"items":772},18,"Politik",6,"\u002Fpolitik","WRAPPER","politik-1",[773,788,801,814,828,842],{"id":774,"title":775,"menuAttached":9,"order":763,"path":776,"type":777,"uiRouterKey":778,"slug":779,"external":9,"related":780,"items":787},56,"Regierung","\u002Fpolitik\u002Fregierung","INTERNAL","regierung","politik-regierung",{"id":764,"name":775,"createdAt":781,"updatedAt":782,"slug":778,"__contentType":783,"navigationItemId":774,"createdBy":784,"updatedBy":785,"__templateName":786},"2023-07-17T10:50:11.127Z","2023-08-25T19:39:45.552Z","api::menu-an-category.menu-an-category",{},{},"Generic",[],{"id":789,"title":790,"menuAttached":9,"order":78,"path":791,"type":777,"uiRouterKey":792,"slug":793,"external":9,"related":794,"items":800},55,"Wirtschaftspolitik","\u002Fpolitik\u002Fwirtschaftspolitik","wirtschaftspolitik","politik-wirtschaftspolitik",{"id":795,"name":790,"createdAt":796,"updatedAt":797,"slug":792,"__contentType":783,"navigationItemId":789,"createdBy":798,"updatedBy":799,"__templateName":786},30,"2023-07-17T10:50:19.722Z","2023-09-26T10:42:18.881Z",{},{},[],{"id":802,"title":803,"menuAttached":9,"order":392,"path":804,"type":777,"uiRouterKey":805,"slug":806,"external":9,"related":807,"items":813},60,"Energiepolitik","\u002Fpolitik\u002Fenergiepolitik","energiepolitik","politik-energiepolitik",{"id":808,"name":803,"createdAt":809,"updatedAt":810,"slug":805,"__contentType":783,"navigationItemId":802,"createdBy":811,"updatedBy":812,"__templateName":786},31,"2023-07-17T10:50:29.534Z","2023-08-25T19:31:15.419Z",{},{},[],{"id":815,"title":816,"menuAttached":9,"order":817,"path":818,"type":777,"uiRouterKey":819,"slug":820,"external":9,"related":821,"items":827},61,"Arbeitsmarkt",4,"\u002Fpolitik\u002Farbeitsmarkt","arbeitsmarkt","politik-arbeitsmarkt",{"id":822,"name":816,"createdAt":823,"updatedAt":824,"slug":819,"__contentType":783,"navigationItemId":815,"createdBy":825,"updatedBy":826,"__templateName":786},32,"2023-07-17T10:50:36.804Z","2023-08-25T16:23:50.675Z",{},{},[],{"id":829,"title":830,"menuAttached":9,"order":67,"path":831,"type":777,"uiRouterKey":832,"slug":833,"external":9,"related":834,"items":841},59,"Geldpolitik & Konjunktur","\u002Fpolitik\u002Fgeldpolitik-konjunktur","geldpolitik","politik-geldpolitik-konjunktur",{"id":835,"name":830,"createdAt":836,"updatedAt":837,"slug":838,"__contentType":783,"navigationItemId":829,"createdBy":839,"updatedBy":840,"__templateName":786},33,"2023-07-17T10:50:45.103Z","2023-09-29T19:37:09.689Z","geldpolitik-und-konjunktur",{},{},[],{"id":843,"title":844,"menuAttached":9,"order":768,"path":845,"type":777,"uiRouterKey":846,"slug":847,"external":9,"related":848,"items":855},58,"Umweltpolitik & Klima","\u002Fpolitik\u002Fumweltpolitik-klima","umweltpolitik","politik-umweltpolitik-klima",{"id":849,"name":844,"createdAt":850,"updatedAt":851,"slug":852,"__contentType":783,"navigationItemId":843,"createdBy":853,"updatedBy":854,"__templateName":786},34,"2023-07-17T10:50:53.224Z","2023-09-28T17:55:20.273Z","umweltpolitik-und-klima",{},{},[],{"id":843,"title":844,"menuAttached":9,"order":768,"path":845,"type":777,"uiRouterKey":846,"slug":847,"external":9,"related":857,"items":860},{"id":849,"name":844,"createdAt":850,"updatedAt":851,"slug":852,"__contentType":783,"navigationItemId":843,"createdBy":858,"updatedBy":859,"__templateName":786},{},{},[]]